Rheinische Post: NRW verstärkt Kampf gegen Automaten-Spielsucht

Die Landesregierung von NRW verstärkt den Kampf
gegen die Automaten-Spielsucht. Wie die in Düsseldorf erscheinende
"Rheinische Post" (Mittwochausgabe) berichtet, wird derzeit ein
Ausführungsgesetz zum Glückspielstaatsvertrag erarbeitet. Der Chef
der Düsseldorfer Staatskanzlei, Franz-Josef Lersch-Mense, sagte der
Zeitung, es werde Einschränkungen beim Automatenspiel in Gaststätten
und Spielhallen geben. "Wir diskutieren derzeit darüber

Banken bunkern Rekordsummen bei der EZB

Wegen des Misstrauens in das Finanzsystem bunkern die Banken derzeit Rekordsummen bei der "Vorsichtskasse" der Europäischen Zentralbank (EZB). Wie die EZB am Dienstag mitteilte, lagern die Banken derzeit knapp 412 Milliarden Euro in dieser Kasse. Um den Geldkreislauf wieder in Schwung zu bringen, hatte die EZB erst kurz vor Weihnachten knapp 500 Milliarden Euro für die Geschäftsbanken bereitgestellt. Diese lagerten jedoch einen Großteil des Geldes wieder bei der EZ

Rheinische Post: Strompreis-Treiber

Ein Kommentar von Antje Höning:

Viele Bürger müssen ab Januar mehr für Strom bezahlen. Und wer
nicht betroffen ist, muss damit rechnen, dass sein Versorger im Laufe
des Jahres die Preise erhöht. Dafür gibt es viele Gründe. Der
Wettbewerb auf dem Strommarkt ist zwar schärfer geworden, doch "gut"
mag ihn die Monopolkommission nicht nennen. Weiter kontrollieren Eon,
RWE, EnBW und Vattenfall einen großen Teil des Marktes. Und da sie
kei

Börsen-Zeitung: Harte Landung, Kommentar zur Stimmungslage in der deutschen Wirtschaft, von Ulli Gericke.

Die Unken haben Hochkonjunktur. Immer mehr
Wirtschaftsforscher rechnen mit einer kurzen, dafür aber umso
heftigeren Rezession in Euroland Anfang 2012. Christine Lagarde, die
Chefin des Internationalen Währungsfonds, sieht dadurch die globale
Wirtschaft in einer gefährlichen Lage. Passend dazu berichtet die
Europäische Zentralbank (EZB), dass die "Vorsichtskasse" der Banken
bei der Notenbank zu Beginn der letzten Woche 2011 auf einen
Rekordwert geklettert sei.

Rheinische Post: Beobachter in Syrien

Ein Kommentar von Godehard Uhlemann:

Am Ende der Beobachter-Mission der Arabischen Liga soll in Syrien
wieder Frieden herrschen, doch Zweifel an diesem hochgesteckten Ziel
sind angebracht. Es wäre schon ein Segen für die Syrer, wenn Assads
Krieg gegen weite Teile der eigenen Bevölkerung enden würde, der
bisher rund 5000 Tote gefordert hat. Das Schweigen der Waffen wäre
auch nur ein – wenn auch die wichtigste – Schritt auf dem Weg zum
Frieden. Danach kann es um

Irak: Auswärtiges Amt begrüßt Vereinbarungen zu Camp Ashraf

Das Auswärtige Amt hat die Vereinbarung zwischen den Vereinten Nationen und dem Irak, die Bewohner von Camp Ashraf schrittweise zu verlegen, begrüßt. "Durch das nun unterzeichnete Memorandum of Understanding ist die Frist zur Räumung des Lagers aufgeschoben und damit die Gefahr einer gewaltsamen Auseinandersetzung um Camp Ashraf vorerst gebannt", sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes. Die irakische Regierung sei verantwortlich für die Sicherheit der

Rheinische Post: Die Republik benötigt Stil

Ein Kommentar von Reinhold Michels:

Ein Staatsoberhaupt muss kein Heiliger von heroischem Tugendgrad
im Sinne des Kirchenrechts sein. Aber so trist und gewöhnlich wünscht
man sich die Bürgerdemokratie auch nicht: dass der erste Bürger des
Staates als jemand ertappt wird, der nach dem kleinen Vorteil greift
wie der Schnäppchenfreund auf dem Markt der Möglichkeiten. Demokratie
braucht Führung, und die Republik benötigt Stil sowie
Spitzen-Republikaner

Prepaid Tarife: günstig ins neue Jahr telefonieren!

In einer aktuellen Studie des renommierten Forschungsinstituts Forsa im Auftrag des Prepaid-Anbieters Congstar kam heraus, dass überwiegend männliche Kunden gerne Prepaid-Karten verschenken. Die Beschenkten sind sowohl Frauen als auch – zu 43% – Kinder. Als Grund für die Geschenkwahl wurde in den meisten Fällen angegeben, dass fehlende Vertragslaufzeit, Kostenkontrolle und die günstigen Tarife den Ausschlag gegeben haben. In der Tat sind die Vorteile der Discounttarife g

BW-Bank macht Wulff-Kredit zum Thema der nächsten Sitzung

Der Aufsichtsratschef der BW-Bank und Stuttgarter Oberbürgermeister Wolfgang Schuster (CDU) hat angekündigt, dass sich das Kontrollgremium bei seiner nächsten Sitzung mit der Kreditaffäre um Bundespräsident Christian Wulff beschäftigen wird. "Ich gehe davon aus, dass auf Grund der medialen Wellen des Themas der Vorstand in der nächsten Sitzung des Aufsichtsrats kurz berichten wird", sagte Schuster der Tageszeitung "Die Welt" (Mittwochausgabe

WAZ: Kein Ende in Sicht. Kommentar von Sven Frohwein

Für den Verbraucher ist es eine gute Nachricht, doch
die Hersteller müssen sich auf ein mageres Autojahr in Deutschland
einstellen: Die Rabatte auf Neuwagen werden noch größer. Und für 2012
ist erst einmal kein Ende abzusehen. Zwar wird die Rabattschlacht
zurzeit vor allem zwischen Kleinwagen-Anbietern ausgetragen, die noch
immer unter den Nachwehen der Abwrackprämie leiden. Doch mittlerweile
erkennen auch Premium-Hersteller, dass sie ihre Autos ohne Nachlass
ni