Mitteldeutsche Zeitung: Irak-Konflik Unionspolitiker Uhl plädiert für Waffenlieferungen an die irakischen Kurden

Der Justiziar der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
Hans-Peter Uhl, hat sich für deutsche Waffenlieferungen an die Kurden
im Nord-Irak ausge-sprochen. "Gegen diesen Terror kann man nur
militärisch vorgehen", sagte er der in Halle erscheinenden
"Mitteldeutschen Zeitung" (Dienstag-Ausgabe) angesichts der brutalen
Gewalt der Terrorgruppe Islamischer Staat (IS). "Die Amerikaner
wollen keine Bodentruppen mehr in den Irak schicken, Franzosen und
Engländer auch n

Mitteldeutsche Zeitung: zu Amazon

Praktiken von Amazon entsprechen nicht gerade dem
Stil ehrbarer Kaufleute. Der größte Onlinehändler der Welt erpresst
Filmstudios und Verlage, um beim Verkauf von Filmen und
elektronischen Büchern über seine Plattform einen höheren Anteil zu
erhalten. So etwas nennt man Missbrauch einer marktbeherrschenden
Stellung. Die Indizienlast ist zumindest bei den E-Books
überwältigend. Hierzulande hat Amazons Kindle, das Lesegerät für
elektronisc

Mitteldeutsche Zeitung: zum Irak

Ein bis dato völlig unwahrscheinliches Bündnis, das
an seinen Extremen auf der einen Seite die USA und auf der anderen
Guerillakämpfer der kurdischen PKK sieht, wirft sich den Mördern der
Terrororganisation Islamischer Staat in den Arm. Auch in Deutschland
findet sich eine Koalition aus Union und Linken, die
Waffenlieferungen an die kämpfenden Kurden befürwortet. Für die
Linken bedeutet das einen Kulturbruch. Kriege lösen keine Probleme,
sondern sch

Mitteldeutsche Zeitung: zur Türkei

Zur Demokratie gehört auch, Wahlergebnisse
anzuerkennen, die einem nicht passen. Und Erdogan hat, daran herrscht
kein Zweifel, in der Türkei viele Unterstützer. Er hat auch viele
Unterstützer in Deutschland. Abgesehen davon, dass es der Respekt
gebietet, eine demokratische Entscheidung zu akzeptieren, gebietet es
auch die Klugheit. Die Türkei ist zu groß und zu mächtig und als
Brückenkopf zwischen islamischer und westlicher Welt zu wichtig, als
dass

Mitteldeutsche Zeitung: Beschäftigung Was wird aus Bürgerarbeit?

Magdeburg/MZ – Das Nachfolgeprogramm für die
Bürgerarbeit soll nach den Plänen des Bundesarbeitsministeriums nur
zur Vermittlung von Langzeitarbeitslosen in den regulären
Arbeitsmarkt dienen. Dies steht um Gegensatz zu Forderungen, auch
Menschen zu helfen, die schon lange keinen Job mehr haben und nicht
mehr vermittelbar sind. Das berichtet die in Halle erscheinende
Mitteldeutsche Zeitung (Montagausgabe). Das Bundesarbeitsministerium
strikt gerade an einem Nachfolgep

Mitteldeutsche Zeitung: Islamisten in Deutschland Terrorismusexperte Steinberg warnt vor zu viel Liberalität

Halle. Der Terrorismus-Experte der Stiftung
Wissenschaft und Politik, Guido Steinberg, hat im Umgang mit
Islamisten in Deutschland vor zu viel Liberalität gewarnt. "Für
Deutschland ist das Problem nicht unlösbar", sagte er der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Montag-Ausgabe) vor dem
Hintergrund jüngster Angriffe von Islamisten auf Vertreter anderer
Religionsgruppen hierzulande. "Wir sind eines der reichsten Länder
der Welt

Mitteldeutsche Zeitung: zu Krisen/Deutschland

Die Krisen von uns fernhalten – unmöglich.
Abschotten – ausgeschlossen. Dass wir dagegen machtlos zu sein
scheinen, führt zu einer Mischung aus Wut und Resignation. Das
erklärt am besten die Reaktionen auf die Mahnung Joachim Gaucks,
Deutschland müsse in der Welt mehr Verantwortung übernehmen, die uns
etwas kostet. Der Bundespräsident meinte den Einsatz des Militärs
und das Leben von Soldaten. Dagegen ließ sich im Hochgefühl
moralischer &Uum

Mitteldeutsche Zeitung: zu Bürgerarbeit

Bislang erfüllte das Projekt Bürgerarbeit diese
Funktion. Arbeitslose ordnen kommunale Archive, halten das Umfeld
einer Kirche in Ordnung oder unterstützen ein Schülercafé. Das ist
nicht das Sprungbrett für eine feste Beschäftigung – hilft aber
Kommunen, Kirchgemeinden und Vereinen bei der Erledigung
gemeinnütziger Aufgaben. Und – das Wichtigste – es kann den
Arbeitslosen zumindest einen Teil ihres verlorengegangenen
Selbstwertgefühls

Mitteldeutsche Zeitung: Linke Bartsch: SPD und Grüne sollen an gemeinsamer Perspektive mit Linken arbeiten

Der stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion
im Bundestag, Dietmar Bartsch, hat SPD und Grüne aufgefordert, an
einer gemeinsamen Perspektive mit der Linken zu arbeiten. "Sowohl
Grüne als auch Linke sollten zuallererst die große Koalition in den
Fokus nehmen", sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen
Zeitung" (Samstag-Ausgabe) angesichts jüngster Auseinandersetzungen
zwischen Vertretern beider Parteien. "Sie regiert das Land. D