Robbe zur Iran-Vereinbarung: Bis jetzt nur gedrucktes Papier

Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Reinhold Robbe, hat mit Blick auf die Vereinbarung mit dem Iran vor zu großer Euphorie gewarnt. Bei aller Wertschätzung für den Erfolg der Diplomatie bleibe er skeptisch. "Zum einen sind sich die Verhandlungspartner offenbar schon jetzt über einzelne Formulierungen und den Inhalt der Vereinbarung nicht einig. Zum anderen hat die Vergangenheit gezeigt, dass Teheran schon oft vieles zugesagt hat, was dann aber nich

NABU: Trippelschritte auf UN-Klimakonferenz in Warschau

Die UN-Klimakonferenz im polnischen
Warschau hat keinen nennenswerten Durchbruch auf dem Weg zu mehr
Klimaschutz gebracht. NABU-Präsident Olaf Tschimpke bewertet die auch
nach einem Tag Verlängerung bei den Verhandlungen erzielten
Ergebnisse allenfalls als Trippelschritte: "Der in Warschau
beschlossene Zeitplan bleibt so unkonkret, dass es fraglicher denn je
ist, ob 2015 in Paris tatsächlich ein neues Weltklimaabkommen
beschlossen werden kann. Daher ist es jetzt besonder

Förderung erneuerbarer Energien: EU will Verfahren gegen Deutschland eröffnen

Der Beginn eines Verfahrens der EU-Kommission gegen die Förderung erneuerbarer Energien in Deutschland steht unmittelbar bevor. Nach Informationen des Nachrichtenmagazins "Focus" hat sich EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia entschieden, förmliche Untersuchungen einzuleiten. Er könnte diesen Beschluss in den kommenden Tagen bekanntgeben. Sollte das Verfahren seine Bedenken gegen Ausnahmeregelungen im Erneuerbaren-Energie-Gesetz bestätigen, drohen deutschen Untern

NABU: Keine Fortschritte im Kampf für mehr Klimaschutz in Sicht

Wieder droht eine UN-Klimakonferenz ohne
nennenswerte Ergebnisse zu Ende zu gehen. "2014 muss eine radikale
Kehrtwende im globalen Kampf gegen den fortschreitenden Klimawandel
erfolgen. Doch ohne die dafür notwendige Verständigung auf zentrale
Kriterien und Beiträge für mehr Anstrengungen im Klimaschutz jetzt in
Warschau befürchten wir ein Jahr der vertanen Chancen", sagte
NABU-Präsident Olaf Tschimpke.

Kurz vor Abschluss der UN-Klimakonferenz in

Nürnberg stellt Weichen nachhaltig / Organisch wachsende Fassaden, Hauskauf nur in Verbindung mit einem E-Auto und ganze Quartiere, die energieautark sind / Was klingt wie eine Utopie, ist schon Realität

Ein Blick auf Nürnberg zeigt, die Metropolregion
und ihre Bewohner stecken schon mittendrin in der Welt von morgen.
Die Herausforderungen der Zukunft sind klar definiert: Demografischer
Wandel, Energiewende, neue Arbeitswelten und zunehmende Verstädterung
– aber mit welchen Möglichkeiten lässt sich darauf reagieren. Welche
Konzepte braucht die Stadt? Interessante Perspektiven für eine
zukunftsorientierte und nachhaltige Stadtentwicklung eröffnete eine
Podiumsdi

AMTEX Oil & Gas Inc: Die amerikanische Öl-Revolution

Dallas, 21.11.2013. Die amerikanische Regierung bezeichnet es als Meilenstein. Erstmals seit 20 Jahren haben die Vereinigten Staaten mehr Erdöl gefördert als importiert. Der Ölmarkt wird auf den Kopf gestellt und Spekulationen über sinkende Ölpreise werden entfacht.

Das Weiße Haus bestätigt: Die Ölproduktion der USA befand sich im vergangenen Monat auf dem höchsten Stand seit 24 Jahren. Experten schätzen, dass die USA bereits 2015 die grö&

NABU: Nichtregierungsorganisationen boykottieren UN-Klimakonferenz

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat
heute mit zahlreichen weiteren Nichtregierungsorganisationen die
UN-Klimakonferenz im polnischen Warschau verlassen. "Wir protestieren
damit gegen die Haltung vieler Regierungen, sich einem Fahrplan für
ein neues Weltklimaabkommen in 2015 zu verweigern", sagte
NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Angesichts der dramatischen Folgen des
Klimawandels, die zuletzt auf den Philippinen, in Italien, Afrika
oder den USA sichtbar wurden, sei di

Erneuerbare Energien: EU-Kommission verklagt Österreich

Die EU-Kommission klagt Österreich wegen der mangelhaften Umsetzung der Richtlinie zu den Erneuerbaren Energien vor dem Europäischen Strafgerichtshof (EuGH) an. Zugleich schlug die Kommission Strafzahlungen in Höhe von täglich 40.512 Euro vor. Sollte der EuGH im Sinne der EU-Kommission entscheiden, müsste das Bußgeld vom Tag des Urteils bis zur Umsetzung der Richtlinie zu den Erneuerbaren Energien gezahlt werden. Zwar habe Österreich bereits "einen erhebl

Weltklimagipfel | Dem Beispiel Großbritanniens folgen: Kohlefinanzierung stoppen | KfW zunehmend isoliert / Gemeinsame Pressemitteilung von klima-allianz deutschland, Brot für die Welt, urgewald

Umwelt- und Entwicklungsorganisationen appellieren
an die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), den Bau
von Kohlekraftwerken nicht weiter mit staatlichen Mitteln zu fördern.
Sie sollte damit dem Beispiel Großbritanniens folgen. Der britische
Minister für Energie und Klimawandel, Edward Davey, hatte heute auf
der Weltklimakonferenz in Warschau erklärt, sein Land werde den Bau
von Kohlekraftwerken in Übersee nicht mehr mit öffentlichen Geld

dena plädiert für Kapazitätsmarkt / Kohler: Bedeutung der Versorgungssicherheit darf nicht unterschätzt werden

Nach einer Umfrage im Auftrag der Deutschen
Energie-Agentur (dena) gehört der Bau effizienter Gas- oder
Kohlekraftwerke nur für 12 Prozent der Deutschen zur Energiewende,
lediglich 4 Prozent sehen in dieser Aufgabe den größten
Handlungsbedarf.* Angesichts dieser Ergebnisse warnt die dena davor,
die Bedeutung der Versorgungssicherheit in der Energiewende zu
unterschätzen. Dies gelte auch für die Politik. "Die bisherigen Pläne
der Koalitionsparteien,