Der Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag,
Gregor Gysi, hat die Linke nach der Wahl von Bodo Ramelow zum
Ministerpräsidenten in Thüringen aufgefordert, realistischer zu sein.
"Die Linkspartei kommt in größere Verantwortung", sagte er der in
Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstag-Ausgabe). "Sie
muss sich in bestimmter Hinsicht etwas disziplinieren. Die gewachsene
Verantwortung wird sich auswirken. Alle müssen sich den Real
Muss sich Deutschland jetzt vor diesem Mann, vor
dieser Koalition fürchten? Nein, die Bundesrepublik wird Bodo Ramelow
und seine Linkspartei ertragen. Der Mann aus dem Westen ist ein
Demokrat und die Linkspartei nicht mehr die SED. Der Wahlerfolg lässt
aber bestimmt auch wieder ein paar Betonköpfe von früher Morgenluft
schnuppern. Doch diese Partei hat auf den verschiedensten kommunalen
Ebenen gezeigt, dass sie politikfähig ist. Deshalb: Jede
Rote-Socken-Stasi-Kampa
Nach dem Fiasko an den Elbbrücken der Autobahn 2 bei
Hohenwarthe will die Landesstraßenbaubehörde erstmalig in
Sachsen-Anhalt ein Verfahren einsetzen, das weitere Brückenschäden
frühzeitig meldet. Wie Behördenchef Uwe Langkammer der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Freitag-Ausgabe) sagte,
sollen bis zum Jahresbeginn alle Schalldetektoren an der Brücke in
Fahrtrichtung Hannover angebracht werden. Maximal 24 stehen zur
Verf&
Linkenchefin Kipping: Mit Ramelow als Ministerpräsident würde
neues Machtzentrum im Bundesrat entstehen
Halle. Die Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping, sieht im
Bundesrat ein neues Machtzentrum entstehen, sollte der linke Kandidat
Bodo Ramelow am Freitag im Thüringer Landtag zum Ministerpräsidenten
gewählt werden. "Bodo Ramelow wird am Ende dieser Woche
Ministerpräs
Oft sind es diese ersten Tage, die entscheidend
sind. Es geht um Behandlungsempfehlungen und Krankenhauswahl, um
Pflegedienste, Reha-Aufenthalte, Hilfsmittel. Wohnungsumbau. Es gilt,
mit Ärzten zu sprechen, mit Krankenkassen, mit Sozialdiensten. Mit
Gerichten vielleicht, wenn die Pflegebedürftigen nicht mehr selbst
entscheiden können und einen Betreuer brauchen. Es müssen Termine
gemacht, Entscheidungen abgewogen werden. Und dann ist da ja noch der
Patient, der Zuwendung
Es soll noch weitere Rabattmöglichkeiten für
Bahnfahrer geben. Zusätzlich zu all den Sparpreisen, Hopper-,
Quer-durchs-Land-, Ländertickets und sonstigen mal räumlich, mal
zeitlich begrenzten Angeboten. Von dem in Verkehrsverbünden
organisierten Nahverkehr mit wieder ganz anderen Preisen mal
abgesehen. Wer da noch durchblickt, kann sich fühlen wie der Sieger
im (Tarif-)Dschungelcamp. Im Ernst: Aus unternehmerischer Sicht ist
es verständlich, dass di
Die Debatten im Profifußball werden trotzdem nicht
enden. Sie werden nur verlagert, denn Konfliktfelder gibt es ja noch
viele weitere. Handspiel oder nicht? Was ist mit der Frage, ob Foul
oder nicht Foul? Und was ist mit der häufigsten aller Debatten: War
es Abseits oder nicht? Doch auch dafür gibt es schon technische
Mittel: die ungezählten Kameras, deren Bilder von jeder erdenklichen
Situation der TV-Zuschauer mehrfach zu sehen bekommt. Nur dürfen
diese Bilder
In der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland
(EKM) stößt die Kritik an der bisherigen Form des Petersburger
Dialogs zwischen Deutschland und Russland auf Widerstand. Siegfried
T. Kasparick, der als Beauftragter für Reformation und Ökumene der
EKM Mitglied des Lenkungsausschusses des Petersburger Dialogs ist,
bezeichnete es in der "Mitteldeutschen Zeitung" (Freitagausgabe) als
nicht in Ordnung, dass der Lenkungsausschuss erst aus der Presse über
ein E
Die SPD-Landtagsfraktion in Sachsen-Anhalt hat den
Rahmenplan von Wissenschaftsminister Hartmut Möllring (CDU) für die
Einsparungen an den Hochschulen gestoppt. Der sogenannte
Hochschulstrukturplan sollte am Dienstag im Kabinett beraten und
beschlossen werden, wurde aber auf Druck von SPD-Fraktionschefin
Katrin Budde von der Tagesordnung genommen. "Wir wollen, dass gerade
bei diesem wichtigen Thema die Inhalte stimmen", sagte Budde der in
Halle erscheinenden "Mitt
Was einst Billigfliegerei genannt wurde, ist
mittlerweile der Standard. Easyjet hat gerade angekündigt, die
Kapazitäten auszubauen. Wenn das so weitergeht, wird die Lufthansa
immer mehr Marktanteile verlieren und immer größere Verluste im
Europa-Geschäft einfliegen. Seit Jahren mühen sich Manager ab am
Umbau von Deutschlands größter Airline. Die bisherigen Anstrengungen
haben nicht gereicht. Die Lufthansa muss an allen Ecken und Enden
effizienter