Um Personalkosten zu sparen, setzen Unternehmen gerne auf Lohnflexibilisierung und -differenzierung. Dass sie dabei unfair vorgehen, lassen sie sich allerdings nicht sagen: Zum Equal Pay Day weist das unternehmensnahe Wirtschaftsforschungsinstitut (IW) darauf hin, dass der 16-prozentige Verdienstunterschied zwischen Männern und Frauen "kein Symbol für Ungleichbehandlung" sei. Dass Frauen weniger verdienen, habe vielmehr ökonomische Gründe. Dazu zählt das IW &qu
Lange erwartet, nur enttäuschend: Union und SPD haben nun Eckpunkte für ein neues Heizungsgesetz vorgestellt. Wenn man die liest, könnte man denken, es handelt sich um Eckpunkte eines Plans, die einfache Bevölkerung zu verarschen. Mit der Reform küsst die Regierung den Bossen der Gaskonzerne die Füße, den Mieter*innen spuckt sie vor dieselben. Mit Klimaschutz hat es nichts zu tun.
Mit dem geplanten Geschenk für die Gaslobby sollen neue Heizungen nicht me
Osnabrück. Top-Ökonom Michael Hüther hat Bundeskanzler Friedrich Merz vor dessen Gesprächen mit der chinesischen Führung (an diesem Mittwoch) zu klaren Ansagen aufgerufen. "Er sollte adressieren, dass unfaire Handelspraktiken keinen langen Atem haben, sondern Gegenmaßnahmen provozieren. Das muss man den Chinesen sehr deutlich machen", sagte der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Gespräch mit der "Neuen Osnabrücker Zeitu
In den Cum-Cum-Ermittlungen der Kölner Justiz ist 2025 keine einzige Anklage erhoben worden. Das geht aus einer Antwort von NRW-Justizminister Benjamin Limbach auf eine Anfrage der FDP-Landtagsfraktion hervor, die dem "Kölner Stadt-Anzeiger" vorliegt. In Köln laufen derzeit 130 Cum-Cum-Verfahren. Für 2026 könne er "keine belastbare Prognose" abgeben – unter anderem wegen des Umfangs der erforderlichen Prüfungen. Die Aufdeckung der Geschäfte
Vorsorge gegenüber dem Klimawandel? Da wird meist vor Hitzewellen, Waldbränden, Überflutungen oder wirtschaftlichen Schäden gewarnt. Wenig überraschend fordert der Europäische Wissenschaftliche Beirat zum Klimawandel deshalb, auf Wohnungsbau in hochwassergefährdeten Gebieten zu verzichten oder dürregeplagte Landwirte zu unterstützen. Außerdem empfiehlt der Rat eine "Vision für eine klimaresistente EU bis 2050". Resistenz meint Wid
Die Lage ist ernst, aber sie ist nicht hoffnungslos. Damit aus der Krise ein neuer Aufschwung wird, braucht es jetzt weniger staatliches Mikromanagement und mehr Vertrauen in das, was das Land so stark gemacht hat. Wenn die Politik die Fesseln löst, die sie der Wirtschaft über Jahrzehnte angelegt hat, wird aus dem heutigen Drama das Drehbuch für ein Comeback. Jetzt entscheidet sich, ob wir die Zukunft gestalten wollen oder nur noch resigniert nach hinten blicken.
Halle – Eine weitere ostdeutsche Traditionsmarke steckt in finanziellen Nöten: Der Kinderwagen-Hersteller Zekiwa aus Kretzschau (Burgenlandkreis) ist insolvent. "In den vergangenen Monaten war die wirtschaftliche Entwicklung durch rückläufige Umsätze, steigende Kosten und eine anhaltende Ergebnisbelastung geprägt", teilte die Geschäftsführung der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Dienstag-Ausgabe) auf Anfrage mit. Insbesondere der Geburt
Ein Schlag ins Gesicht für die Wissenschaft – und für all jene, die sich in den USA in den vergangenen Jahrzehnten um Klimaschutz bemüht haben: US-Präsident Donald Trump hat die Einschätzung der staatlichen Umweltbehörde EPA zu den Gefahren von Treibhausgefahren auf die menschliche Gesundheit zurückgenommen. Damit entfällt die Grundlage zahlreicher Umweltschutzregulierungen in den USA. Trump öffnet damit eine Tür, um den Klimaschutz fast vollst&a
Der österreichische sozialdemokratische Finanzminister Markus Marterbauer findet, dass grundsätzlich "jede Erbschaft, so wie Arbeitseinkommen, ab dem ersten ersten Euro besteuert werden" sollte. Bei einer Vermögensteuer ginge es aber auch um die Wirkung auf die Demokratie – weswegen sie wiederum vor allem "die ganz Reichen" zahlen sollen, erklärt er im Interview mit "nd.Die Woche" (Freitagsausgabe).
Für viele Menschen ist es Trauer, für einen Olympioniken soll es eine politische Botschaft sein: Weil der ukrainische Skeletonfahrer Wladislaw Heraskewytsch auf seinem Helm Bilder von im Krieg getöteten Sportlern aus seiner Heimat trägt, wurde er am Donnerstag von den Winterspielen ausgeschlossen. So verlangt es das Neutralitätsgebot der Olympischen Charta.
Folgt man diesem Gedanken mal kurz, dann ist das Vorgehen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) durchaus