Das war wohl nichts. Die Initiative des
amerikanischen Außenministers John Kerry für eine nationale
Einheitsregierung im Irak ist gescheitert. Premierminister Nuri
al-Maliki hat sie abgelehnt. Die Frage lautet nun: Ist der Zerfall
des Irak noch aufzuhalten oder folgt er zwangsläufig in einem Staat,
in dem verschieden Ethnien und Konfessionen zusammenleben? Dieser
Konflikt ist das Ergebnis von politischen Entscheidungen. Al-Maliki
hat die Macht im Staat auf sich konzentrier
Offiziell heißt es in Washington,
US-Außenminister John Kerry sei nach Bagdad gereist, um dort für die
Bildung einer irakischen Einheitsregierung zu werben. Wenn das
passierte und sich eine politische Front aus Schiiten, Sunniten und
Kurden gegen die Isis-Dschihadisten bildete, wäre das eine schöne
Sache. Womöglich ließe sich der Vormarsch der Terrorgruppe dann
leichter stoppen.
Allzu viel Energie sollte man allerdings nicht auf die Hoffnung
versc
Barack Obama hat aus den Fehlern der
Vergangenheit gelernt. Statt in der Irak-Krise aus der Hüfte zu
schießen, verfolgt er eine Doppelstrategie, die seine neue
Sicherheitsdoktrin auf die Probe stellt. Plan A setzt auf eine
Isolierung der Isis in Irak. Voraussetzung dafür ist die Bildung
einer neuen Regierung in Bagdad, in der Sunniten und Kurden ebenso
eine Stimme haben wie die schiitische Mehrheitsbevölkerung. John
Kerry macht bei seinem Besuch in Irak Druck, dass Re
Es ist nur zu verständlich, dass Barack Obama keine
Kampftruppen in den Irak schicken will. Wer den irakischen Premier
erlebt hat, als die amerikanischen Truppen 2011 abzogen, kann die
Reaktion des US-Präsidenten nachvollziehen. Demütigend für die
Amerikaner, ließ Nuri al-Maliki sich selbst als Befreier von der
Besatzung feiern und brüstete sich damit, dass nicht ein einziger
US-Soldat auf irakischem Boden verbleiben werde. Und jetzt sollen sie
ihm mit Luftsch
Götz Schartner dringt in fremde Netze ein, um
Sicherheitslücken aufzudecken. Über seinen Beruf als sogenannter
Penetrationstester spricht der Hacker im Interview mit der in Berlin
erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland" (Wochenendausgabe):
»Wir haben bereits siebenstellige Beträge auf andere Konten gebucht.«
Wie einfach Computersysteme zu manipulieren sind und welche
Gefahren durch das Internet drohen, erläutert Schartner am Beispiel
Friedensorganisationen wollen stärker über
Kriegslügen und Kriegspropaganda aufklären. "Wo immer eine Seite
dämonisiert wird, ist Vorsicht geboten", warnt Clemens Ronnefeldt,
Friedensreferent beim deutschen Zweig des Versöhnungsbundes, im
Gespräch mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung neues
deutschland (Mittwochausgabe). In den seltensten Fällen trage bei
Kriegen eine Seite allein die Verantwortung für die Eskalation. Daher
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Selbst zu Zeiten des Kalten Krieges hatte Moskau
gegenüber Deutschland seine Zusagen bei den Energielieferungen stets
eingehalten. Schon aus Eigeninteresse wird die russische Regierung
deshalb dafür sorgen, dass der Brennstoff weiter ungehindert nach
Deutschland strömt: Denn Moskau benötigt die Milliarden aus dem
Gasgeschäft dringend. In erster Linie ist das Abdrehen des Gashahns
deshalb eine Warnung an andere ehemalige Ostblockländer, die nicht im
sicheren Haf
Der US-Geheimdienst NSA soll von Deutschland aus
gesammelte Daten für Anti-Terror-Einsätze verwendet haben – offenbar
auch für die Tötung von Verdächtigen. Eine schwere Straftat, sagt der
Grünen-Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele im Interview mit
der "Neuen Presse" (Montagsausgabe) aus Hannover.
Ströbele sagte, "der NSA-Untersuchungsausschuss im Bundestag wird
nun der Frage nachgehen müssen, ob solche Verbrechen von de
»Es kommt jetzt darauf an, dass das Voranschreiten
von ISIS in Irak gestoppt wird«, gab sich Frank-Walter Steinmeier
besorgt. Vielleicht war er es in diesem Moment sogar wirklich. Aber
der Zweifel daran ist groß. Darf man einem amtierenden Außenminister
soviel partielle Amnesie zubilligen? Das Urteil neigt klar zum Nein,
und der SPD-Mann macht einem dies zusätzlich leicht, indem er auch
jetzt noch tapfer offensichtliche Zusammenhänge leugnet. Zum Beispiel
Am Samstag, den 14. Juni 2014, gehen die
Präsidentschaftswahlen in Afghanistan in die zweite Runde. Um die
Nachfolge des amtierenden Präsidenten Hamid Karsai treten in den
Stichwahlen Abdullah Abdullah und Aschraf Ghani an. Doch schon jetzt
steht ein eindeutiger Sieger fest: "Die erste Wahlrunde ging klar an
die Demokratie und zugunsten der Zukunft von Afghanistan aus. Die
eigentlichen Verlierer sind die Taliban, deren Plan, die Bevölkerung
mit Gewalt von den Wahlurnen