Mitteldeutsche Zeitung: zu Israel

All das hat nichts zu tun mit dem IS oder anderen
neuen islamistischen Bewegungen in der Region. Israel wird ein ums
andere Mal eingeholt vom ungelösten Konflikt um einen
Palästinenserstaat. Abgebrochene Friedensgespräche, ausufernder
Siedlungsbau und Israels Härte gegenüber den Arabern radikalisieren
immer mehr Palästinenser. Gruppen wie Hamas oder PFLP stoßen mit
Gewalt in das politische Vakuum. Jüdische Hardliner reagieren darauf
in gleich

Mitteldeutsche Zeitung: zu Arbeitszeugnissen

Das Bundesarbeitsgericht hat nun entschieden, wann
ein Arbeitnehmer im Zeugnis Anspruch auf die Beurteilung hat, nicht
nur zur "vollen Zufriedenheit" des Chefs – was der Note
"befriedigend" entspräche -, sondern "stets" zur "vollen
Zufriedenheit" gearbeitet zu haben, was einem "gut" gleichkäme.
Bisher gingen Arbeitsgerichte von "befriedigend" als Standard aus,
wer Besseres wünschte, musste dafür den Bewei

IHK Magdeburg vergibt Forschungspreis 2014

Als Höhepunkt der letzten Vollversammlung in diesem Jahr ehrt die Industrie- und Handelskammer Magdeburg mit jeweils einem Forschungspreis 2014 hervorragende wissenschaftliche Leistungen, die an der Magdeburger Otto-von-Guericke-Universität sowie an den Hochschulen Magdeburg-Stendal und Harz erbracht worden sind.
Die Preisverleihung findet am Donnerstag, den 20. November 2014, ab 14 Uhr im IHK-Tagungszentrum am Alten Markt in Magdeburg statt.
Hintergrund: Seit dem Jahr

Mitteldeutsche Zeitung: Rumänien Vertriebenenpräsident Fabritius begrüßt Wahl des Siebenbürger Iohannis zum Staatschef

Der Präsident des Bundes der Vertriebenen, Bernd
Fabritius, hat dem Siebenbürger Sachsen Klaus Iohannis zur Wahl zum
rumänischen Staatspräsidenten gratuliert. "Ich gratuliere der
rumänischen Bevölkerung im In- und Ausland, die sich so standhaft
gegen die offenkundigen Wahlbehinderungen durch die eigene Regierung
gewehrt hat", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen
Zeitung" (Dienstag-Ausgabe). "Die beiden Durchgänge d

Mitteldeutsche Zeitung: zum Fracking

Sind die Risiken der Technologie ein hinreichender
Grund dafür, sie jetzt in Deutschland für immer zu verbieten? Nein,
das sind sie nicht. Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat
Recht, wenn sie sagt, man müsse den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit
beachten: Es ist möglich, dass in Zukunft Fracking-Methoden
entwickelt werden, die ohne Chemie auskommen und keine ernste Gefahr
mehr für die Umwelt darstellen. Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten
m

Mitteldeutsche Zeitung: zu Bundeswehr und Afghanistan

Kanzlerin Merkel hat frühzeitig Skepsis gegenüber
dem radikalen Abzug der Isaf geäußert. Die Entwicklung im Irak zeigt,
wie wichtig es ist, kein Machtvakuum in einer Region zuzulassen, in
der es keine legitime einheimische Zentralgewalt gibt. Wird die
neue Regierung Afghanistans von der Mehrheit der Bevölkerung
anerkannt? In welchen Landesteilen hat sie die Macht? Fragen, die
die westlichen Geheimdienste derzeit nicht beantworten können. Der
erste Bes

Mitteldeutsche Zeitung: zu Rumänien

Iohannis ist für Rumänien, was Barack Obama einst
für die USA war: ein Hoffnungsträger im wahrsten Sinne. Nicht weil er
der deutschstämmigen Minderheit angehört, sondern weil er etwas
verkörpert, was die dortige Politik dringend braucht: Solidität und
Seriosität. Iohannis hat aus der von ihm regierten Stadt Sibiu ein
Kleinod gemacht. Vor 20 Jahren sah es dort noch aus wie in einem
Dritte-Welt-Land. Heute ist es ein Touristenmagnet. Überdie

Mitteldeutsche Zeitung: zu Frauenquote

Vielleicht müssten sich alle erklärten Quotengegner
mal mit ihrer Chefin Angela Merkel unterhalten. Diese ist zwar nicht
zum neuen Quoten-Fan geworden, findet inzwischen aber auch, dass eine
gesetzliche Regelung angesichts eines sogar sinkenden Anteils von
Frauen in Führungsetagen sinnvoll ist. Aber nicht nur deswegen führen
die Gegner der Quote eine Schlacht, die längst verloren ist. Der
festgeschriebene Anteil von weiblichen Aufsichtsräten wird nicht das
Allh

Mitteldeutsche Zeitung: zu G-20-Gipfel/Russland

Der Westen hat Russlands Empfindlichkeiten und
Interessen in der Vergangenheit unterschätzt. Doch nun ist das Kind
in den Brunnen gefallen. Es kann keine Lösung geben, ohne dass eine
Seite ihr Gesicht verliert. Putin bricht in der Ukraine
internationales Recht. Sein Kurs findet im eigenen Land Unterstützung
– getreu der Losung: Wir sind wieder wer! Der Westen kann die eigenen
Prinzipien wie das der Selbstbestimmung und territorialen Integrität
der Ukraine nicht über