Mitteldeutsche Zeitung: zu Tornados

Die Cockpitbeleuchtung der modernsten
Tornado-Variante ist zu hell für die hochmodernen Nachtsichtbrillen.
Die Piloten drohen, geblendet zu werden. Im Herbst soll das Problem
gelöst sein, heißt es. Und doch stellt sich die Frage, was da
passiert ist. Denn angeblich wurden die Tornados bisher für
Nachteinsätze noch nicht angefordert – weil die Aufklärungsergebnisse
bei Tage ohnehin besser seien. Behauptet jedenfalls das Ministerium.
Es gäbe übrigens

Mitteldeutsche Zeitung: zur RAF

Es ist bemerkenswert, dass es den
Ermittlungsbehörden über Jahrzehnte hinweg nicht gelingt, solche
gefährlichen Staatsfeinde zu stellen. Auch wenn sie selbst keine
Morde begangen haben sollten: Sie könnten letztlich zahlreiche nicht
aufgeklärte Morde aufklären helfen. Im Übrigen erinnert die Flucht
fatal an die Flucht des NSU-Trios und all jener bundesweit 372
Rechtsextremisten, gegen die ein Haftbefehl vorliegt, die aber nicht
verhaftet werden, 15 von

Mitteldeutsche Zeitung: Thüringer AfD-Fraktionschef Philologenverbandschef Meidinger zweifelt daran, dass man Höcke die Rückkehr ins Lehramt verweigern könnte

Der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes,
Hans-Peter Meidinger, hat Zweifel an dem Vorhaben des hessischen
Kultusministers Alexander Lorz (CDU) geäußert, dem hochgradig
umstrittenen thüringischen AfD-Partei- und Fraktionsvorsitzenden
Björn Höcke eine etwaige Rückkehr an eine Schule des Landes zu
verbauen. "Ich habe nicht die geringste Sympathie für die Ansichten
von Herrn Höcke; daran gibt es überhaupt keinen Zweifel", sagte

Mitteldeutsche Zeitung: zu Iran und Wirtschaft

Man sollte sich stets vor überzogenen Erwartungen
hüten. Das gilt auch für die Unternehmen, die jetzt im Iran Geschäfte
machen wollen. Es wird schwer genug sein, Kontakte in ein Land zu
knüpfen, das bisher isoliert war. Und es stellt sich die Frage, ob
der Iran in nächster Zeit überhaupt genug Geld wird mobilisieren
können, um all die Dinge zu kaufen, die er braucht. Das Land sitzt
auf riesigen Öl- und Gasreserven. Doch die Preise sind im Kell

Mitteldeutsche Zeitung: zu Höcke

Extrem ist ein Rechter wie Björn Höcke, der vor
seiner AfD-Karriere Kinder an einer hessischen Gesamtschule
unterrichtete. Auch in Geschichte. Der hessische Kultusminister will
nun alles dafür tun, dass Höcke seine Sicht auf die Geschichte nur
noch auf Parteitagen, aber nie wieder in Klassenräumen verbreiten
darf. Es wäre schön, wenn das gelänge. Und es ist ja fast rührend,
dass Höcke nach den klaren Worten des Ministers nun jammert, sein

Mitteldeutsche Zeitung: zu Hoeneß

Hoeneß, der am 2. März die Hälfte seiner
dreieinhalbjährigen Haftstrafe verbüßt hat und dann voraussichtlich
auf Bewährung freikommt, wird fortan ein Mann unter Beobachtung sein,
dem die Rückkehr in sein früheres Leben weitgehend verstellt ist. Am
Fall Hoeneß jedenfalls lässt sich beschreiben, wie es neben der
juristisch wohl einwandfrei verhängten Strafe auch zusätzliche
gesellschaftliche Bußen geben kann. Schon jetz

Mitteldeutsche Zeitung: zu SPD

Diese nüchtern-kritische Distanz zu Merkels
Asylpolitik ist eine Gratwanderung. Auch Gabriel persönlich war in
der Vergangenheit keineswegs vor Übertreibungen in die eine oder
andere Richtung gefeit. Gewinnen kann die SPD bei dem
Flüchtlingsthema ohnehin wenig. Doch sie muss verhindern, bei einem
Scheitern Merkels mit in den Abwärtsstrudel gerissen zu werden.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

Mitteldeutsche Zeitung: zu Iran

Er wird die Dynamik der Weltdiplomatie verändern,
genauso wie das regionale Machtgefüge und nicht zuletzt auch die
Islamische Republik. Doch die Beteiligten in Wien wissen auch, dass
ihre Umwälzungen mächtige Gegner haben, in den Vereinigten Staaten,
im Nahen Osten und nicht zuletzt im Iran selbst. Israel sieht sich
von der persischen Atomkompetenz bedroht. Saudi-Arabien rebelliert
gegen die wirtschaftliche Potenz und das Hegemoniestreben des
Erzrivalen jenseits des Pe

Mitteldeutsche Zeitung: Wirtschaft/Chemie Unternehmen investieren am Chemiestandort Leuna rund 200 Millionen Euro

Der Chemiestandort in Leuna wächst. "Acht Firmen
haben den Neubau oder die Erweiterung von Anlagen in einem
Gesamtvolumen von rund 200 Millionen Euro angekündigt", sagte
Christof Günter, Geschäftsführer der
Chemiepark-Betreiber-Gesellschaft Infra Leuna, der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Samstag-Ausgabe). Darunter
ist die Domo GmbH, die für 40 Millionen Euro die
Nylon-Folienproduktion ausbauen will. Ebenfalls 40 Millionen Euro
s

Mitteldeutsche Zeitung: zu sichere Herkunftsländer und Abschiebung

Die Einstufung als "sichere Herkunftsländer"
vereinfacht keineswegs die Ausweisung. Auch Merkels Sprecher Steffen
Seibert sagte, dass die Rückführung illegaler Einwanderer in der
Praxis oft sogar dann nicht möglich sei. Deshalb plane die
Bundesregierung auch nicht, Marokko, Algerien oder Tunesien als
"sicher" einzustufen. Dass Teile der Union gerade das trotzdem
fordern, zeigt zweierlei: Die Union ist beim Thema Flüchtlinge nach
wie vor unei