Doch der Anerkennungskultur, die
Verteidigungsminister Thomas de Maizière postuliert hat, tut
Parteifreund Wolfgang Schäuble (beide CDU) mit seiner
Prinzipienreiterei gar keinen Gefallen. Gerade die Steuerfreiheit der
ohnehin eher einer Aufwandsentschädigung gleichenden Bezüge sollte
jenen, die freiwillig dienen wollen, als Form der staatlichen
Anerkennung ihre Leistung gelten. Verteidigungs- und Familienressort
müssen wohl nun beim Sold draufsatteln, um genü
Ein Forschungsergebnis besagt, dass
Weltereignisse, selbst vom Ausmaß einer Atom-Katastrophe wie jener
von Fukushima, nach zwei Wochen aus dem öffentlichen Interesse
verschwinden. Über Christian Wulff und seine Affären diskutiert,
streitet und – bisweilen kann der Eindruck entstehen – ergötzt ich
Deutschland bereits seit dem 12. Dezember des vergangenen Jahres,
also seit beinahe drei Monaten. Die Diskussion überdauert Wulffs
Rücktritt und wohl auch die
Ein Forschungsergebnis besagt, dass
Weltereignisse, selbst vom Ausmaß einer Atom-Katastrophe wie jener
von Fukushima, nach zwei Wochen aus dem öffentlichen Interesse
verschwinden. Über Christian Wulff und seine Affäre(n) diskutiert,
streitet und – bisweilen hat man den Eindruck – bereichert sich
Deutschland bereits seit dem 12. Dezember des vergangenen Jahres,
also seit beinahe drei Monaten. Wulffs Rücktritt und wohl auch die
Inthronisation seines Nachfolgers &uu
Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin hat vor einer Absenkung der Präsidenten-Rente gewarnt: "Mit dem Ehrensold schützt man das Ansehen unseres Landes und die Würde des Amtes, nicht den Amtsinhaber", sagte Trittin den Zeitungen der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Mittwochausgaben) und dem Onlineportal "Derwesten". "Ich möchte nicht, dass der oberste Repräsentant Deutschlands nach seiner Amtszeit in die Abhängigkeit von
Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin warnt vor einer
Absenkung der Präsidenten-Rente: "Mit dem Ehrensold schützt man das
Ansehen unseres Landes und die Würde des Amtes, nicht den
Amtsinhaber", sagte Trittin den Zeitungen der WAZ-Gruppe
(Mittwochausgaben) und dem Onlineportal Derwesten. "Ich möchte nicht,
dass der oberste Repräsentant Deutschlands nach seiner Amtszeit in
die Abhängigkeit von Firmen kommt oder Festreden für hohe Honor
Berlin – Lothar Bisky hat als Vorsitzender der
Linksfraktion GUE/NGL im Europaparlament am Dienstag seinen Rücktritt
erklärt. "Ich bin nicht mehr bereit, die Leitung der Fraktion zu
übernehmen", sagte Bisky dem "Tagesspiegel" (Mittwochausgabe) zur
Begründung.
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