Chemiefirma DOMO in Leuna ist insolvent

Chemiefirma DOMO in Leuna ist insolvent

Sachsen-Anhalt/Wirtschaft/Chemie

Halle. Eines der größten Chemieunternehmen in Sachsen-Anhalt ist in Schieflage geraten. Der Firmenverbund DOMO Caproleuna GmbH und DOMO Chemicals GmbH aus Leuna (Saalekreis) hat Insolvenz angemeldet, bestätigte der vorläufige Insolvenzverwalter Lucas Flöther der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (MZ). Betroffen sind am Standort etwa 550 Mitarbeiter. Auch die DOMO Engineering Plastics GmbH aus dem brandenburgischen Premnitz

Meyer Werft: Sanierer sehen trotz Großaufträgen weiter „riesige Herausforderungen“ / Management beklagt veraltete IT und „Zettelwirtschaft“- Sanierung erst zu maximal 40 Prozent abgeschlossen

Meyer Werft: Sanierer sehen trotz Großaufträgen weiter „riesige Herausforderungen“ / Management beklagt veraltete IT und „Zettelwirtschaft“- Sanierung erst zu maximal 40 Prozent abgeschlossen

Trotz der jüngsten Erfolge bei der Auftragsakquise steht die Papenburger Meyer Werft bei der Restrukturierung noch vor einem langwierigen Prozess. Im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) und der "Ostfriesen-Zeitung" (OZ) haben Sanierer Ralf Schmitz und Geschäftsführer Bernd Eikens erklärt, dass der Stand der Sanierung aktuell "zwischen 30 und 40 Prozent" liege.

Insbesondere bei der Effizienz der Arbeitsabläufe gebe e

Waldbesitzerverband Sachsen-Anhalt kritisiert Walderwerb durch Naturschützer

Waldbesitzerverband Sachsen-Anhalt kritisiert Walderwerb durch Naturschützer

Halle. Den Verkauf einer großen Waldfläche im Südharz an Naturschützer sehen die privaten Waldbesitzer in Sachsen-Anhalt kritisch. "Mit staatlichen Mitteln wird hier der Wettbewerb um Waldflächen vollkommen verzerrt", sagte Frederike von Beyme, Vorsitzende des Waldbesitzerverbandes Sachsen-Anhalt, der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (MZ). Zudem werde die holzverarbeitende Industrie in der Region geschwächt.

Der Stolberger Hotelier Clemens

Naturschützer wollen Wald im Südharz kaufen

Naturschützer wollen Wald im Südharz kaufen

Halle. Naturschützer wollen im Südharz große Flächen Wald erwerben. Der Stolberger Hotelier Clemens Ritter von Kempski verkauft rund 1.000 Hektar Wald rund um Stolberg an die Nabu-Stiftung. "Aus unternehmensstrategischen Überlegungen heraus haben wir entschieden, uns von dem größeren Teil der Forstwirtschaft im Südharz zu trennen", teilte von Kempski der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Samstag-Ausgabe) mit.

Die Nabu-Stiftung, d

Schufa-Urteil – Das Recht auf einen echten Neuanfang bleibt klein

Schufa-Urteil – Das Recht auf einen echten Neuanfang bleibt klein

Kaum eine private Institution greift so tief in das Leben vieler Menschen ein und genießt zugleich so wenig Vertrauen wie die Schufa. Wer eine Wohnung, einen Kredit oder einen Handyvertrag braucht, kommt an ihrem Score nicht vorbei, selbst wenn alte Schulden längst bezahlt sind. Das Urteil des Bundesgerichtshofs vom Donnerstag, nach dem erledigte Zahlungsstörungen noch bis zu drei Jahre gespeichert werden dürfen, ist juristisch begründbar und ganz im Sinne von Banken un

Eine Lockerung beim Verbrenner-Aus ist im europäischen Interesse

Eine Lockerung beim Verbrenner-Aus ist im europäischen Interesse

In dieser Lage ist es kein Rückschritt, sondern ein Akt der Vernunft, wenn Brüssel den Herstellern mehr Spielraum lässt, unterschiedliche Antriebstechnologien parallel zu entwickeln, statt sie mit einem starren Enddatum in eine einzige technische Lösung zu zwingen. Realpolitik bedeutet hier, anzuerkennen, dass Kundenakzeptanz, Infrastrukturausbau und Wettbewerbsfähigkeit nicht per Verordnung herbeigeschrieben werden können.

