Man mag es sich kaum vorstellen, wie der Irre in
seiner Zelle seit Monaten die eitlen Posen einstudiert hat, die
Sprüche, den Blick. "Jetzt beginnt die Propaganda", soll Anders
Breivik bei seiner Festnahme gesagt haben. Er hat Wort gehalten. So
kaltblütig, wie er den Massenmord plante, so gnadenlos zieht er nun
seine offenkundig auf Wirkung hin eingeübte Show ab. Er weiß: Die
Welt schaut zu. Die Medien machen mit. Die Menschen weiden sich. Er
ist der Star de
"Wenn es den einheimischen Sicherheitskräften
aber doch gelingen sollte, die Radikalen unter Kontrolle zu bringen,
werden diese schon bald ihre "Erfolge" bereuen. Dann haben sie
nämlich nicht Afghanistan ins Chaos gebombt, sondern sich selbst
endgültig ins Abseits."
Von Sören Sgries
Wieder einmal haben die Taliban in Afghanistan die
Sicherheitskräfte überrumpeln können. Das ist ein Propagandaerfolg
für die Terroristen – me
Rostock – Mecklenburg-Vorpommern ebnet den Weg für
ein bundesweites NPD-Verbot. Der Verfassungsschutz des Landes hat
seine Verbindungsmänner aus der rechtsextremistischen Partei
abgezogen. "Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. In den
NPD-Führungsgremien von Mecklenburg-Vorpommern gibt es keine V-Leute
mehr", sagte Innenminister Lorenz Caffier der in Rostock
erscheinenden OSTSEE-ZEITUNG (Freitagausgabe). Der erste Anlauf zu
einem NPD-Verbot war vor dem Bundesverfa
Haben die Amerikaner aufgrund von
BKA-Informationen einen deutschen Terrorverdächtigen getötet? Bevor
am 4. Oktober 2010 Bünyamin Erdogan bei einem US-Drohneneinsatz ums
Leben kam, hatte das Bundeskriminalamt Informationen über dessen
geplanten Einsatz als Selbstmordattentäter. Das berichtet das
Hamburger Magazin stern unter Berufung auf bislang unbekannte
Dokumente.
So habe das BKA am 7. September 2010 ein Telefonat aus Pakistan
mitgehört, in dem der Bru
Nach über 30-stündigem Nervenkrieg war der Albtraum
beendet, der Attentäter tot. Die Menschen in Toulouse atmen auf. Doch
in Frankreich, und nicht nur dort, bleibt die bange Frage: Wann zieht
der nächste ideologisch verblendete, skrupellose Todesschütze los –
und sorgt für den nächsten Albtraum? Aber war Mohamed Merah wirklich
der "einsame Wolf", der unkalkulierbare Einzeltäter, wie es in diesen
Tagen hieß? Frankreichs Geheimdienst hatte
Auch die jüngsten Terror-Attentate in Frankreich
verängstigen die Deutschen nicht – obwohl den meisten klar ist, dass
Terroranschläge auch hierzulande nicht völlig vermeidbar sind.
In einer repräsentativen N24-Emnid-Umfrage äußern nur 43 Prozent
der Deutschen Angst vor Terroranschlägen, 54 Prozent der Befragten
haben hingegen keine Angst. Damit ist die Sorge vor Terroranschlägen
rückläufig: 2009 hatten noch 47 Prozent der Deutschen
"Bei den blutigen Taten in Südfrankreich zeigen
sich zwei Parallelen zur deutschen Neonazi-Zelle: das Vorgehen eines
kaltblütigen, kaum zu stoppenden Kleinstkommandos und die
Ahnungslosigkeit der Fahnder auf der Suche nach dem Motiv der
(bislang) verschwiegenen Täter. Klar ist nur, dass die Auswahl der
Opfer einen rassistischen oder antisemitischen Hintergrund nahelegt.
Im Fall der NSU-Morde wurde genau dies vorschnell ausgeschlossen.
Statt dessen suchte man im Milieu d
Für eine internationale Konvention, die regelt,
wie Staaten bei Cyberattacken zusammenarbeiten können, hat sich
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich ausgesprochen. Jeder Staat
solle rund um die Uhr ein Lagezentrum für Cybersicherheit betreiben,
sodass Experten des Bundesamts für Sicherheit in der
Informationstechnik (BSI) jederzeit einen Ansprechpartner hätten,
forderte Friedrich in einem Interview mit stern.de.
In der Union wachsen die Zweifel am Zeitplan für
den Afghanistan-Abzug der Bundeswehr bis Ende 2014: "Ich habe das
Datum nie so verstanden, dass mit dem 31.12.14 alle deutschen
ISAF-Truppen aus Afghanistan abgezogen sein müssen", sagte der
Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Ruprecht Polenz
der "taz – die tageszeitung" (Mittwochausgabe): "Es ist eher als eine
Zielmarke zu verstehen."
Die Entschuldigungsmaschinerie lief umgehend an –
vom ISAF-Oberkommando bis zu USA-Präsident Barack Obama, der sich
»tief betrübt« über das »bestürzende« Massaker eines seiner Soldaten
an afghanischen Zivilisten zeigte und eine schnelle Untersuchung
versprach. Diese politisch folgenlose Bestürzung gab es auch im Fall
des »Kill Teams«, das mordend durch Afghanistan zog und die Leichen
seiner zivilen Opfer verstümmelte, oder b