Koalitionsstreit um Betreuungsgeld für Hartz IV-Kinder

In der schwarz-gelben Koalition gibt es Streit um die Ausgestaltung des gerade erst beschlossenen Betreuungsgeldes für Kinder, die nicht in staatliche Kitas gehen. "Das Betreuungsgeld muss mit Hartz IV-Bezügen verrechnet werden", sagte FDP-Generalsekretär Christian Lindner der "Bild-Zeitung" (Mittwochausgabe). Dagegen erklärte der familienpolitische Sprecher der CSU, Norbert Geis, der Bild-Zeitung: "Wer sein Kind nicht in die Kita gibt, bekommt Betreu

Studie: Zwangsehen vor allem in religiösen Familien

Die meisten Opfer von Zwangsehen in Deutschland stammen aus religiösen Migrantenfamilien. Dies geht aus einer Studie zu Zwangsverheiratungen hervor, die an diesem Mittwoch Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer (beide CDU) vorstellen und die der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochausgabe) vorliegt. Demnach stammen fast zwei Drittel (59,4 Prozent) der erfassten Fälle aus stark religiös geprägten Familien. K

Berliner Zeitung: Kommentar zum Besuch von Russlands Präsident Dmitri Medwedews in Deutschland anlässlich der Eröffnung der Nordstream-Pipeline:

Man kann nicht einmal sagen, dieser Präsident sei
gescheitert. Er ging einfach nur vorüber. Medwedew hat getan, wofür
er als Präsidentendarsteller mit einem auf vier Jahre befristeten
Arbeitsverhältnis engagiert war: Er hat loyal als Platzhalter für
Putin fungiert. Für einen Angehörigen der russischen Führungsschicht
ist sein Amtsverständnis keineswegs ungewöhnlich. Es erinnert an die
Zeiten Stalins und Breshnews. Damals hieß

Zeitung: Wirtschaftsweise rechnen mit 0,9 Prozent Wachstum 2012

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage erwartet 2012 eine spürbare Konjunkturabkühlung für die Bundesrepublik. Das berichtet die "Bild-Zeitung" (Mittwochausgabe) unter Berufung auf mit den Zahlen vertraute Personen. Danach erwarten die Wirtschaftsweisen im nächsten Jahr nur noch 0,9 Prozent Wachstum. Für das laufende Jahr sagen die Experten einen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 3,0 Prozent voraus. Die Wirtschaftsweise