Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) will die Krankenkassen dazu verpflichten, künftig deutlich mehr Geld für gesundheitliche Vorsorge auszugeben. Bahr sagte "Bild am Sonntag": "Die Krankenkassen müssen künftig 6 Euro pro Versicherten, also über 400 Millionen Euro, für Prävention ausgeben. Damit müssen sie mehr für betriebliche Gesundheitsvorsorge und Projekte für sozial Schwache tun. Über die bisherigen Vorbeugema&szli
Kritiker des neuen Beschneidungsgesetzes haben Äußerungen von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) zurückgewiesen. Die Ministerin hatte vergangene Woche in einem Interview mit dem "Deutschlandfunk" gesagt, die "Komplikationsrate" bei Beschneidungen liege "bei 0,01 Prozent weltweit". Der Hamburger Strafrechtler Reinhard Merkel sagte der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.), die Ministerin untertreibe das Komplika
Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) steht der von der EU geplanten Verschärfung der Anti-Raucher-Maßnahmen, wie schärfere Warnhinweise auf Zigarettenschachteln oder ein Verbot von Tabakzusatzstoffen, skeptisch gegenüber. Bahr sagte "Bild am Sonntag": "Ich will die Bürger von gesundheitsbewusstem Verhalten überzeugen und nicht gängeln oder bervormunden. Die einzelnen Vorschläge müssen jetzt diskutiert werden." Bahr machte d
Mit Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung wie z. B.
arbeitsplatzbezogenen Programmen zur Stressprävention oder
Führungskräfteseminaren zum Umgang mit belasteten Mitarbeitern
unterstützen die gesetzlichen Krankenkassen gezielt die psychische
Gesundheit von Beschäftigten. Das geht aus dem aktuellen
Präventionsbericht von GKV-Spitzenverband und Medizinischem Dienst
des GKV-Spitzenverbandes (MDS) hervor. Zudem engagieren sie sich
insbeso
Immer mehr Ärzte und ihre medizinischen
Fachgesellschaften schlagen Alarm: Arbeitsverträge von Chefärzten
fördern unnötige Operationen. "Gehaltsaufschläge müssen so gestaltet
sein, dass sie den Patienten nützen", sagt Professor Joachim Jähne,
Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie in der
"Apotheken-Umschau". Chefärzte können ihr Gehalt zum Beispiel
steigern, indem sie möglichst viele P
In Deutschland sind die Pläne der EU-Kommission für eine Richtlinie, die vor allem die umstrittene Verwendung von Zusatzstoffen in Zigaretten stark einschränken wird, umstritten. Hans-Michael Goldmann (FDP), Vorsitzender des Verbraucherausschusses des Bundestags, sieht in den Brüsseler Plänen einmal mehr den Versuch, die Bürger zu bevormunden. "Im Zweifel schreit der Liberale nicht nach Verboten, sondern fällt seine Entscheidungen in Anlehnung an wissensch
Die EU Kommission hat sich auf die seit Monaten verzögerte Tabak-Richtlinie verständigt. Wie die "Bild-Zeitung" (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf den Kommissionsentwurf berichtet, sieht der Vorschlag der Kommission strengere Warnhinweise auf Zigarettenpackungen und das Verbot von Geschmackszusätzen in Zigaretten vor. Schon kommende Woche will die Kommission die umstrittene Richtlinie dem "Bild"-Bericht zufolge förmlich beschließen. Danach mü
Der Bundestag hat den Weg für ein neues "Beschneidungsgesetz" freigemacht. In namentlicher Abstimmung stimmten am Mittwoch 434 Abgeordnete für den Gesetzentwurf der Bundesregierung über den Umfang der Personensorge bei einer Beschneidung des männlichen Kindes, 100 Abgeordnete gegen den Entwurf, 46 enthielten sich. Damit erhalten Eltern auch das Recht, in eine medizinisch nicht erforderliche Beschneidung ihres "nicht einsichts- und urteilsfähigen Sohnes&quo
Wenn der Schmerz erst einmal da ist, will und
will er nicht vorübergehen. Menschen, die unter Rückenproblemen
leiden, bleiben oft vor tage- oder sogar wochenlangem Leiden nicht
verschont. Eine repräsentative Umfrage im Auftrag des
Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau" fand heraus, dass nur ein
Viertel der Betroffenen im Allgemeinen lediglich für einige Stunden
Rückenschmerzen empfindet (24,0 %). Die meisten leiden üblicherweise
einige Tage (42,5 %
Rund ein Drittel aller deutschen Führungskräfte
schickt seine Mitarbeiter auch bei einer ernsten Erkrankung nicht
nach Hause. 17 % sagen, von häufig kranken Mitarbeitern sollte man
sich trennen. Und knapp jeder zehnte Manager hält ein individuelles
Prämiensystem bei wenigen Krankheitstagen für ein geeignetes
Steuerungsinstrument. Das sind einige Ergebnisse einer gemeinsamen
Umfrage der Personalberatung LAB & Company und der Hochschule Coburg.