Das radikalste Urteil fällen nach dem Wort eines Philosophen die
Ungebildeten, denn sie kennen weder Gründe noch Gegengründe. Man
beantworte also die Frage, ob die rechtliche Gleichstellung
eingetragener Lebenspartnerschaften von Homosexuellen mit der Ehe gut
oder schlecht sei, nicht mit einem schlichten Ja oder Nein. Man sei
auch vorsichtig, die sich nach manchen politischen Moden streckende
CDU fix anti-konservativer Umtriebe zu zeihen, we
Als Daimler-Chef Dieter Zetsche vor gut einem Jahr
mit einem Brief an alle Mitarbeiter erstmals das Ziel formuliert
hatte, bis 2020 wieder die Nummer 1 unter den Premiumherstellern
werden zu wollen, sorgte das für großes Aufsehen. Denn solche Ziele
zu formulieren, hielten die Schwaben bis dahin nie für notwendig.
Deren Selbstverständnis war es stets, der Konkurrenz – in der
Autosprache gesagt – den Auspuff zu zeigen. Die Zeiten aber, in denen
diese Einstellung auch der
Die neuen Informationen über den Umgang mit
Spenderorgangen in Deutschland zeigen: Es sind keine Ausnahmefälle –
wie aktuell in Göttingen und Regensburg -, die das Vertrauen in das
System der Organspende zerstören. Wenn fast jedes vierte gespendete
Herz und sogar jede zweite Bauchspeicheldrüse an der offiziellen
Warteliste vorbei vergeben werden – und diese eigentlich für
Ausnahmen vorbehaltene Möglichkeit offenbar die Regel in
Transplantationszentren is
Das widerrechtliche Parken auf
Behindertenparkplätzen und damit das Abschleppen von Autos nimmt vor
allem in Städten an Rhein und Ruhr zu. So gab es in Düsseldorf 2514
Fälle, in denen Autos deshalb abgeschleppt worden sind – 17 Prozent
mehr als im Vorjahr. "Die Verstöße nehmen zu", sagt ein Sprecher der
Stadt Moers. Im Jahr 2011 wurden 715 Knöllchen wegen des
widerrechtlichen Parkens auf Behindertenstellplätzen verteilt. In der
ersten H&
Vor zehn Jahren, als Millionen naive
Börsenneulinge mit der Telekom-Aktie eine Menge Geld verloren, schien
klar, dass Deutschland nie ein Land von Aktionären wird. Zu tief saß
die Enttäuschung. Pauschal wurde das Börsengeschehen als riskante und
skrupellose Spekulation verteufelt. Doch, auch wenn wir gegenüber
vielen anderen Ländern weiterhin Aktien-Entwicklungsland sind,
überrascht es, dass plötzlich so viel mehr Menschen auf die einst
geä
Sie wollen nicht mehr stillhalten und zusehen.
Zusehen, wie der CDU das Profil und die Wähler verloren gehen.
Zusehen, wie die bayrische Schwesterpartei mit ihrem traditionellen
Familienbild Pflöcke einschlägt. "Jeder hat sein Kreuz zu tragen. Wir
tragen das Kreuz des Südens", witzeln sie in der CDU. Der
christdemokratische Parteikörper kreißt und gebiert Unzufriedenheit,
Unterschriftenaktionen und nicht abgestimmte Vorstöße in Richtung
C
Fast ist es ein Job im Verborgenen: der Einsatz des
Schiedsmanns. Wenn Streitsucht eskaliert, wenn es knallt am
Gartenzaun oder Videokameras zur Überwachung der Nachbarn installiert
werden, ist er unverzichtbar. Was die ehrenamtlich arbeitenden Männer
und Frauen bieten müssen, ist weniger Paragrafenreiterei als
vielmehr: Lebenserfahrung, Sensibilität, gesunden Menschenverstand.
Das Amt des Schiedsmanns lebt davon, dass es unbürokratisch ist.
Seine Arbeit entlastet e
Der Bundesvorsitzende der Jungen Liberalen, Lasse
Becker, kritisiert die FDP-Spitze, warnt aber vor einer Debatte um
den FDP-Chef Philipp Rösler. "Die Diskussion, ob Philipp Rösler
Bundesvorsitzender bleiben wird, kommt für jeden in der Partei
absolut zur Unzeit. Kein Mensch braucht momentan Personalquerelen",
sagte er der in Essen erscheinenden Neuen Ruhr/Neuen Rhein Zeitung
(Mittwochausgabe). Gleichzeitig machte er seiner Unzufriedenheit über
die Parteif&uum
Wer A sagt, muss auch B sagen. Dass dieser Grundsatz
auch für die Gleichstellung homosexueller Lebensgemeinschaften mit
der Ehe gilt, hat das Bundesverfassungsgericht bereits zweimal
bekräftigt. Vor zwei Jahren haben die Karlsruher Richter die
Ungleichbehandlung bei der Erbschaftssteuer gekippt, und erst vor
einer Woche haben sie Beamten in Homo-Ehen Anspruch auf den
sogenannten Familienzuschlag zugesprochen. In beiden Urteilen haben
die Verfassungsrichter klargestellt, dass der
Bemerkenswert! Aber vielleicht kann die
Familienministerin ja auch nur lesen – wie die Gruppe von
CDU-Abgeordneten, die das auch fordert. Ihre Lektüre: Ein Urteil, mit
dem das Bundesverfassungsgericht gerade die Verweigerung des
beamtenrechtlichen Familienzuschlags für gleichgeschlechtliche
Partnerschaften kassiert hat. Das Grundgesetz verbiete einen
"gleichheitswidrigen Begünstigungsausschluss", heißt es da, bei dem
ein Personenkreis dem anderen vorgezogen w