Mitteldeutsche Zeitung: Rechtsterror BKA bietet SPD-Politiker Edathy Hilfe im Fall rechtsextremer Bedrohung an

Das Bundeskriminalamt hat dem Vorsitzenden des
NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestages, Sebastian Edathy (SPD),
Hilfe gegen mögliche Angriffe aus der rechtsextremistischen Szene
angeboten. Das berichtet die in Halle erscheinende "Mitteldeutsche
Zeitung" (Freitag-Ausgabe). In einer dem Blatt vorliegenden E-Mail
der BKA-Außenstelle Berlin an den SPD-Politiker vom 21. Dezember
heißt es: "Wir möchten Ihnen im Zusammenhang mit der Sachbeschädigung
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Mitteldeutsche Zeitung: zu Gauck

Gauck hat zunächst Ruhe einkehren lassen, um die
durch seine Vorgänger Horst Köhler und Christian Wulff erzeugte
Unruhe zu beenden. Ruhe war hier in der Tat zu einem
staatspolitischen Wert an sich geworden. Er versteht sich auch nicht
als Gegenpol zum niederen Parteienstreit wie Köhler. Nun hat der
Mecklenburger begonnen, hier und dort Zeichen und mit einer Rede
Akzente zu setzen, wo es ihm richtig erscheint. Die Ruhe setzt sich
fort. In der Ruhe liegt die Kraft.

Mitteldeutsche Zeitung: zu US-Fiskalklippe

Ohne Einigung werden die Märkte zum Jahresbeginn
abstürzen. In der Folge drohen Rentnern massive Verluste bei ihren
Alters-Ersparnissen, Arbeitslosen bricht die finanzielle Hilfe weg
und Millionen von Normalverdienern drohen reale Einkommensverluste.
Und das alles nur, weil einigen in Washington die "reine Lehre"
wichtiger geworden ist als die Kunst des Möglichen.
Bedauerlicherweise ist das heute die "ultima ratio" US-amerikanischer
Politik. Na dann: Pros

Mitteldeutsche Zeitung: zu Asylbewerbern in Sachsen-Anhalt

Ein Anfang ist gemacht: Die Lebensbedingungen für
die Asylbewerber im Landkreis Wittenberg haben sich mit dem Umzug von
Möhlau nach Vockerode deutlich verbessert. Doch der große Wurf ist
immer noch nicht gelungen. Diese Menschen haben das Recht, vom
gesellschaftlichen Leben nicht ausgeschlossen zu werden. Bei einer
dezentralen Unterbringung sind sie mittendrin im Leben. Auch deswegen
bleibt der Kreis Wittenberg, der eine entsprechende Empfehlung des
Landesverwaltungsamtes

Mitteldeutsche Zeitung: Politik Wirtschaftsforscher nennt Haseloff-Äußerungen zu DDR-Lebensbedingungen „problematisch

Der Vergleich von Lebensumständen zu DDR-Zeiten mit
denen von Langzeitarbeitslosen sei "immer problematisch". Das sagte
der Wirtschaftswissenschaftler Oliver Holtemöller vom halleschen
Institut für Wirtschaftsforschung (IWH) der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Freitagausgabe) zu Äußerungen von
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU). "Wir haben
grundlegend andere Verhältnisse", betonte Holtemöller

Mitteldeutsche Zeitung: zum Berliner Großflughafen

Dass in Deutschland so viele große Vorhaben
schieflaufen, ist kein Zufall. Die Spitzen der Konzerne und der
Verwaltungen sind voll mit Juristen und Betriebswirten. Dies allein
wäre noch nicht schlimm. Schlimm wird es, wenn sich diese – die in
ihrem Fachgebiet exzellent sein können – beratungsresistent
gegenüber Ingenieuren und Planern erweisen, die die Vorhaben
ausführen. Nötig ist eine neue Managementkultur: Weniger
Sprücheklopfer, mehr k

Mitteldeutsche Zeitung: zur EU im Jahr 2012

Lohnstückkosten, Schuldenquote, Zinsspreizung – in
der Krise hat Europas Politik heimlich eine neue Leitwährung
eingeführt. In der EU, nach der Kanzlerin Angela Merkel strebt,
zählt eben allein die wirtschaftliche Reformfähigkeit. Europa ist
aber mehr als ein Wirtschaftsreformverein. Von der Politischen Union,
von der im Sommer viel geredet wurde, spricht niemand mehr. Ebenso
von den demokratischen Defiziten. Europas Politik hat die Krise noch
nicht bewältig

Mitteldeutsche Zeitung: Arbeit Besser als in der DDR

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff
(CDU) hält die wirtschaftliche Lage von Arbeitslosen heute für
besser als die von Arbeitnehmern in der DDR. "Objektiv sind auch
Langzeitarbeitslose in Deutschland besser abgesichert als überall
sonst auf der Welt", sagte Haseloff der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Donnerstagausgabe). Für seine eigene Familie
habe er sein letztes Einkommen in der DDR einmal auf die heutigen
Verhältni

Mitteldeutsche Zeitung: Weinbaugebiet Jungwinzer adeln Saale-Unstrut-Region mit Spitzenweinen

Acht Jungwinzer der Anbauregion Saale-Unstrut wollen
künftig unter der gemeinsamen Marke "51. Breitengrad" Spitzenweine
kreieren und anbieten. Das berichtet die Mitteldeutsche Zeitung in
Halle in ihrer Montag-Ausgabe. Jeder der Winzer und Winzerinnen wird
dazu jährlich zwei exklusive Produkte beitragen. Damit soll das Image
des nördlichsten zusammenhängenden Weinbaugebietes Europas
aufgewertet werden. Beteiligt sind die Weingüter Born, Hey, Böhme,
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