Unter Lehrstellenkrise und Azubi-Katastrophe
verstand Ausbildungs-Deutschland vor wenigen Jahren noch eine
Bewerberflut, die über eine Stellenebbe schwappte. Jetzt bezieht sich
die Formulierung "angespannte Lage auf dem Ausbildungsmarkt" auf das
Gegenteil. Viele Betriebe finden in der Post keine Bewerbungen für
eine Berufsausbildung mehr. Daran wird sich weder schnell noch
langsam viel ändern. Es gibt weniger junge Leute, und die träumen
immer noch von sehr we
Der Bundespräsident war da, der Ministerpräsident
war da, es gab sogar eine Bühne. Manche Leute in Rostock kritisieren
so etwas als "konjunkturelle Phase des Gedenkens": Man trifft sich zu
den Jahrestagen, man geht wieder auseinander und verdrängt, weil man
die Heimat doch liebt, das Hässliche nach Kräften. So war es 2002, so
soll es diesmal nicht sein. Am Rostocker Rathaus hängt seit Sonntag
eine Tafel, die an den Pogrom erinnert und daran, dass
Land-Grabbing, die Aneignung von
landwirtschaftlichen Flächen, ist ein vergleichsweise neues Phänomen.
Gleichzeitig sind Agrarkonzerne, die Anbauflächen in
Entwicklungsstaaten kaufen, Teil eines sehr alten Problems. Immer
wieder macht sich eine Gruppe Menschen das Leben auf Kosten einer
anderen bequem, während eine dritte Gruppe es sich vielleicht auch
ein bisschen bequem macht, vor allem aber indifferent ist. Man kann
das Kolonialismus nennen. Muss man aber nicht – daf
Neil Armstrong wird als mutiger Pionier gewürdigt –
auch von russischen Staatsmedien. Das lässt hoffen. Die Mondlandung
war exorbitant, herausragend, womöglich die größte technische
Leistung der Menschheit. Aber sie war vor allem ein Produkt des
Kalten Kriegs. "Alle Leute auf dieser Erde sind wirklich eins",
jubelte US-Präsident Richard Nixon in jenen Juli-Tagen 1969, aber er
log auch da. Denn es war ein amerikanischer Triumph, letztlich ein
Triump
François Hollande, der blasse Sozialist, den sogar
seine Parteifreunde "nur im Traum" im Elysée sahen, überrascht
weiter: Sogar seine Gegner müssen einräumen, dass er einen
fehlerlosen Einstand als Präsident hinter sich gebracht hat.
Allerdings ist der 58-jährige Eliteschulabgänger in seinen ersten
rund 100 Tagen im Elysée auch kaum Risiken eingegangen. Stets hält er
sich in der Mitte – zwischen rechts und links außen,
Ja, was denn nun? Soll Griechenland in der
Eurozone bleiben? Oder muss es hinausgeworfen werden, weil die
Regierung in Athen es offensichtlich nicht schafft, die Sparvorgaben
ihrer europäischen Geldgeber einzuhalten? Ginge es nach der Mehrheit
in der deutschen Bevölkerung, dann hätte die EU den Griechen den
Geldhahn längst zugedreht. Aber darüber entscheidet eben nicht das
Volk, sondern die Regierung. Das mag sinnvoll sein, wenngleich es
Schwarz-Gelb bisher nicht
" Das Ziel der Zuschussrente wird verfehlt,
Altersarmut so nicht bekämpft. Und zahlen sollen das alles die immer
weniger werdenden Beitragszahler. Das Kalkül "Politik schlägt
Mathematik" ist aber zwingend zum Scheitern verurteilt."
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Stuttgarter Nachrichten
Chef vom Dienst
Joachim Volk
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Normalerweise laufen Tarifverhandlungen immer nach
demselben Schema ab: Die eine Seite jammert, wie schlecht es ihr gehe
und verlangt mehr Geld. Die andere Seite jammert über zu hohe Kosten
und ist höchstens bereit, um des lieben Friedens willen geringfügig
mehr zu zahlen. Am Ende der Jammerei einigt man sich meist nach
langen nervenaufreibenden, leidenschaftlich über die Medien
ausgetragenen Zänkereien auf einen Kompromiss, den jede Seite dann
als Resultat ihres e
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat in der Debatte um einen etwaigen Euro-Austritt Griechenlands die CSU zur Ordnung gerufen. Europa befinde sich derzeit in einer "sehr entscheidenden Phase", sagte Merkel im ARD-Sommerinterview. Deshalb sollten alle Beteiligten ihre "Worte wägen", so Merkel mit Blick auf jüngste Aussagen führender CSU-Politiker, die sich für einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone ausgesprochen hatten. "Wir haben fürein
Viele Trikot-Sponsoren von Bundesliga-Vereinen sind einem "Handelsblatt"-Bericht zufolge verärgert über die Deutsche Telekom. Grund ist eine Wohltätigkeitsaktion für mehr Integration, bei der die Konzerne am dritten Spieltag auf ihre Trikot-Werbung verzichten sollen. Stattdessen sollen die Mannschaften mit dem Slogan "Geh Deinen Weg" auflaufen. Initiator ist laut einem Schreiben von Liga-Präsident Reinhard Rauball an die Vereine die Deutschlandstiftun