Ökonom Moritz Schularick sieht das Überleben von Volkswagen als eigenständigen Konzern infrage gestellt. "Wenn die Rahmenbedingungen so bleiben, glaube ich nicht, dass VW eine große Chance hat. Dazu müssten wir die Zollmauern hochziehen und die chinesischen Autos nicht mehr reinlassen", sagte der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Kiel (IfW) im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung".
Top-Ökonom Moritz Schularick hat sich für eine unbezahlte Ausweitung der Arbeitszeit ausgesprochen, damit Deutschland aus der Wirtschaftskrise kommt. "Ich wäre dafür, dass wir alle zehn Prozent mehr arbeiten, auch ohne Lohnausgleich. Wenn wir wieder wachsen wollen, führt an einer Ausweitung des Arbeitsvolumens kein Weg vorbei", sagte der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Kiel (IfW) im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitu
Die Spatzen pfiffen es längst von den Dächern: In Kürze wird Brüssel verkünden, dass ab 2035 doch noch Autos mit Verbrennungsmotor zugelassen werden dürfen. Und tatsächlich kam es nun noch früher dazu als angekündigt: Obwohl bis zum ursprünglichen, von EU-Kommission und -Parlament beschlossenen "Verbrenner-Aus" noch zehn Jahre Zeit sind, wird es jetzt aufgeweicht. Bekannt gegeben hat das der Chef der konservativen EVP-Fraktion im Europa
Denn mit strammen Verboten und Enddaten zwingt man am Ende nur die Wirtschaft in die Knie. Warum die EU eine Technologie ab 2035 verbieten will, für die es keinen vergleichbaren Ersatz gibt, kann bis heute nicht schlüssig erklärt werden. (…) Die Abschwächung des Verbrenner-Verbots ist ein spätes Eingeständnis eines Fehlers. Industriepolitisch mindestens unklug und wirtschaftlich selbstschädigend: Die EU hat Ideologie über Realität gestellt. (…) Zu
Gerade in der Union weisen sie jeden Vergleich zwischen Schwarz-Rot und der vorherigen Ampelkoalition zurück. Doch auch die Ampel hat halbwegs funktioniert, solange Geld vorhanden war. Merz jedenfalls hätte als Oppositionsführer jede Regierung, die so viel öffentlich streitet wie nun seine eigene, als dysfunktional gegeißelt. Der Härtetest für Merz und SPD-Finanzminister Lars Klingbeil kommt im nächsten Jahr. Dann zeigt sich, ob sie auch sparen und ihre e
Der ADAC hat die geplanten Mindestmengen für Biosprit und E-Fuels als völlig unzureichend kritisiert. "Wir halten Nachbesserungen am vom Kabinett vorgelegten Gesetzentwurf zur Treibhausgasquote für zwingend und fordern ambitioniertere Vorgaben", sagte ADAC-Technikpräsident Karsten Schulze der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ, Freitagsausgabe). "Vor dem Hintergrund der ausbleibenden Fortschritte beim Klimaschutz im Verkehr ist unverständlich,
Fangen wir mit der guten Nachricht an: Ford setzt bei Pkw weiter auf den europäischen Markt. So enttäuschend das Geschäft mit den in Köln gebauten Elektromodellen Explorer und Capri auch verläuft, der US-Konzern bleibt dran. Wer darauf spekuliert hat, Ford werde sich in Europa aufs gut laufende Geschäft mit Nutzfahrzeugen zurückziehen, der hat sich geirrt. Im Gegenteil, Ford bringt neue Modelle auf den Markt. Und zwar endlich im auf Geheiß der US-Mutter l
Die Lebensmitteltafeln in Deutschland haben so viele ehrenamtliche Helfer wie nie. "Die Zahl der Engagierten ist in diesem Jahr erfreulicherweise um etwa 2000 auf rund 77.000 gestiegen", sagte der Vorsitzende von Tafel Deutschland, Andreas Steppuhn, im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Trotzdem fehlten einem Drittel der Tafeln immer noch dringend Helferinnen und Helfer. "Die Aufgaben haben zugenommen, zum Beispiel bei der Logistik. Einige Tafeln h
Köln. In den vergangenen fünf Monaten hat es nach Informationen des "Kölner Stadt-Anzeiger" 14 Sabotage-Akte auf die Infrastruktur der Bahn in NRW gegeben. Die meisten hatten weitreichende Folgen für den Bahnverkehr, der auf den betroffenen Strecken teilweise tagelang ausgesetzt werden musste. Zwölf der Anschläge sind in einer Zusammenstellung des NRW-Innenministeriums aufgelistet, die dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitagsausgabe) vorliegt.
Die "Berliner Morgenpost" veröffentlicht folgende Information:
+++ sofort frei zur Veröffentlichung bei Quellenangabe +++
Mehrheit der Berliner will nicht mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben
Berlin – Die meisten Berlinerinnen und Berliner wollen dieses Jahr Geschenke unter den Baum legen: Drei von vier Befragten geben an, Geld für Weihnachtsgeschenke auszugeben. "Damit könnte sich die positive Entwicklung der Einzelhandelsumsätze weiter fort