Innerhalb weniger Tage ließ Gewerkschaftschef Claus
Weselsky drei Gelegenheiten ungenutzt, den Kurs kompromissloser
Konfrontation zu verlassen: Ein Schlichtungsangebot der Bahn wurde
ebenso abgelehnt wie zwei Vermittlungsversuche der hessischen
Arbeitsgerichte. In weiten Bevölkerungskreisen schwand das
Verständnis für die Belange der Lokführer. Eine Minigewerkschaft legt
für das Recht, ein paar hundert Zugbegleiter vertreten zu können, auf
Tage das halbe
Noch lange hätte Wolf Biermann so weiter spielen –
und ein jeder sich erinnern können. Daran, dass Freiheit das ist,
was man sich nehmen muss, so wie Biermann das Wort vor dem Bundestag.
Dass man ab und an zu weit gehen muss, um voran zu kommen. Dass die
Geschichte der DDR eine ist, die im Osten niemanden, der über 40
Jahre alt ist, kalt lässt – und die noch lange nicht zu Ende ist.
Erinnerungen, die klarmachen, dass die Linke der Rechtsnachfolger
der SED ist, der
Nach Ansicht des letzten DDR-Staatsratsvorsitzenden
Egon Krenz hätte der Mauerfall vor 25 Jahren leicht "in
bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzungen umschlagen" können. "Wir
standen einer militärischen Lösung näher, als das viele heute
wahrhaben wollen", sagte Krenz der in Halle erscheinenden
"Mitteldeutschen Zeitung", die am Sonntag eine 68-seitige
Sonderausgabe zum Mauerfall-Jubiläum veröffentlicht. Die Zeitung h
Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls gibt die
Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung erstmals in ihrer Geschichte eine
Sonntagsausgabe heraus. Reportagen, Interviews, Porträts und Analysen
beleuchten das historische Ereignis auf 68 Seiten. Breiten Raum
nehmen in der MZ am kommenden Sonntag Beiträge ein, die schildern,
wie nach dem Mauerfall Ost und West zueinander fanden und sich
gesellschaftliche Werte wandelten. "25 Jahre nach dem Mauerfall will
die MZ gerade jüngeren Lesern
Zum 25. Jahrestag des Mauerfalls gibt die
Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung erstmals in ihrer Geschichte eine
Sonntagsausgabe heraus. Reportagen, Interviews, Porträts und Analysen
beleuchten das historische Ereignis auf 68 Seiten. Breiten Raum
nehmen in der MZ am kommenden Sonntag Beiträge ein, die schildern,
wie nach dem Mauerfall Ost und West zueinander fanden und sich
gesellschaftliche Werte wandelten. "25 Jahre nach dem Mauerfall will
die MZ gerade jüngeren Lesern
Der renommierte Berliner Historiker und Publizist
Ilko-Sascha Kowalczuk kritisiert aus Anlass des 25. Jahrestages des
Mauerfalls vehement die institutionellen Bedingungen zur Erforschung
der DDR. "Es gibt keine Lobby für die DDR-Forschung", sagte Kowalczuk
der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung", die am Sonntag
eine 68-seitige Sonderausgabe zum Mauerfall-Jubiläum veröffentlicht.
"In diesem großen reichen Land gibt es Lehrstühle
Letztlich könnte Thüringen nicht nur die
Geburtsstunde des ersten rot-rot-grünen Bündnisses unter linker
Führung werden. Es wäre möglich, dass sich in der Opposition ein
Bündnis findet, das es bisher auch noch nicht gab: zwischen CDU und
AfD. So klare Rechts-Links-Fronten wären in der Bunten Republik
Deutschland doch ziemlich erstaunlich.
Die Steuerschätzung markiert das Ende der
Illusionen, mit der Union und SPD ihr Regierungsbündnis begonnen
haben. Deutschland geht es gut. Aber es ist nicht unverwundbar. Und
irgendwann kommt die Konjunktur-flaute auch beim deutschen Staat an.
Nicht so stark wie in anderen europäischen Ländern, aber eben doch
spürbar. Das ist die eigentliche Botschaft der Steuerschätzung.
Vorbei ist es mit dem entspannten, fast heiteren Lebensgefühl, mit
dem Union und SP
Der Vorsitzende der Grünen in Thüringen, Dieter
Lauinger, hat jüngste Aufforderungen an Ministerpräsidentin Christine
Lieberknecht, nicht erneut für den CDU-Landesvorsitz zu kandidieren,
als Indiz für mangelnde Zweifel an einer rot-rot-grünen Koalition
gewertet. "Die CDU nimmt das Gerede, es werde möglicherweise einen
Heckenschützen geben, offenbar selbst nicht mehr ernst", sagte er der
in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitun