Der Ökonom und frühere Wirtschaftsweise Peter Bofinger lehnt den von DIW-Präsident Marcel Fratzscher ins Gespräch gebrachten "Boomer-Soli" ab. Statt einer Abgabe auf Renten und Pensionen spricht er sich für höhere Einnahmen über die Erbschaftsteuer aus.
"Ein Boomer-Soli könnte dazu führen, dass ein Rentner genauso viele Steuern zahlen müsste wie ein Angestellter mit deutlich höherem Einkommen. Warum wir hier überhaupt na
Angesichts zunehmender Zugverspätungen und -ausfälle müssen Taxifahrer in Deutschland nach Angaben des Branchenverbands immer häufiger einspringen: "Die Zahl der Fahrten für gestrandete Fahrgäste steigt – und wir erwarten, dass dieser Trend weiter zunimmt", sagte Michael Oppermann, Geschäftsführer des Bundesverbands Taxi und Mietwagen, der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ).
Für alle Schnäppchenjäger steht wieder der höchste Feiertag des Jahres vor der Tür. Der Black Friday weckt nach wie vor den Ehrgeiz, vergünstigte Produkte wie Trophäen zu sammeln. (…) In Verbraucherköpfen hat sich ein ausgeprägtes Preisbewusstsein breit gemacht, das über die altbekannte Schnäppchenjagd hinausgeht. Es ist die zentrale Strategie, mit der Situation am Arbeitsmarkt, der anhaltend hohen Inflation vor allem im Lebensmittelberei
Die NRW-Sektion des Wirtschaftsverbands "Die Familienunternehmer" geht im Hinblick auf den Umgang mit der AfD auf Distanz zur eigenen Bundesspitze. "Bisher gab es in NRW keine Gespräche, und ich sehe derzeit auch keinen Anlass hierzu", sagte der Landesvorsitzende David Zülow, dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstag-Ausgabe). "Wir wollen mit denen weder regieren noch kooperieren. Deren Gesellschaftsbild passt nicht zu unserem und auch wirtschaftspol
Die für diesen Herbst erwartete Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts (BVG) zur Verfassungsmäßigkeit der Erbschaftsteuer verzögert sich. Das bestätigte ein Sprecher des Gerichts auf Anfrage der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Im laufenden Jahr werde es keine Entscheidung mehr geben; es sei offen, wie lange das Verfahren noch dauern werde. Geklagt hatte ein Erbe, der sich gegenüber den derzeitigen Begünstigungen für Betriebsvermö
Nun sendet ausgerechnet Brüssel das fatale Signal aus, dass die Wirtschaft darunter leide, wenn Grundrechte gewahrt werden. Der gefährliche Fehlschluss: Wenn man nur die Regeln lockere, brumme in Europa plötzlich der Innovationsmotor. Doch es sind nicht Datenschutz und Bürgerrechte, die Europas Wirtschaft bremsen. Europäische Digitalkonzerne haben das Nachsehen, weil das Kapital fehlt. (…) Was Europa braucht, sind Investitionen. Dazu gehört, öffentliche Gelde
Die 500 Milliarden Euro werden nicht nur für zusätzliche Investitionen verwendet. Man finanziert vielmehr in großem Stil geplante Investitionen nicht aus dem Kernhaushalt, sondern verschiebt sie in das Sondervermögen, um Spielraum für Wahlgeschenke (Gastrosteuer, Mütterrente et cetera) zu bekommen, die den Sozialetat weiter aufblähen. Dies ist ein ganz übler Verstoß gegen den Geist der Schuldenaufnahme, weil er den Wirtschaftsaufschwung schwäch
Der Hochlauf von Stromspeichern als Ergänzung von Wind- und Sonnenkraft kommt in Schwung: 2024 wurden insgesamt 9.710 Anträge auf Anschluss von gewerblichen Batteriespeichern gestellt, derzeit sind deutschlandweit erst 921 solcher Anlagen ab der Mittelspannungsebene in Betrieb. Das geht aus noch unveröffentlichten Zahlen der Bundesnetzagentur hervor, die der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) bereits vorliegen.
Bei der Kapazität zeichnet sich ein noch drastisch
An der CCS-Technologie scheiden sich bekanntlich die Geister. Für die einen bietet die Abscheidung und Speicherung von Kohlenstoff den einzig gangbaren Weg zur gesetzlich festgelegten Klimaneutralität, für die anderen hebelt gerade sie die Klimaziele aus. Wie üblich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen, doch das jetzt vom Bundestag beschlossene Gesetz schafft in jedem Fall mehr Risiken als Chancen.
Da ist zum einen die – gegenüber den ursprünglichen Ampel-Plä
Nun sind freilich keineswegs nur externe Ereignisse daran schuld, dass die deutsche Stahlindustrie am Abgrund steht. Hausgemacht sind die hohen Strompreise, die dieser so energieintensiven Branche die Luft abdrücken. Sie waren denn auch einer der zentralen Punkte auf dem Gipfeltreffen. Hier will und muss die Bundesregierung Abhilfe schaffen, denn sie hat diesen Zustand im Wesentlichen durch ihre nicht konsistente Energiepolitik mitverursacht. Auch die Umrüstung der Produktion auf Wasse