Arbeitgeber und Arbeitnehmer der Chemiebranche warnen in einem gemeinsamen Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor unkalkulierbaren Folgen der Energiewende für den Industriestandort Deutschland. "Verliert die Chemie in Deutschland ihre Wettbewerbsfähigkeit, steht nicht nur der Produktions- und Forschungsstandort auf dem Spiel, sondern das Industrienetzwerk insgesamt wird in Mitleidenschaft gezogen", heißt es in dem Brief, den VCI-Chef Klaus Engel, der Chef
Viele Georgier sind unzufrieden mit ihrem
Präsidenten Michail Saakaschwili. Der jüngste Skandal um
Häftlingsmisshandlungen scheint ihnen Recht zu geben: Es ist etwas
faul im Staate Georgien. Das ist auch für uns keine gute Nachricht.
Denn nimmt man die Baltenstaaten aus, dann ist Georgien im
postsowjetischen Raum das einzige Land, dessen Führung einen
prowestlichen Kurs fährt. Saakaschwili wollte Georgien zum Vorbild in
der von Korruption und autoritären
Er wurde als NRW-Regierungschef und als
Finanzminister abgewählt. Nun könnte die SPD ihren 65-jährigen
Chefpolarisierer Peer Steinbrück zum Kanzlerkandidaten wählen. Die
"Schach-Affäre" wird ihn nicht stoppen. Wer genau hinsieht, erkennt,
dass der damalige Minister die Unternehmen nicht auf offiziellem
Ministeriumspapier um Spenden gebeten hat. Ein Fauxpas, aber kein
Skandal. Es gibt Hinweise, dass sich die Troika intern längst auf
einen modus
Die Versicherungswirtschaft langt bei Senioren
kräftig zu. Wenn 85-Jährige bei vielen Anbietern doppelt so viel für
ihre Kfz-Versicherung zahlen müssen wie 60-Jährige, sorgt das
verständlicherweise für Aufregung. Die Unternehmen betonen, dahinter
stecke nur schlichte Versicherungsmathematik, die sich aus den
Unfallstatistiken speist. Wer zu einer Gruppe von Fahrern gehört, die
im Schnitt höhere Schäden verursachen, muss eben grundsätzli
Die geplante Jubelorgie der CDU für Helmut Kohl in
dieser Woche hat einen schalen Beigeschmack. Dabei wird das Naturell
eines Menschen ausgenutzt, der nah am Wasser gebaut und wenig
selbstkritisch ist. Und der selbst nicht reden kann. Rührende Bilder
sind garantiert. Das Volk braucht diese Jubelveranstaltungen nicht;
noch ist der 30.Jahrestag der Regierungsübernahme durch
Schwarz-Gelb kein Gedenktag, noch haben die meisten Bürger selbst ein
Bild von diesem Ka
Mit der Konjunktur in Deutschland verhält es sich
derzeit wie mit dem Tennisball in Woody Allens Film "Matchpoint": Der
Ball, der über Sieg oder Niederlage entscheidet, prallt auf der
Netzkante auf. Landet er im eigenen Spielfeld oder in dem des
Gegners? Wird nach den Finanzmärkten auch die Realwirtschaft darauf
setzen, dass die Entscheidung der Europäischen Zentralbank dazu
beiträgt, die Schuldenkrise zu entspannen? Das wird sich in den
nächsten Woc
Noch immer kämpft das Aktionsbündnis "Pyrotechnik
legalisieren" für die feurigen Einlagen. Es präsentierte sogar von
Anwälten geprüfte Vorschläge, wie und wo in Fußball-Stadien
kontrolliert Feuerwerke gezündet werden könnten. Doch das ist es
nicht, was die Masse der Ultra-Fans, die das Abbrennen von
Pyrotechnik als zentrales Element ihres Szene-Lebens begreifen, will.
Sie wollen die bis zu 2 000 Grad heißen Bengalos weiter i
Und doch kann SPD-Chef Sigmar Gabriel mit seiner
mühsamen Standortsuche kaum punkten. Zu sprunghaft agiert er auch
bei diesem Thema. Von einem, der die Absenkung des Rentenniveaus
bewahren und nur mit ein paar Korrekturen sozial abfedern möchte, ist
er zu einem radikalen Kritiker der früheren Reformen mutiert. Das
freut die Gewerkschaften, beschert Gabriel aber ein anderes Problem.
Die beiden übrig gebliebenen Kanzlerkandidaten – Frank-Walter
Steinmeier und Peer Steinb
Studien haben wissenschaftlich belegt, dass die
Klimabilanz von Biokraftstoffen weit weniger gut ausfällt als
ursprünglich angenommen. Doch dies ist kein Grund, nun beim Biodiesel
Tabula-Rasa zu spielen. Der Biosprit wurde auch eingeführt, um die
große Abhängigkeit von Öl zu minimieren. Nicht mehr, aber auch nicht
weniger. In Europa, wo die Bauern vor einigen Jahren noch Geld
erhielten, damit sie Flächen stilllegen, ist ein Nebeneinander von
Biosprit-
Was für ein alter Hut! Dass sich Väter und Mütter
zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie mehr Flexibilität und
Engagement von ihren Arbeitgebern wünschen, ist nun wirklich keine
Neuigkeit. Die Nachricht, die sich aus dem aktuellen Familienmonitor
des Bundesfamilienministeriums ablesen lässt, heißt vielmehr: Trotz
dieses seit Jahren bekannten Wunsches hat sich offensichtlich kaum
etwas verändert. Unternehmerverbände loben gerne die
Familienfre