Der Drei-Komponenten-Kleber war diesmal zu
schwach. Zwei der drei Bestandteile des derzeitigen Grippe-Impfstoffs
will die Weltgesundheitsorganisation vor der nächsten Grippewelle
austauschen. Man kann auch sagen: Der aktuelle Impfstoff hat eine
Saison zu lange auf dem Spielplan gestanden. Ein Drama ist das nicht.
Trotzdem gibt uns die Angelegenheit lehrreiche Weisheiten auf den
Weg. Etwa diese: Eine Impfung ist keine Vollkasko-Versicherung und
kann Infektionen nicht immer verhindern. A
Die Studie zum anonymen Bewerbungsverfahren ist
keine Revolution. Ein Jahr lang wurden 8550 Bewerbungen anonymisiert.
Das heißt, auf die Angabe persönlicher Merkmale, die auf Geschlecht,
Alter oder Herkunft schließen lassen, wurde verzichtet. 246 Stellen
wurden besetzt. Eine große Ausbeute ist das nicht gerade. Hinzu
kommt: Gerade mal acht Arbeitgeber haben sich an dem Projekt
beteiligt. Die Aussagekraft der Studie hält sich also in Grenzen.
Doch eine Tendenz l
Das ist eine gute Nachricht für die Fußballfans! Die
Sportschau bleibt, der Samstag ist gerettet. Und wie es gestern hieß,
mussten ARD und ZDF gar nicht mal viel tiefer in die
Gebührenschatulle greifen. Ein paar Milliönchen zusätzlich für die
Liga bedeuten ein paar Wiederholungen mehr an anderen
Programmplätzen. Das sollte uns der Fußballspaß wert sein. Die
horrenden Summen für die Übertragungsrechte lassen sich auch für
p
Die Städte und Gemeinden in NRW stehen mit dem
Rücken zur Wand. Gebeutelt vom immer noch nicht überwundenen
Strukturwandel, von hohen Arbeitslosenzahlen und einer immer älter
werdenden Bevölkerung. Nur acht von 400 Kommunen haben einen
ausgeglichenen Haushalt. Alle anderen stecken in den roten Zahlen,
ohne Aussicht auf eine schnelle, nachhaltige Änderung. Die Städte und
Gemeinden können wegen der klammen Finanzen nicht einmal ihren
originären Ve
Mit seinem "Schattenkabinett" kann sich
CDU-Landeschef Norbert Röttgen sehen lassen. Bei der Bildung des
elfköpfigen Kernteams hat er eine alles in allem ebenso solide wie
vielversprechende Auswahl getroffen, die keinen Vergleich mit der
Mannschaft von Hannelore Kraft zu scheuen braucht. Die
SPD-Politikerin hatte vor zwei Jahren Mühe, Ministerposten zu
besetzen denn ihrer Minderheitsregierung trauten manche der von ihr
Angesprochenen keine lange Dauer zu – zu Rech
Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin will der Ausweitung des Mandats für die Piratenbekämpfung am Horn von Afrika nicht zustimmen. "Wir haben uns immer dafür eingesetzt, dass die Piraterie vor Somalia bekämpft wird. Daher haben wir auch dem letzten "Atalanta"-Mandat zugestimmt. Aber was nun passiert, ist ziemlich abenteuerlich", sagte Trittin der "Neuen Westfälischen" (Mittwoch-Ausgabe). Die Bekämpfung der Piraterie aus der Luf
Trotzdem gibt es natürlich weiter viele
insbesondere kleine Selbstständige, die zu wenig verdienen, um ihre
Krankenversicherung zahlen zu können. Das liegt nicht zuletzt auch
daran, dass sowohl gesetzliche als auch private Versicherer schon bei
kleinen Einkommen kräftig zulangen, was wiederum teils auch politisch
gewollt ist. Zumindest für die Privaten wird an einer Lösung
gearbeitet. Ob der Nichtzahler-Tarif kommt und was er kosten würde,
steht in den Ste
Wer wird denn schon auf eine gute Arbeitskraft
verzichten, nur weil der junge Mann auf dem Foto so dunkles Haar
trägt und einen Namen hat, der nicht gerade nach typisch deutscher
Sozialisation klingt? Wer wird der jungen, adretten Frau mit den
Topzeugnissen unterstellen, sie werde kurz nach der Einstellung
schwanger werden, in Erziehungsurlaub gehen, vom Elterngeld leben und
womöglich ab 2013 den Verlockungen des Betreuungsgeldes erliegen?
Das Bemerkenswerte an dem Versuch mit rund 8 500
Bewerbungen ist, dass nicht nur die Bewerber und das Prinzip der
Chancengleichheit davon profitierten. Auch die beteiligten
Unternehmen haben durchweg positive Erfahrungen mit dem Versuch
gemacht. Vier Arbeitgeber haben sich bereits dazu entschieden, weiter
mit dem anonymisierten Bewerbungsverfahren zu arbeiten. Es ist eine
Entscheidung für mehr Offenheit, nicht nur den Bewerbern gegenüber.
Die Unternehmen scheinen erkannt zu habe
Haseloffs Vorgänger Wolfgang Böhmer hatte
angemerkt, dass es nicht Sache der Politik sondern der Wirtschaft
sein müsse, mit attraktiven Löhnen um Fachkräfte zu werben. Recht
hat er. Und es muss auch erlaubt sein zu fragen, wie Kammern und
Wirtschaftsverbände hierzulande reagiert hätten, wenn plötzlich ein
Ministerpräsident aus dem Westen in Magdeburg auftaucht, um
Fachkräfte abzuwerben. Dennoch nötigt einem Haseloffs Aktion Resp