Stuttgarter Zeitung: Kommentar zur Lage bei Bosch

Heikel ist für den neuen Bosch-Chef Volkmar
Denner, dass das Problem mit der Fotovoltaik-Sparte nicht nur eine
betriebswirtschaftliche Dimension hat. Anders als der Konkurrent
Siemens, der sein Kurzzeitengagement in der Solarenergie kurz und
schmerzlos schon wieder beendet hat, hat Bosch die Sparte zum
integralen Bestandteil gemacht; vom "grünen Bosch" war die Rede, was
die Stuttgarter heute nicht mehr so gerne hören. Da geht es auch ums
Image.

Müsste Bos

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Solargeschäft von Bosch

Die Bosch-Gruppe mit ihren über 300 000
Beschäftigten weltweit ähnelt einem Riesentanker – einmal in Fahrt,
lässt sich der Meeresgigant nicht einfach wieder stoppen. Und weil
Solarenergie in der Bosch-Strategie umweltschonender Technologien
eine wichtige Rolle spielt, hält der Konzern trotz immenser Verluste
daran fest. Wenn aber sogar Mitarbeiter kurzfristig auf Einkommen
verzichten, kann das Unternehmen nicht gleichzeitig jahrelang
zusehen, wie eine S

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zum geplanten EU-Referendum in Großbritannien

Europa muss nun besonnen reagieren. Es muss
einerseits klarmachen, dass eine Politik des Rosinenpickens, eines
Europa à la carte, nicht zu akzeptieren ist. Denn das würde
unweigerlich weitere Ausnahmewünsche bei EU-Mitgliedern nach sich
ziehen. Es muss aber andererseits die britischen Bedenken ernst
nehmen: Das Subsidiaritätsprinzip muss angewandt, der Reformeifer
belebt, die Bürokratie entschlackt werden. So braucht die EU etwa
keine einheitlichen Arbeitszeitr

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zum Wahlausgang in Israel

Das Ergebnis der Parlamentswahl birgt eine große
Chance für Israel. Es bietet die Möglichkeit, den Einfluss der
extremen Parteien im Land zurückzudrängen. Zu lange haben
Ultrareligiöse und Ultranationalisten mit Erfolg die Interessen ihrer
Anhängerschaft verteidigt und der politischen Mitte des Landes ihren
Willen aufgezwungen. Kaum ein junger Israeli etwa versteht, warum die
Frommen keinen Wehrdienst leisten.

So ist auch der Aufstieg von Jair Lapid zu

Pecunis AG: Sicher in die Selbstständigkeit / Krankenversicherung und Altersvorsorge der neuen Situation anpassen

Neues Jahr, neue berufliche Pläne: Viele
Menschen spielen mit dem Gedanken, sich selbstständig zu machen.
Damit das erfolgreich gelingt, brauchen sie nicht nur ein gutes
Geschäftsmodell. Sie müssen auch ungewohnte finanzielle
Entscheidungen treffen und beispielsweise ihre Kranken- und
Rentenversicherung neu definieren. Der größte Unterschied: Während
bei Angestellten der Arbeitgeber die Hälfte der Beiträge zahlt,
müssen Selbstständig

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Finanztransaktionssteuer

Der Politik geht es darum, eine Branche
wenigstens symbolisch in Mithaftung zu nehmen. Börsenhändler, Zocker,
Investmentbanker sollen zur Kasse gebeten werden, weil sie Schuld auf
sich geladen und durch unverantwortliches Tun die Welt in eine
Finanzkrise gestürzt haben, an deren Folgen noch heute viele
Unschuldige schwer tragen. Hier geht–s um Gerechtigkeit: Immer wieder
musste der Steuerzahler einspringen, wenn hoch bezahlte Banker das
Handtuch warfen und nach dem Staat rief