WAZ: Facebook hat ein Werbe-Problem. Kommentar von Sven Frohwein

Facebook schmiert ab und keiner will es
vorausgesehen haben. Zu schön, um wahr zu sein. Schon der
Ausgabepreis der Aktie war ambitioniert, immerhin war er kurz vor
Börsenstart noch einmal nach oben korrigiert worden. Die Anleger
haben den Preis bezahlt, Herr Zuckerberg hat sein Geschäft gemacht –
und auch die Banken, die ihm beim Gang aufs Parkett behilflich waren,
dürften gut verdient haben. Schon im Mai, kurz vor dem Börsengang,
gab es Meldungen, dass Facebook be

WAZ: Die Euro-Retter. Leitartikel von Walter Bau

Die Entscheidung ist gefallen: Europa will die
Euro-Krisenländer und damit die Gemeinschaftswährung insgesamt retten
– und zwar offenbar um jeden Preis. Anders ist die gemeinsame
Erklärung der deutschen Bundeskanzlerin und des französischen
Präsidenten jedenfalls nicht zu deuten. Griechenland, Spanien und die
anderen Pleitekandidaten sollen nicht im Stich gelassen werden. Doch
der Preis für die Rettung könnte sehr hoch sein. Denn nun kommen all
jene Forder

Westdeutsche Zeitung: NRW fordert mehr Schutz vor dubiosen Anwalts-Kanzleien = Von Carsten Icks

Ein Euro – das ist der Preis für ein einzelnes
Musikstück bei iTunes & Co. 10 000 Euro – das ist der Preis, wenn das
Lied unerlaubt aus einer Online-Tauschbörse geladen wurde. Klingt
unlogisch? Ist es auch. Doch weil einzelne Gerichte in Deutschland
der Argumentation zwielichtiger Anwälte folgen, können sich Kanzleien
mit Abmahnungen eine goldene Nase verdienen. Sie setzen einen abstrus
hohen Streitwert an und kassieren im Schnitt 800 Euro für einen Brief
aus

Gesundheitsministerium kündigt nach Transplantationsskandal Konsequenzen an

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hat nach dem Göttinger Transplantationsskandal scharfe Konsequenzen angekündigt. "Manipulationen müssen ausgeschlossen werden. Ich habe die Ärzteschaft aufgefordert, die Vorgänge aufzuklären und Lösungsvorschläge zu machen", sagte er der "Bild am Sonntag". "Für mich ist klar: Dieser Skandal muss sorgfältig aufgeklärt werden und zu Konsequenzen führen, nicht nur fü

Berliner Zeitung: Zur Erklärung von Merkel und Hollande zur Euro-Rettung:

Angela Merkel ist zudem bereit, den von ihr
ordnungspolitisch nicht geliebten Käufen von Staatsanleihen durch die
Europäische Zentralbank ein weiteres Mal zuzustimmen. Sie hatte über
diesen Streit einen EZB-Chefvolkswirt (Jürgen Stark) und einen
designierten EZB-Chef (Wolfgang Weber) verloren und damit auch sehr
viel deutschen Einfluss bei der Euro-Zentralbank. Der Pragmatismus
siegte über deutsche fiskalpolitische Prinzipientreue. Wer in dieser
Auseinandersetzung

Frankfurter Rundschau: Zur bevorstehenden Räumung des Frankfurter Occupy-Camps:

Der Einzug von gesellschaftlich Gestrandeten,
von Obdach- und Heimatlosen ohne politische Ambitionen, gehörte
sicher nicht zu den ursprünglichen Zielen der Occupy-Camper in
Frankfurt und anderswo. Aber dass der soziale Schaden, den die
Finanzmärkte und ihre Krise mit anrichten, sich am Ende im Lager
leibhaftig einfand – das ist eine Pointe, die den Ansatz der Bewegung
nicht widerlegt, sondern bestätigt. Mitten im Zentrum der Macht
wurden die Verlierer sichtbar. Das als

Oberste Naturschützerin verlangt Kürzung der Subvention für Energiepflanzen

Die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Beate Jessel, verlangt eine Kürzung der Subventionen für den Anbau von Energiepflanzen wie Mais. "Man muss sich dringend Gedanken machen, wie lange die starke Förderung durch das Erneuerbare Energien Gesetz noch toleriert werden kann", sagte sie der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Samstagausgabe). Für Mais könnten die Landwirte heute einen Gewinn von 2.000 bis 3.000 Euro je Hektar erzielen.