Deshalb ist eine Lockerung im europä

Wirtschaftsforscher Gropp sieht keine Zukunft für Massenproduktion in Deutschland

Wirtschaftsforscher Gropp sieht keine Zukunft für Massenproduktion in Deutschland

Halle. Industrielle Massenprodukte wie Stahl und Düngemittel können nach Auffassung von Wirtschaftsforscher Reint Gropp anderswo billiger produziert werden. "Wir sollten auch nicht mit staatlichen Subventionen versuchen, das zu halten", sagte der Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstag-Ausgabe). Deutschland könne nur über Forschung und Entwicklung langfristig erfolgr

Schularick: „Ohne veränderte Rahmenbedingung hat VW keine große Chance“ / IfW-Präsident bringt chinesische Übernahme ins Spiel – „Autoindustrie wird nicht wieder zum Wachstumsmotor“

Schularick: „Ohne veränderte Rahmenbedingung hat VW keine große Chance“ / IfW-Präsident bringt chinesische Übernahme ins Spiel – „Autoindustrie wird nicht wieder zum Wachstumsmotor“

Ökonom Moritz Schularick sieht das Überleben von Volkswagen als eigenständigen Konzern infrage gestellt. "Wenn die Rahmenbedingungen so bleiben, glaube ich nicht, dass VW eine große Chance hat. Dazu müssten wir die Zollmauern hochziehen und die chinesischen Autos nicht mehr reinlassen", sagte der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Kiel (IfW) im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Schularick brachte eine andere

Ökonom Schularick plädiert für zehn Prozent Mehrarbeit ohne Lohnausgleich / IfW-Präsident appelliert an Gewerkschaften: „Ohne mutiges Handel gerät mehr ins Rutschen, als ihnen lieb ist“

Ökonom Schularick plädiert für zehn Prozent Mehrarbeit ohne Lohnausgleich / IfW-Präsident appelliert an Gewerkschaften: „Ohne mutiges Handel gerät mehr ins Rutschen, als ihnen lieb ist“

Top-Ökonom Moritz Schularick hat sich für eine unbezahlte Ausweitung der Arbeitszeit ausgesprochen, damit Deutschland aus der Wirtschaftskrise kommt. "Ich wäre dafür, dass wir alle zehn Prozent mehr arbeiten, auch ohne Lohnausgleich. Wenn wir wieder wachsen wollen, führt an einer Ausweitung des Arbeitsvolumens kein Weg vorbei", sagte der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Kiel (IfW) im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitu

„nd.DerTag“: Sieg der Konzernlobby – Kommentar zum von der EU-Kommission kassierten Verbrenner-Aus

„nd.DerTag“: Sieg der Konzernlobby – Kommentar zum von der EU-Kommission kassierten Verbrenner-Aus

Die Spatzen pfiffen es längst von den Dächern: In Kürze wird Brüssel verkünden, dass ab 2035 doch noch Autos mit Verbrennungsmotor zugelassen werden dürfen. Und tatsächlich kam es nun noch früher dazu als angekündigt: Obwohl bis zum ursprünglichen, von EU-Kommission und -Parlament beschlossenen "Verbrenner-Aus" noch zehn Jahre Zeit sind, wird es jetzt aufgeweicht. Bekannt gegeben hat das der Chef der konservativen EVP-Fraktion im Europa

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