Rassenhass, Frauenfeindlichkeit und offene
Ressentiments gegen religiöse Minderheiten scheinen
gesellschaftsfähig geworden zu sein. Wenn die Wahl Trumps nun für
viele eine Art emotionalen 11. September darstellt, der
erschreckenderweise aus dem Inneren des liberalen Gemeinwesens kommt,
dann wirft dieses Ereignis das Bedürfnis nach Antworten auf. Eine
wird darin bestehen müssen, dass man die nun vielfach beschworenen
westlichen Werte nicht nur behauptet, sondern
Trump ist ein reicher Mann, der keine Politik gegen
andere reiche Männer und Frauen machen wird. US-Firmen werden unter
ihm weiter so walten und schalten können, wie sie es bisher taten.
Vielleicht bringt Trump das Freihandelsabkommen TTIP zu Fall. Ja und?
Der jetzige Zustand, in dem die Geschäfte deutscher Exporteure nicht
schlecht laufen, wird dadurch nicht aufgehoben. Neue Zölle lassen
sich auch von einem US-Präsidenten nur schwer durchsetzen, die Angst
davor i
Die Führung der Republikaner steht daher nun vor
einer schwierigen Aufgabe. Sie muss sich mit dem künftigen
Präsidenten arrangieren und dessen Politik unterstützen. Viele
Experten glauben daher, dass Spitzenpolitiker wie Ryan abtreten
müssen, um Trump-Vertrauten Platz zu machen. All die Polit-Veteranen
aus der Partei-Elite, die seit der Zeit von George Bush Senior
wesentlichen Einfluss auf die Linie der Republikaner hatten, dürften
verschwinden. Die Republika
Je eher man derlei Extremisten das Handwerk legen
kann, desto besser. Die Gefahr kommt aus drei Richtungen. Es gibt
Kämpfer, die der IS nach Europa schickt – auch als "Flüchtling". Dann
gibt es seit langem in Deutschland lebende Islamisten, die Aufträge
erhalten. Und schließlich sind da solche, die sich still und
heimlich selbst radikalisieren. Den Sicherheitsbehörden kommt
mittlerweile nicht nur ihre wachsende Erfahrung zustatten, sondern
auch der Um
Das Ruhenlassen der Klage ist eine gute Nachricht
für die Belegschaft. Rewe stellt damit unter Beweis, was im Verlauf
der Rettungsversuche und Verhandlungen der vergangenen Monate immer
wieder bezweifelt werden durfte: Edeka und Rewe sind gleichermaßen
und ernsthaft an einer Lösung interessiert. Rewe-Chef Alain Caparros
gibt einer Verhandlungslösung gegenüber einer Gerichtsverhandlung
den Vorzug, weil auf der anderen Seite Marktführer Edeka zu
Abstric
Die Umstände waren zweifelsohne günstig. Aber die
starke wirtschaftliche Verfassung des Landes gehört andererseits zu
den Realitäten, die man ins Kalkül einbeziehen muss. Ähnliche
Erfahrungen wie die Bundesrepublik hatte zuvor Großbritannien
gemacht, das ebenfalls von einem ordentlichen Aufschwung profitierte,
als es eine gesetzliche Untergrenze für die Bezahlung einführte. Auch
wenn einzelne Betriebe und Branchen dies anders empfinden, läs
Sachsen-Anhalts Bildungsminister Marco Tullner hat
CDU-Landeschef Thomas Webel aufgefordert, persönlich im Konflikt um
die die zerstrittene CDU im Saalekreis einzugreifen. Der Grad der
Selbstbeschäftigung dort mache ihm Sorge, erklärte Tullner der in
Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstag-Ausgabe). In
der vergangenen Woche war die CDU-Kreistagsfraktion zerbrochen. 19
der 21 Mitglieder traten aus Protest gegen CDU-Kreischef Steffen
Rosmeisl aus und grün
Der Stadt Sangerhausen ist es geglückt, einen
Investor für den Industriepark Mitteldeutschland in unmittelbarer
Nachbarschaft zur Südharzautobahn A 38 zu gewinnen. Nach einem
Bericht der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung
(Dienstagausgabe) handelt es sich um ein Gartenbauunternehmen, das
Gewächshäuser auf einer Fläche von 50 Hektar – das entspricht einem
Areal von rund 70 Fußballfeldern – errichten und Biogemüse für den
region
Bedford-Strohm fordert deshalb Abgrenzung "gegenüber
allen Versuchen, ,völkisches– Gedankengut und rechtsextremistische
Kampfrhetorik in unserem Land wieder salonfähig zu machen." Anders
gesagt: Nationalsozialismus darf, in welcher Spielart immer, um
keinen Preis eine Option sein, weil er Hass und unermessliches Leid
zur Folge hat. Ob eine Kirche so politisch werden darf? Ja. Sie muss
es sogar tun, wenn es ihr um die Menschen geht.
Die USA sind so polarisiert wie seit dem Bürgerkrieg
im 19. Jahrhundert nicht. Die gesellschaftliche, politische und
mediale Kluft im Land ist sehr tief. Es existieren nur noch parallele
Lebenswelten, die nicht mehr miteinander kommunizieren. Die
Republikaner sind so rechts, wie nie zuvor und die Demokraten sind
nach links gerückt. Es werden nicht mehr Argumente oder Meinungen
ausgetauscht, sondern Unterstellungen – oder es fliegen gleich die
Fäuste. Für diesen Niederga