Mitteldeutsche Zeitung: zum Prüfbericht des Rechnungshofes zur Moritzburg

Einiges war ja bereits ans Licht gekommen:
Haushalts-Kollaps, schwerer Pfusch am Bau, Verlust der
institutionellen Autonomie. Was aber jetzt der Prüfbericht des
Rechnungshofes in Sachen Moritzburg-Stiftung sichtbar macht, kommt
einem Offenbarungseid der politisch und institutionell
Verantwortlichen im Lande gleich: des Kultus- und Finanzministeriums,
des Stiftungsrates und – auch – der Stiftungsdirektorin. Niemand
kann gezwungen werden, einen Posten auszufüllen, dessen
Herausf

Arbeitgeber prangern Rentenpläne der CSU an

Die Wirtschaft attackiert die Kosten des Rentenvorhabens der CSU. "Die CSU-Forderung wäre ein für die Wirtschaft schädlicher, teurer Rückfall in der Rentenpolitik", sagte Dieter Hundt, Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände BDA, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe). Der Wirtschaftsverband rechnet laut dem Blatt mit Kosten von sieben Milliarden Euro im Jahr 2030, wenn Geburten vor 1992 rentenrechtlich s

Neues Deutschland: Libanon und Syrien

»Wenn dieser Konflikt weiter geht, dann wird er
nicht innerhalb der Grenzen Syriens bleiben«, warnte der
UN-Friedensgesandte Lakhdar Brahimi, bevor er nach Damaskus flog, um
die Bürgerkriegsparteien zu einer Waffenruhe zumindest während des
bevorstehenden Opferfestes zu drängen. Kaum hatte der Algerier die
eingangs zitierten Worte ausgesprochen, explodierte im Nachbarland
Libanon eine Bombe und riss drei Menschen in den Tod, darunter einen
Geheimdienstgeneral. D

WAZ: Damit die Industrie stark bleibt – Kommentar von Ulf Meinke

Von einem Comeback der Industrie zu sprechen, ist
nicht ganz richtig. Die Industrie war ja nie weg. Nur an
Wertschätzung für die Branche hat es gefehlt. Dass dies mittlerweile
anders ist, lässt sich vor allem mit der Finanzkrise erklären. Wenn
es heute um "toxische Produkte" geht, kommen vielen Menschen wohl
eher die Giftpapiere der Banken in den Sinn – und weniger die
Erzeugnisse der Chemieindustrie. Ließen sich Wirtschaft und Politik
gestern noch von

Der Tagesspiegel: Telekom baut größtes Rechenzentrum Deutschlands

Berlin – Die Deutsche Telekom legt in dieser Woche
den Grundstein für das nach eigenen Angaben größte Rechenzentrum
Deutschlands. Ab 2014 werden in Biere bei Magdeburg Daten von
Großunternehmen weltweit im Rahmen des Cloud-Computing verwaltet.
"Wir hätten das Rechenzentrum theoretisch auch in Norwegen oder
Kanada errichten können", sagte Ferri Abolhassan, Geschäftsführer der
Großkundensparte T-Systems dem "Tagesspiegel" (Mo

Auswärtiger Ausschuss fordert Verteidigung von Russland-Beauftragtem

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Ruprecht Polenz (CDU), hat Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) aufgefordert, den deutschen Russland-Beauftragten Andreas Schockenhoff (CDU) gegen Angriffe aus Moskau zu verteidigen. "Ich erwarte vom Auswärtigen Amt, dass es jetzt auf eine Klärung drängt und sich nicht durch eine gereizte Behauptung der russischen Seite einschüchtern lässt", sagte Polenz der "Süddeutschen Zeit

Allianz-Finanzchef fürchtet Immobilienblase

Der neue Allianz-Finanzchef Maximilian Zimmerer sorgt sich darum, dass in Deutschland eine Immobilienblase mit übertriebenen Preisen entstehen könnte. "Ich fürchte, es könnte zu einer Blase kommen", sagte Zimmerer der "Süddeutschen Zeitung" (Montagsausgabe) in seinem ersten Interview, nachdem er das Amt von Paul Achleitner übernahm. "Die Blase wäre nicht von Großanlegern getrieben, sondern eher von Privatanlegern, die Inflation un

Rentenpolitik: Linke wirft SPD Verwirrung der Öffentlichkeit vor

Die Linkspartei hat der SPD vorgeworfen, die Öffentlichkeit in der Rentenpolitik mit unterschiedlichen Signalen zu verwirren. "Die Strategie, dass Gabriel linke Sprüche macht, und Steinbrück rechte Politik, zeigt nur die Spaltung der Partei", sagte Linken-Chefin Katja Kipping der "Süddeutschen Zeitung" (Montagausgabe). "Das Irrlichtern in wichtigen Fragen" müsse aufhören. "Entweder man will Münteferings Rente ab 67 stoppen ode

Jahr-Familie will in Gruner+Jahr investieren

Die Jahr-Familie wird nach dem gescheiterten Tausch ihrer Beteiligung an Europas größten Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr ("Stern", "Geo") mit dem Medienkonzern Bertelsmann ihre Beteiligung nicht an Dritte veräußern. "Die Gesellschafterstruktur ist absolut stabil. Es gibt keine weiteren Verhandlungen der Jahr-Familie", sagte Winfried Steeger, Geschäftsführer der Jahr-Holding, dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). Die Jahr-Fa