Mitteldeutsche Zeitung: zu Steinbrück

Die Amtsinhaber sind angesichts ihrer Verantwortung
sicherlich nicht überbezahlt, aber klar ist, dass sie auch in
Zukunft zu den Spitzenverdienern in diesem Land zählen. Wer dieses
Amt anstrebt, muss die Frage beantworten, wie es dem Land künftig
besser gehen kann. Gestaltungswille und Verantwortungsbewusstsein
müssen im Vordergrund stehen, nicht der Blick auf das eigene
Bankkonto. Daran sollte ausgerechnet ein SPD-Kandidat keinen Zweifel
wecken. Neun Monate vor der B

Mitteldeutsche Zeitung: Arzneimittel Ost-Beauftragter Bergner fordert Konsequenzen für den Fall nachgewiesener Medikamententests westdeutscher Pharmafirmen in der DDR

Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, der
Parlamentarische Staatssekretär Christoph Bergner (CDU), hat
Konsequenzen für den Fall gefordert, dass westdeutsche
Pharmaunternehmen in der DDR nachweislich Medikamente an Patienten
testen ließen, ohne dass diese davon wussten. Der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Samstag-Ausgabe) sagte
Bergner, die jüngsten Berichte seien "empörend. Und das kann auch
heute noch Konsequenzen haben – im S

Mitteldeutsche Zeitung: Honorarstreit Linken-Chef Riexinger lässt Bundesrechnungshof die Zahlungen an Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer prüfen

Der Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger,
will den Bundesrechnungshof bitten zu prüfen, ob die Zahlungen des
Bundesfinanzministeriums an die Anwaltskanzlei "Freshfields Bruckhaus
Deringer" in Höhe von 1,8 Millionen Euro rechtens waren. "Im
Finanzministerium arbeiten hunderte fähige Juristen, die tagtäglich
Gesetze und Verordnungen entwerfen", sagte er der in Halle
erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe). "Es ist

Mitteldeutsche Zeitung: Bundestagswahl Gysi soll alleiniger Spitzenkandidat der Linkspartei werden

Die Linkspartei wird den Fraktionsvorsitzenden
Gregor Gysi als alleinigen Spitzenkandidaten in die Bundestagswahl
2013 schicken. Das berichtet die in Halle erscheinende
"Mitteldeutsche Zeitung" (Samstag-Ausgabe) unter Berufung auf die
Partei- und Fraktionsführung. Aus der Parteispitze verlautet, es
werde keine Doppelspitze geben; stattdessen werde man ein Team um
Gysi herum bilden. Ein Vertrauter Gysis in der Fraktionsspitze sagte
dem Blatt: "Gysi ist Spitzenkandidat.

Mitteldeutsche Zeitung: zu „Anhalt 800“

Sachsen-Anhalt hat viel Potenzial, sich lebenswerter
zu machen. Womit wir bei 800 Jahre Anhalt wären. Nicht der Blick
zurück ist entscheidend, sondern die Frage, was sich daraus für die
Zukunft machen lässt. Das Bauhaus, die Hochschule Anhalt, die
Theaterkultur – Pfunde in Bildung und Wissenschaft, mit denen
gewuchert werden sollte. Da hat die Politik, sowohl auf Landes- als
auch Kommunalebene noch zu tun. Stärken stärken, in den Regionen:
die Chemie im S&u

Mitteldeutsche Zeitung: Rechtsterror BKA bietet SPD-Politiker Edathy Hilfe im Fall rechtsextremer Bedrohung an

Das Bundeskriminalamt hat dem Vorsitzenden des
NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestages, Sebastian Edathy (SPD),
Hilfe gegen mögliche Angriffe aus der rechtsextremistischen Szene
angeboten. Das berichtet die in Halle erscheinende "Mitteldeutsche
Zeitung" (Freitag-Ausgabe). In einer dem Blatt vorliegenden E-Mail
der BKA-Außenstelle Berlin an den SPD-Politiker vom 21. Dezember
heißt es: "Wir möchten Ihnen im Zusammenhang mit der Sachbeschädigung
a

Mitteldeutsche Zeitung: zu Gauck

Gauck hat zunächst Ruhe einkehren lassen, um die
durch seine Vorgänger Horst Köhler und Christian Wulff erzeugte
Unruhe zu beenden. Ruhe war hier in der Tat zu einem
staatspolitischen Wert an sich geworden. Er versteht sich auch nicht
als Gegenpol zum niederen Parteienstreit wie Köhler. Nun hat der
Mecklenburger begonnen, hier und dort Zeichen und mit einer Rede
Akzente zu setzen, wo es ihm richtig erscheint. Die Ruhe setzt sich
fort. In der Ruhe liegt die Kraft.

Mitteldeutsche Zeitung: zu US-Fiskalklippe

Ohne Einigung werden die Märkte zum Jahresbeginn
abstürzen. In der Folge drohen Rentnern massive Verluste bei ihren
Alters-Ersparnissen, Arbeitslosen bricht die finanzielle Hilfe weg
und Millionen von Normalverdienern drohen reale Einkommensverluste.
Und das alles nur, weil einigen in Washington die "reine Lehre"
wichtiger geworden ist als die Kunst des Möglichen.
Bedauerlicherweise ist das heute die "ultima ratio" US-amerikanischer
Politik. Na dann: Pros

Mitteldeutsche Zeitung: zu Asylbewerbern in Sachsen-Anhalt

Ein Anfang ist gemacht: Die Lebensbedingungen für
die Asylbewerber im Landkreis Wittenberg haben sich mit dem Umzug von
Möhlau nach Vockerode deutlich verbessert. Doch der große Wurf ist
immer noch nicht gelungen. Diese Menschen haben das Recht, vom
gesellschaftlichen Leben nicht ausgeschlossen zu werden. Bei einer
dezentralen Unterbringung sind sie mittendrin im Leben. Auch deswegen
bleibt der Kreis Wittenberg, der eine entsprechende Empfehlung des
Landesverwaltungsamtes