Mitteldeutsche Zeitung: Wirtschaft/Energie Kohle-Unternehmen Mibrag bricht der Gewinn weg

Der drittgrößte deutsche Kohleproduzent, die Mibrag,
verzeichnet weiter deutliche Gewinnrückgänge. Das Unternehmen werde
2016 zwar noch Profite erwirtschaften, "aber das fordert uns alle
ungemein", sagte Geschäftsführer Armin Eichholz der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Donnerstagausgabe). Er geht
von einer schwarzen Null aus. 2014 verbuchte der Konzern mit 3.000
Mitarbeitern noch einen Gewinn von 70 Millionen Euro, im Vorjahr
war

Mitteldeutsche Zeitung: zur Enttarnung eines Islamisten beim Verfassungsschutz

Der enttarnte Islamist hätte es niemals ins
Bundesamt schaffen dürfen. Offenkundig haben die Prüfmechanismen
versagt. Es ist überdies nicht ausgeschlossen, dass sich Extremisten
anderer Couleur ebenfalls im Apparat einnisten. Das Lachen bleibt
einem im Halse stecken.

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Mitteldeutsche Zeitung: zum Rückzieher des sachsen-anhaltischen Innenministers zu einer Podiumsdiskussion zum Rechtsruck

Die Regierungsreaktion ist hilflos, falsch – und
typisch. Man hat keinen Begriff von pluraler Gesellschaft, aber von
konformer Gemeinschaft. Die Parteien ziehen sich aus dem Streit
zurück und zeigen vormundschaftliche Gesten. Das hat weder etwas mit
der Freiheit der Theater noch der Meinung zu tun. Doch, es schwächt
beide.

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Mitteldeutsche Zeitung: zur Panne im Prozess um die getötete Yangjie Li in Dessau

Wenn das Verfahren nun trotz des gerichtlichen
Fehlstarts weitergeht, ist das Problem für Dessau vielleicht gelöst.
Was bleibt, sind gehörige Zweifel an der Gewissenhaftigkeit in der
Justizbehörde.

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Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Grünes Licht vom Kabinett: Land will Stadtforst Salzwedel kaufen

Die Landesregierung will einen großen Teil des
Salzwedeler Stadtforstes kaufen. Das berichtet die in Halle
erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwochausgabe). Das Kabinett
hat am Dienstag eine entsprechende Vorlage von Umweltministerin
Claudia Dalbert (Grüne) gebilligt. Es geht um 378 Hektar aus dem
Gesamtpaket von 1 400 Hektar. Dalbert begründet den Einsatz des
Landes mit der hohen Schutzwürdigkeit der Fläche: "Das ist einer der
wenigen Feuchtwäld

Mitteldeutsche Zeitung: zur Kandidaten-Debatte in der SPD

Offiziell entscheidet die Basis, mit welchem
Spitzenmann man Angela Merkel herausfordern will. Tatsächlich
taktieren, schachern und intrigieren die sozialdemokratischen
Frontleute hinter verschlossenen Türen so wild, dass Inhalte und
Glaubwürdigkeit auf der Strecke bleiben.

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Mitteldeutsche Zeitung: zur Warnung des BND-Chefs vor digitaler Desinformation

Wir haben es auf der internationalen Bühne mit der
Rückkehr autoritärer Figuren zu tun, die vor Angriffen auf die Presse
sowie systematischen Unwahrheiten zum Erwerb von Macht oder deren
Erhalt nicht zurückschrecken.

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Mitteldeutsche Zeitung: zu Bildungsstudie

TIMSS zeigt: Weder die Starken noch die Schwachen
werden in Deutschland optimal gefördert. Deshalb sind
Bildungspolitiker, Wissenschaftler und Schulpraktiker einmal mehr
gefordert, in anderen Ländern zu schauen, was diese besser machen.

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Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik 210 neue Mitglieder: AfD boomt im Land – CDU und SPD schwächeln

Die Mitgliederzahlen der AfD Sachsen-Anhalt sowie
des Landesverbandes der Grünen sind im Gegensatz zu anderen Parteien
in den vergangenen zwölf Monaten gestiegen. Das berichtet die in
Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Dienstagausgabe). Allein
seit der Landtagswahl im März dieses Jahres hat die AfD 210 Eintritte
verzeichnet, wie Matthias Kleiser vom AfD-Landesverband der Zeitung
bestätigte. "Der Anstieg unserer Mitgliederzahlen verläuft dabei
sehr gle

Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Abfall in Sachsen-Anhalt: Pauschale Abholung führt zu mehr Müll

In Sachsen-Anhalt werden Verbraucher durch pauschale
Gebühren dazu animiert, viel Müll zu produzieren. Wie viel Abfall pro
Kopf jährlich anfällt, unterscheidet sich je nach Landkreis
erheblich. So produzierten die Einwohner im Jerichower Land 2015 den
meisten Müll pro Kopf und Jahr: 743,3 Kilogramm Rest-, Bio-,
Plastik-, Papier- und Sperrmüll aus privaten Haushalten. Vorreiter in
der Müllvermeidung war hingegen der Landkreis Wittenberg, wo nur
389,6 Kilogra