Mitteldeutsche Zeitung: zu Homo-Ehe

Um die Ehe, hört und liest man allenthalben, sei es
schlecht bestellt. Der Gesetzgeber beraube sie ihrer letzten
rechtlichen Privilegien. Nicht nur will er sie eingetragenen
Lebensgemeinschaften gleichstellen, er rüttelt auch an ihrem
Exklusivrecht, dem Ehegattensplitting, das er auf
gleichgeschlechtliche Partnerschaften ausdehnen will. Tatsächlich hat
die Ehe als Lebensgemeinschaft an Bedeutung gewonnen. Nicht nur
werden seit 2008 wieder mehr Ehen geschlossen. Auch einget

Mitteldeutsche Zeitung: zu Energiekonzept des Landes

Der Ausbau der erneuerbaren Energien stößt mit den
bisherigen Systemen an seine Grenzen. Zum einen gefährdet die
fehlende Speicherbarkeit von Wind- und Solarstrom die
Versorgungssicherheit, zum anderen wird Energie durch die
Öko-Strom-Umlage immer teurer. Die Solarindustrie steckt in einer
tiefen Krise. Wenn die Politik allein auf neue Technologien hofft,
ist dies zu wenig. Will man die Solar-Unternehmen erhalten, muss man
sie aktiv stützen. Diese politische

Mitteldeutsche Zeitung: zu flüchtigem Schwerverbrecher

Ohne Zweifel: Das Justizministerium gibt keine gute
Figur ab. Womöglich hat man im Hause Kolb darauf spekuliert, dass ein
schneller Fahndungserfolg die Gemüter beruhigt. Doch diese Hoffnung
ist nicht aufgegangen. Seit neun Tagen ist der als sehr gefährlich
geltende Mann unauffindbar. Ein ungutes Gefühl. Das Vertrauen darauf,
dass der Staat alles tut, um die Gesellschaft vor Verbechern zu
schützen, gerät ins Wanken. Die Sprachlosigkeit des Ministeriums
macht das

WAZ: Steuersenkung hilft nur den Konzernen. Kommentar von Stefan Schulte

Der gierige Staat wird gern und leidenschaftlich
beklagt, aktuell werden ihm seine Spritsteuern verübelt. Wer sie
schon immer für viel zu hoch erachtete, erhält nun auch noch
Flankenschutz aus Frankreich: Die sozialistische Regierung senkt die
Kraftstoff-Steuern, um dem Volk etwas Gutes zu tun. Warum also machen
wir das nicht auch – im Land der sprudelnden Steuern? Nun, sie würde
binnen Tagen verpuffen, der Spritpreis genau einmal sinken. Die paar
Cent wären f&uuml

WAZ: Heuchler auf Hexenjagd. Kommentar von Dirk Hautkapp

Eine souveräne Partei mit einem klaren Kraftzentrum
hätte ein Irrlicht wie den extremistischen Abtreibungsgegner Akin
rasch ins Leere laufen lassen. Die Republikaner sind aber keine
souveräne Partei. Ein gemäßigter Flügel wünscht sich Augenmaß in der
Gesellschaftspolitik. Der andere Teil gefällt sich als Kreuzzügler.
Kurz vor den Wahlen ums Weiße Haus trifft der Furor beider Seiten
aufeinander. Das Romney-Lager fürchtet, sich b

Leitende Angestellte

Leitende Angestellte

Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin-Mitte zum Leitenden Angestellten (Begriff, Besonderheiten beim Kündigungsschutz, Anwendung von Tarifverträgen)

Allg. Zeitung Mainz: Hoffnung / Kommentar zum Kampf gegen Krebs

Die Diagnose Krebs muss dank medizinischen
Fortschritts und Früherkennung heute kein Todesurteil mehr sein. Aber
in zu vielen Fällen – 218.000 im Jahr – ist sie es leider immer noch
und sorgt in den betroffenen Familien für unsägliches Leid. Schon
deshalb muss jeder Vorstoß, diese tückische Krankheit rechtzeitig zu
entdecken und die Therapien zu verbessern, begrüßt werden. Die
Ausweitung der Vorsorge, ein Teil des aktuellen Gesetzentwurfes, ist
dab

Neues Deutschland: Neue Wegeübers Land – Kommentar zu den Schleckerfrauen, die ihre Filialen genossenschaftlich neu eröffnen wollen

Endlich mal nicht nur Gejammer. Das Konzept, aus
Schlecker-Filialen genossenschaftlich geführte Dorfläden zu machen,
ist gut für alle Beteiligten. Für die Ortschaften, in denen die Läden
betrieben werden sollen, weil sie so wieder einen Nahversorger
bekommen. Für einstige Schlecker-Frauen, die unverschuldet ohne
Arbeit dastehen, weil sie dann wieder sinnvolle und faire
Beschäftigung bekommen. Für ver.di, weil die Gewerkschaft hier nicht
mit Abwehrk&a

Deutsche Ökonomen sollen Geldquellen offenlegen

Deutschlands Wirtschaftsprofessoren wollen einen Ethikkodex beschließen, um durch Transparenzregeln mögliche Interessenkonflikte aufzudecken und die Objektivität der Wissenschaft zu sichern. Das berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" in ihrer Donnerstagsausgabe. Der Ethikkodex ist eine Kernforderung eines neuen "Kodex des guten wissenschaftlichen Verhaltens für Ökonomen", über den die rund 3.800 Mitglieder, darunter 1.500 Professoren, de