Sicher: Man muss nicht jeden konjunkturellen
"Frühindikator" für bare Münze nehmen. Wenn aber der
Ifo-Geschäftsklima-Index zum dritten Mal in Folge Trübsal verbreitet,
dürfte etwas dran sein an den Kassandra-Rufen der 7000 befragten
Firmenchefs. Langsam stellen sich auch deutsche Unternehmen darauf
ein, dass die Eurokrise auf sie abstrahlt. Was auch sonst? Spanien –
am Abgrund. Italien – in der Rezession. Frankreich – der nächste
Wackelkandidat?
Sicher: Man muss nicht jeden konjunkturellen
"Frühindikator" für bare Münze nehmen. Wenn aber der
Ifo-Geschäftsklima-Index zum dritten Mal in Folge Trübsal verbreitet,
dürfte etwas dran sein an den Kassandra-Rufen der 7000 befragten
Firmenchefs. Langsam stellen sich auch deutsche Unternehmen darauf
ein, dass die Eurokrise auf sie abstrahlt. Was auch sonst? Spanien –
am Abgrund. Italien – in der Rezession. Frankreich – der nächste
Wackelkandidat?
Jeder zweite Deutsche befürchtet, dass sich die wirtschaftliche Lage Deutschlands verschlechtern wird und in einer Krise endet. Das ergab eine repräsentative Emnid-Umfrage für den Nachrichtensender N24 unter rund 1.000 Personen. 39 Prozent der Befragten vermuten, dass die Konjunktur stabil bleibt; weitere neun Prozent glauben sogar, dass Deutschland in der Krise wächst. 46 Prozent halten das Moody`s-Rating für ungerechtfertigt. Allerdings finden mit 44 Prozent fast ebens
Der negative Ausblick, den Deutschland von der
Agentur Moody–s verpasst bekam, wird von den Deutschen mit gemischten
Gefühlen betrachtet. In einer repräsentativen N24-Emnid-Umfrage
halten 46 Prozent das Moody–s-Rating für ungerechtfertigt. Allerdings
finden mit 44 Prozent fast ebenso viele Deutsche die Warnung der
Agentur richtig.
Inhaltlich zumindest teilen die meisten Deutschen die Skepsis von
Moody–s: 50 Prozent der Befragten befürchten ebenfalls, dass sich die
Nach Bayern und Hessen erwägt nun auch Baden-Württemberg gegen den Länderfinanzausgleich zu klagen. Wie Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) im Interview mit dem "Handelsblatt" sagte, werde das Land zuvor prüfen, wie bei einer Klage etwa die Finanzlage der baden-württembergischen Kommunen zu Buche schlägt, und dann "zeitnah" über eine Beteiligung an der Klage entscheiden. Auch warf Kretschmann beim Management der Energiew
Was die EU-Kommission nun plant – Zertifikate
zeitweise zu verknappen, um später umso mehr auf den Markt zu werfen
– wäre ein gerade noch akzeptabler Eingriff. Er geht nur auf, wenn
die europäische Wirtschaft in ein paar Jahren wieder wächst. Sonst
wird der Preisverfall nur weiter nach hinten geschoben. Vieles
spricht dafür, dass es besser gewesen wäre, eine Kohlendioxid-Steuer
einzuführen statt eines Handelssystems. Dann hätten die Unternehmen
Pl
Die Bundesrepublik hat seit gestern kein
geltendes Wahlrecht mehr. Damit ist Deutschland unter den
Demokratien das, was Bundeskanzlerin Angela Merkel – wenn auch in
anderem Zusammenhang – unbedingt vermeiden wollte: eine
Komikernation. Die Verantwortung dafür tragen Union und FDP. Vor 20
Jahren klagte Bundespräsident Richard von Weizsäcker (CDU), die
Parteien hätten sich den Staat zur Beute gemacht, sie seien
"machtversessen" und "machtvergessen&q
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hat sich im innerparteilichen Streit um die Spitzenkandidatur für die Bundestagswahl im Jahr 2013 erneut dafür ausgesprochen, dass der Fraktionschef im Bundestag, Jürgen Trittin, an der Spitze stehen solle. "Der Streit um die Spitzenkandidaten besorgt mich", sagte er dem "Handelsblatt", "meiner Meinung nach sollte Jürgen Trittin den Wahlkampf anführen." Damit wi
Bei dem angeschlagenen Versandhaus Neckermann kann das Management um Henning Koopmann acht Tage nach dem Insolvenzantrag aufatmen — zumindest vorerst: "Ab morgen beginnt DHL wieder mit der Auslieferung der Pakete", sagte Insolvenzverwalter Michael Frege dem "Handelsblatt" (Donnerstagausgabe). Es sei gelungen, mit den Lieferanten und Warenkreditversicherungen zu vereinbaren, dass die Waren an die Kunden ausgeliefert werden. Der vor der Insolvenz verursachte Stau werde in den n