Mitteldeutsche Zeitung: zu Landtag Sachsen-Anhalt

Einige Landtagssitzungen werden 2014 woanders
stattfinden müssen. Wo ist aber noch offen. Muss das Ausweichquartier
unbedingt in Magdeburg sein? Das Parlament könnte doch ersatzweise
und wechselnd in anderen Städten wie Halle und Dessau-Roßlau tagen.
Gewiss, der eine oder andere Abgeordnete hätte einen längeren Weg.
Der Landtag wird damit aber noch längst nicht zum Polit-Wanderzirkus.
Im Gegenteil. In Zeiten grassierender Politikverdrossenheit wären

Sachsen-Anhalt fordert 110 Millionen Euro von der Bahn zurück

Das Land Sachsen-Anhalt fordert von der Deutschen Bahn 110 Millionen Euro zurück. Das Geld wurde im Rahmen der Nahverkehrs-Verträge für die Bereitstellung von Zugnahverkehr als eine Art Kostenaufschlag für personalintensive Strecken bezahlt. Aus Sicht des Landes allerdings zu Unrecht. Derzeit laufen Verhandlungen über die Rückzahlung, notfalls will das Land klagen. "Ich kann nicht sagen, dass wir auf 110 Millionen Euro verzichten würden. Die Ansprüche

Haseloff fordert Energieministerium

Zur Bewältigung der Energiewende hat Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) ein neues Ministerium gefordert: "Wir brauchen gleich nach der Bundestagswahl ein Bundes-Energieministerium, sonst verlieren wir zu viel Zeit", sagte Haseloff bei einer Podiumsdiskussion der Nationalen Wissenschafts-Akademie Leopoldina in Magdeburg, wie die "Mitteldeutsche Zeitung" (Freitagausgabe) berichtet. Derzeit sind die Zuständigkeiten auf verschiedene Ministerien

Mitteldeutsche Zeitung: Deutsche Bahn Sachsen-Anhalt fordert 110 Millionen Euro von der Bahn zurück

Das Land Sachsen-Anhalt fordert von der Deutschen
Bahn 110 Millionen Euro zurück. Das Geld wurde im Rahmen der
Nahverkehrsverträge für die Bereitstellung von Zugnahverkehr als eine
Art Kostenaufschlag für personalintensive Strecken bezahlt. Aus Sicht
des Landes allerdings zu Unrecht. Derzeit laufen Verhandlungen über
die Rückzahlung, notfalls will das Land klagen. "Ich kann nicht
sagen, dass wir auf 110 Millionen Euro verzichten würden. Die
Anspr&uuml

Mitteldeutsche Zeitung: Energiewende Energiewende: Ministerpräsident Haseloff fordert Energie-Ministerium

Zur Bewältigung der Energiewende hat Sachsen-Anhalts
Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) ein neues Ministerium
gefordert. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche
Zeitung (Freitagausgabe). "Wir brauchen gleich nach der
Bundestagswahl ein Bundes-Energieministerium, sonst verlieren wir
zuviel Zeit", sagte Haseloff bei einer Podiumsdiskussion der
Nationalen Wissenschafts-Akademie Leopoldina in Magdeburg. Derzeit
sind die Zuständigkeiten auf verschi

Mitteldeutsche Zeitung: Ex-Verteidigungsminister Jung würdigt Struck

Der ehemalige Verteidigungsminister Franz Josef Jung
(CDU) hat seinen verstorbenen Amtsvorgänger Peter Struck (SPD)
gewürdigt. "Er war ein sehr gern gesehener Verteidigungsminister und
hatte ein Herz für die Bundeswehr", sagte er der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Freitag-Ausgabe) und fügte
hinzu, ihn habe die Nachricht von Strucks Tod "sehr betroffen"
gemacht, denn man habe spüren können: "Strucks Engagemen

Mitteldeutsche Zeitung: zu Urteil Ante Sapina

Die Entscheidung der Karlsruher Richter muss man als
eine rein formale werten. Die Kernbotschaft ist: Das Urteil ist
korrekt, nur das Strafmaß muss überdacht werden, weil es sowohl
Argumente für eine mildere als auch eine härtere Strafe gibt. Für den
Fußball ist das eine ganz wichtige Botschaft. Wettbetrug ist
inzwischen ein weltweites Problem geworden, ein Millionengeschäft,
das so lukrativ ist, dass es selbst für hochbezahlte Fußballer
attr

Mitteldeutsche Zeitung: zu Armut

Alarmieren muss der Hauptgrund, den der
Wohlfahrtsverband für die wachsende Armut nennt: Immer mehr Menschen
können von ihrer Arbeit nicht leben. Sinkende Arbeitslosenzahlen
verbergen diesen Skandal. Die Politik, die so gern die Menschen
preist, die morgens zur Arbeit gehen, ist aufgefordert, hinzuschauen.
Und zu handeln. Mindestlöhne sind ein Weg. Höhere Sozialleistungen
ein anderer. Das kostet Geld. Aber wer, wenn nicht eins der
reichsten Länder der Welt, k&o

Mitteldeutsche Zeitung: zu Wirtschaft/Sachsen-Anhalt

Es geht nicht allein um Arbeitsplätze. Mit Q-Cells
gab es erstmals seit der Wende ein Unternehmen mit Sitz im Land, das
das Potenzial zum internationalen Konzern hatte. Die Solartechnik
wird in den nächsten Jahrzehnten eine weltweite Leitbranche sein.
Aber nicht hier. Geht die Produktion, wandert bald auch die
Forschung ab. Sicher, auf globale Wirtschaftsentwicklungen kann die
Landespolitik keinen Einfluss nehmen. Die Krux der hiesigen Industrie
bleibt, dass sie meist verl