Der E-Mail-Flut zum Trotz: Zwei Drittel der
Deutschen können sich nicht vorstellen, auf die klassische
elektronische Post am Arbeitsplatz zu verzichten. Alternative soziale
Kommunikationsformen, wie beispielsweise Firmen-Facebooks, sind für
72 Prozent kein Ersatz. Das ergibt eine bevölkerungsrepräsentative
Umfrage des Wall Street Journal Deutschland mit dem
Marktforschungsdienstleister Toluna. 1.000 Bundesbürger wurden dazu
befragt.
Bis Ende dieses Jahres wird die Entwicklungsphase
der neuen europäischen Wertpapierabwicklungs-Plattform
"TARGET2-Securities" (T2S) abgeschlossen sein. Der zur Deutsche Börse
AG gehörende Zentralverwahrer Clearstream trat bereits vor wenigen
Wochen mit einem ersten Preismodell an die Öffentlichkeit. Von einem
solchen schnellen Marktauftritt (Time to Market) ist der Großteil der
Banken jedoch noch weit entfernt. Wichtiger Grund: Im Zuge des
regulatorischen
Die Pioniere des Ökolandbaus sind anfangs verlacht und verspottet
worden. "Langhaarige in Latzhosen" und "komische Körneresser" waren
noch harmlose Häme. Das Bild hat sich gewandelt, die Nischen-Freaks
von einst dürfen sich bestätigt fühlen.
Denn heute startet in Deutschland nicht nur die Biofach als
weltgrößte Fachmesse für Bioprodukte. Zugleich wächst auch unter den
Verbrauche
Die Niedrigzinspolitik der Europäischen
Zentralbank bekommt inzwischen jeder Sparer zu spüren. Weil die
Gemeinschaft mit billigem Geld marode Südstaaten und deren Banken in
Griechenland, Spanien, Portugal und bald auch Zypern vor der Pleite
retten, sind die Zinsen im Keller. Eine Rendite jenseits der
Inflationsrate ist ohne Risiko auf absehbare Zeit nicht zu erzielen.
Die bittere Erkenntnis lautet daher: Jeder Bürger bezahlt direkt oder
indirekt für das Fortbestehe
Erst die Siag-Nordseewerke, jetzt Cuxhaven Steel
Construction: Die Zahl der Unternehmen, die von der verpatzten
Energiewende betroffen sind, steigt. Und mit jedem weiteren
gescheiterten Unternehmen sind die Schicksale Hunderter Arbeitnehmer
verbunden. Auch bei Repower, einem Anlagenbauer aus Bremerhaven,
müssen in diesem Jahr 400 Leiharbeiter gehen. Die Aufträge für
Offshore-Windenergie sind ausgegangen – niemand will mehr
investieren. Tausend Menschen müssen den Nordw
Unternehmen wie Amazon, Google oder Ikea stehen
in der Kritik, weil sie an Auslandsstandorten zwar gute Geschäfte
machen, in diesen Ländern aber kaum Steuern bezahlen. Die
Wirtschaftsorganisation OECD bestätigt mit ihrer Analyse den
Verdacht. Gerade global tätige Konzerne legen großes Geschick an den
Tag, wenn es darum geht, mit Hilfe komplexer Holdingstrukturen die
Steuerlast zu mindern. Die Politik ist es steuerehrlichen Bürgern und
Unternehmen schuldig, da
Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat sich
gestern um einen ziemlich unaufgeregten Ton bemüht, als er auf
Wechselkurse zu sprechen kam. Mit ruhiger Stimme verwies er darauf,
die G7 hätten doch umgehend bekräftigt, was sie schon immer gesagt
haben und worüber ja sowieso Einvernehmen herrsche: Dass Wechselkurse
an Märkten bestimmt werden sollten, nicht am Reißbrett der Politik.
Zwischen Deutschland und Frankreich gebe es da keinerlei Differenzen.
Aber,
Wie gerechtfertigt die Aufregung um den
Pferdefleisch-Skandal erscheint, ist extrem subjektiv. Denn niemand
wird davon krank, wenn er statt Rind Pferd isst. Freunde des original
Rheinischen Sauerbratens bezeugen das, wundern sich ähnlich wie viele
Franzosen sehr über die Diskussion. Womit sie eine gänzlich andere
Sichtweise als Briten und Iren einnehmen, bei denen Pferdefleisch
geächtet ist. Noch subjektiver wird das Bild, wenn Emotionen dazu
kommen. Den Gedanken, zum Be
An der Deutschen Lust auf Bio verdienen
Kartoffelbauern in Ägypten, Weizenbauern in Kasachstan und
italienische Zitronenzüchter sehr gut. Das sei ihnen auch
vorbehaltlos gegönnt. Aber warum nehmen sich hiesige Landwirte nicht
ein paar Stückchen mehr vom jährlich wachsenden Biokuchen? Gehören
nicht zum Lebensgefühl nachhaltig angebauter Speisen kurze
Transportwege irgendwie dazu? Zumindest bei Produkten, die auch in
der heimischen Erde wachsen? Seit Bio d
Michael Börnicke, bis vor kurzem Finanzvorstand bei
Escada, ist als Geschäftsführer beim Berliner Start-up Kiveda
eingestiegen. "Ich hatte Lust auf etwas Neues", sagte der 52-Jährige
dem Tagesspiegel (Mittwochausgabe). Sein Vertrag mit dem
Modeunternehmen war Ende November ausgelaufen. Bei der Firma Kiveda,
die am Montag mit einem Onlineshop für Küchen an den Start gegangen
ist, wird sich Börnicke unter anderem um Fernsehwerbung kümmern.
B&