Der Obmann der Grünen im NSU-Untersuchungsausschuss
des Bundestages, Wolfgang Wieland, hat den ehemaligen
Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) wegen seines Auftritts in dem
Gremium kritisiert. "Er hat versucht, die Schuld den
Ermittlungsbehörden in die Schuhe zu schieben; das geht nicht", sagte
er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Online-Ausgabe). Schily habe behauptet, das Lagezentrum seines
Ministeriums habe mit Blick auf das Nagelbomben
Sachsen-Anhalt wird objektiv gesehen sicherer: Von
Schwankungen abgesehen sinken die Straftaten auf lange Sicht wegen
des Einwohnerschwundes. Das bedeutet aber nicht, dass sich die
Bevölkerung sicherer fühlt. Es gibt eine gefühlte innere Sicherheit
und dafür ist Polizeipräsenz wichtig. Genau die will Innenminister
Stahlknecht aber umbauen. Er täte gut daran, die Reform dort zu
erläutern, wo sie am stärksten greift: Nicht in Halle oder Magdeburg,
s
Einerseits wirkte die Reue des Sozialdemokraten
glaubwürdig. Es schien sich nicht um eine Show zu handeln.
Andererseits wollte Schily wie so viele andere vor ihm keinen
persönlichen Fehler erkennen. Dabei fallen sieben der zehn NSU-Morde
in seine Amtszeit. Angeblich auf Geheiß seines Lagezentrums tippte er
mit Blick auf den Anschlag in der Kölner Keupstraße auf Organisierte
Kriminalität, obwohl es eine ganze Reihe von Indizien für einen
ausländerf
Die EU trägt inzwischen so viel Zündstoff in sich,
dass einem durchaus Angst und Bange werden kann. Dabei sind die Rufe
nach Maßnahmen, die die Haushaltskonsolidierung begleiten, ja nicht
neu. Aber anstatt mit all dem zu beginnen, was auf dem Tisch liegt,
schiebt man es von der rechten auf die linke Seite und wieder zurück.
Natürlich hat der Kommissionspräsident mit seiner fast schon
drastischen Analyse Recht: Bei den notwendigen, ja überfälligen
R
Um das Fleischerhandwerk in Sachsen-Anhalt ist es
schlecht bestellt. "Immer öfter müssen Betriebe schließen, weil die
Fleischermeister keine geeigneten Nachfolger finden", sagte
Landesinnungsmeister Bernd Köbel der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Freitagausgabe). Gab es 2005 noch 481
Fleischer-Fachgeschäfte und 711 handwerklich betriebene Filialen in
Sachsen-Anhalt, waren es 2012 nur noch 400 Betriebe und 597
Filialen. Dass dieser R&uu
Mancher in der römischen Kurie hingegen dürfte schon
jetzt frösteln beim Gedanken an die Frischluftzufuhr aus Buenos
Aires. Ein Bischof wie Bergoglio, der sich in der Leitung einer
großen Ortskirche zu bewähren hatte, wird den Apparat kaum laufen
lassen wie bisher. Als Chef der lateinamerikanischen
Bischofskonferenz hat Bergoglio gezeigt, dass er Verbündete sammeln
und Allianzen schmieden kann. Mit den richtigen Leuten an den
richtigen Stellen im Vatikan ha
Qualität hat ihren Preis und beim Fleischer um die
Ecke bezahlt man nicht nur dafür, dass man gutes Fleisch bekommt:
Man kann etwas über die Herkunft oder Wege der Verarbeitung erfahren,
kann Wünsche äußern – die Qualität also mitbestimmen. Doch wie
lange wird es den Fleischer noch geben? 400 Betriebe sind es derzeit
in Sachsen-Anhalt, 2005 waren es noch 481 – ein dramatischer
Rückgang. Die Gründe sind nachvollziehbar, weil die Fleischermei
Der Bürgermeister der saarländischen Gemeinde
Tholey, Hermann Josef Schmidt (CDU), ist enttäuscht, dass der
Erzbischof von Sao Paulo, Odilo Scherer, nicht Papst geworden ist;
Scherers Vorfahren waren Ende des 19. Jahrhunderts aus der Gemeinde
nach Brasilien ausgewandert. "Ich hätte mir natürlich gewünscht, dass
der Nachfahre eines Auswanderers der Gemeinde Tholey Papst wird",
sagte Schmidt der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
Der Präsident des Wirtschaftsrates der CDU, Kurt
Lauk, lehnt den Vorstoß von Kanzlerin Angela Merkel sowie der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion ab, die Managergehälter gesetzlich zu
begrenzen. "Dies ist keine Angelegenheit des Staates", sagte er der
in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe).
"Gleichwohl sind die Regeln des Corporate Governance zu beachten."
Diese besagen unter anderem, dass die Gehälter innerhalb eines
U