Auffallend geringes Interesse in Sachsen-Anhalt an Kontakten zu DDR-Zeitzeugen

An Sachsen-Anhalts Schulen und anderen Bildungseinrichtungen gibt es verglichen mit anderen Bundesländern ein besonders geringes Interesse, mit Zeitzeugen über die DDR-Vergangenheit zu sprechen. Das geht nach einem Bericht der "Mitteldeutschen Zeitung" aus dem Jahresbericht des Projekts "Koordinierendes Zeitzeugenbüro" (KZB) an der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen hervor, der dem Blatt vorliegt. Demnach belegte Sachsen-Anhalt gemessen an der Einwo

Mitteldeutsche Zeitung: Politik Endgültiges Aus für den Saalekanal

Der umstrittene Saalekanal wird definitiv nicht
gebaut, berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Freitagausgabe). Wie erst gestern bekannt wurde, hat der
Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann (CDU),
bereits Mitte Dezember das Aus für den Kanal mitgeteilt. Auf Anfrage
des Bundestagsabgeordneten Stephan Kühn (Grüne) erklärte Ferlemann,
dass "auf absehbare Zeit praktisch keine Spielräume für den Beginn
neuer M

Mitteldeutsche Zeitung: DDR-Geschichte Auffallend geringes Interesse in Sachsen-Anhalt an Kontakten zu DDR-Zeitzeugen

An Sachsen-Anhalts Schulen und anderen
Bildungseinrichtungen gibt es verglichen mit anderen Bundesländern
ein besonders geringes Interesse, mit Zeitzeugen über die
DDR-Vergangenheit zu sprechen. Das geht nach einem Bericht der in
Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe) aus
dem Jahresbericht des Projekts "Koordinierendes Zeitzeugenbüro" (KZB)
an der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen hervor, der dem Blatt
vorliegt. Demna

Mitteldeutsche Zeitung: Debatte Hahn-Rösler Thüringens FDP-Generalsekretär Kurth verteidigt Hessens Integrationsminister Hahn gegen den Vorwurf des Rassismus

Der thüringische FDP-Generalsekretär und Sprecher
der FDP-Bundestagsfraktion für den Aufbau Ost, Patrick Kurth, hat den
hessischen Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) gegen den Vorwurf
des Rassismus verteidigt. "Hahn wurde bewusst missverstanden", sagte
er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Online-Ausgabe) mit Blick auf dessen Äußerungen über den
FDP-Vorsitzenden und Vizekanzler Philipp Rösler. "Aus mei

Mitteldeutsche Zeitung: zu Tunesien

Tunesien galt als Musterland des arabischen
Frühlings. Hier begann die arabische Revolution, die die Diktatoren
in Tunis, in Kairo und schließlich in Tripolis hinwegfegte. Und hier
wuchs die Hoffnung, dass die radikalen Islamisten im Zaum gehalten
werden können sowie eine gesellschaftliche Versöhnung möglich sei.
Diese Hoffnung scheint sich leider nicht zu erfüllen. Damit drohen
die Träume der Revolution nun in Tunesien zu platzen. Hier wie in
den Nac

Mitteldeutsche Zeitung: zu Hahnüber Rösler

Hessens FDP-Landeschef Hahn versteckt sich in einem
ersten Schritt hinter "der Gesellschaft", um Vorbehalte gegen Philipp
Rösler zu formulieren, die vielleicht in Teilen der FDP oder bei Hahn
selbst bestehen. Zur Erinnerung: eine Gesellschaft, die keinerlei
Schwierigkeiten damit zu haben scheint, von einer Frau geführt, von
einem homosexuellen Außenminister in der Fremde vertreten und von
einem Finanzminister, der im Rollstuhl sitzt, regiert zu werden.
Eine Gese

Mitteldeutsche Zeitung: zu Saale-Seitenkanal in Sachsen-Anhalt

Geld gekostet hat der Kanal bereits jede Menge:
Etwa für den Hafen Halle – das wohl teuerste Fischzucht-Becken
Deutschlands. Sachsen-Anhalts Rechnungshof hatte bereits vor Jahren
den Irrsinn kritisiert, einen Hafen zu bauen, dessen Anbindung an
eine funktionierende Wasserstraße in den Sternen stand. Spätestens
mit der Einstufung der Saale als Restwasserstraße war dann endgültig
klar, dass niemand in Berlin auch nur einen Cent für den Kanal
ausgeben w&uum

Mitteldeutsche Zeitung: zu Tourismus-Rekord in Sachsen-Anhalt

Es gibt also doch noch gute Nachrichten. So eine
Erfolgsbilanz kann sich nicht nur sehen lassen. Das ist
wahrscheinlich der lange ersehnte Durchbruch. Endlich beginnt sich
auszuzahlen, dass Sachsen-Anhalt seit Jahren mit viel Geld und noch
mehr Ideen sein Image aufpoliert. Endlich ist es gelungen,
dass wie in Halle die kulturellen Leuchttürme gemeinsam um Gäste
werben. Der Anfang ist gemacht. An Chancen mangelt es nicht.
Denkt man allein an die vielen neuen Attrak

Mitteldeutsche Zeitung: zu Schavan

Schavans Fall wird jetzt der Logik von
Verwaltungsrechtlern unterworfen, die schon bisher andere Parameter
an die strittige Arbeit angelegt haben als Vertreter ihres eigenen
Fachs, der Pädagogik. Für Schavan macht das den Gang vor Gericht zu
einer heiklen Angelegenheit. Notwendig ist er trotzdem. Um jedoch
ihren Kampf um Reputation bestmöglich führen zu können, sollte
Schavan vom Ministeramt zurücktreten. Der Entzug des Doktortitels
erschüttert nicht nu

Mitteldeutsche Zeitung: Stuttgart 21 Baden-Württembergs Verkehrsminister Hermann fordert Klarheit von Bahn und Bund

Der baden-württembergische Verkehrsminister Winfried
Hermann (Grüne) hat die Deutsche Bahn AG und das
Bundesverkehrsministerium aufgefordert, schnell Klarheit über die
Zukunft von Stuttgart 21 zu schaffen. Bund und Bahn sollte jetzt
"genau prüfen, abwägen und möglichst bald entscheiden", sagte er der
in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe).
"Eine weitere Hängepartie wäre nach 20 Jahren Planungszeit