WAZ: Eine Frage der Gerechtigkeit. Kommentar von Sabine Brendel

Nach zähem Ringen haben die Europäer doch eine
weitere Hürde genommen, um eine gemeinsame Steuer auf Finanzgeschäfte
einzuführen. Nun kommt der Vorschlag, wie eine
Finanztransaktionssteuer funktionieren könnte. Sie ist zwar in Europa
bitter nötig – doch ein großer Erfolg sieht anders aus. Aus der
EU-weiten breiten Steuer ist ein "Steuerlein" geworden. Das große
Manko: Großbritannien mit seiner Finanzmetropole London macht nicht

Weser-Kurier: Kontaminiertes Löschwasser der „MSC Flaminia“ nach Dänemark

Nach Informationen des Bremer WESER-KURIER
(Freitagausgabe) gibt es jetzt ein Entsorgungskonzept für das mit
verschiedenen Giftstoffen kontaminierte Löschwasser der havarierten
"MSC Flaminia". Die rund 37000 Tonnen Wasser sollen abgepumpt und in
Dänemark entsorgt werden. Ein entsprechendes Genehmigungsverfahren
werde zurzeit bearbeitet, bestätigte das niedersächsische
Umweltministerium. Auf dem Containerschiff war Mitte Juli vergangenen
Jahres aus bislang

Allgemeine Zeitung Mainz: Gier und Ignoranz / Kommentar zum Lebensmittelskandal

Das alte Lied: Verbrecher wollen Reibach machen und
stopfen Stoffe in Produkte, die schädlich oder im "günstigen" Fall
minderwertig sind. Bei Lebensmitteln ist das besonders verwerflich,
weil Leib und Leben von Menschen ganz unmittelbar bedroht sein
können. Das trifft in ähnlicher Weise aber auch für Giftstoffe in
Kinderspielzeug oder Bekleidung zu. So weit, so schlecht. Verbrecher
wird es immer geben, aber Fatalismus führt nicht weiter. Umfang und

Junger Wirtschaftsrat: „Stärkere Zusammenarbeit zwischen Schulen und Unternehmen – Wirtschaft muss eigenes Unterrichtsfach in ganz Deutschland werden“

Zum Amtsantritt der neuen Bundesbildungsministerin
Johanna Wanka, erklärt der Bundesvorsitzende des Jungen
Wirtschaftsrates, Nils-Oliver Freimuth: "Stärkere Zusammenarbeit
zwischen Schulen und Unternehmen – Wirtschaft muss eigenes Fach an
allen Schulen in Deutschland werden"

"Auch wenn Bildungspolitik Länderaufgabe ist: Die neue
Bundesbildungsministerin sollte sich dafür stark machen, dass Kindern
und Jugendlichen an allen Schulen Deutschlands wirtscha

Mcor macht 3DPrint Nordic zum Vertriebspartner

Mcor Technologies Ltd
[http://www.mcortechnologies.com/], derzeit Hersteller der weltweit
einzigen Desktop-3D-Papierdrucker, hat angekündigt, beim Vertrieb
künftig mit 3DPrint Nordic AS [http://www.3dprint-nordic.com/], mit
Hauptsitz in Norwegen, als Partnerunternehmen zusammenarbeiten zu
wollen. Auf der Grundlage dieser Vereinbarung wird 3DPrint Nordic die
3D-Druckermodelle von Mcor
[http://www.itec-3d.com/3d_printer_mcor_iris_colour.html] in
Skandinavien vertreiben.

3DPrin

Neue OZ: Kommentar zu Unternehmen / TUI

Selbstverliebter Abgang

Europas größtem Reisekonzern TUI stehen harte Zeiten bevor. Der
neue Chef Friedrich Joussen plant einen tief greifenden Umbau des
Unternehmens. Das ist dringend überfällig. Joussens Vorgänger Michael
Frenzel hat zuletzt zu wenig bewegt.

Die Erfolge seiner fast 20-jährigen Zeit als Konzernchef sind
unbestritten: Es war meisterlich, wie Frenzel einst aus dem
angeschlagenen Bergbau- und Stahlunternehmen Preussag die TUI formte.
Sp&a

Schwäbische Zeitung: Wir mögen unser Fleisch billig – Leitartikel

Dass uns Lebensmittelhersteller ein Pferd für
ein Rind vormachen, ist unangenehm. Nicht wegen des Pferdefleisches
an sich – der Rheinländer schätzt es als Sauerbraten und der Wiener
Würstelstandler verkauft es als Spezialität auch an süddeutsche
Touristen. Es ist vor allem unangenehm, weil sich zeigt: Es gibt gute
Gründe dafür, dass die Verbraucher das Vertrauen in die
Nahrungsmittelindustrie mehr und mehr verlieren. Frostschutzmittel im
Wein, Gammelf

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Thema Pferdefleisch

Lasagne al cavallo. Hört sich gut an, weil
Italienisch meistens gut klingt, will aber trotzdem keiner haben.
Denn wenn die Teigblätter mit Pferdehack bestrichen sind, dann wüsste
man das doch gern vor dem Essen. Aber was weiß man schon über
Fertiggerichte? Jedenfalls nicht, woher das Fleisch kommt. Das muss
bei verarbeiteten Lebensmitteln nämlich nicht angegeben werden. Die
Tierart genügt. Beim neuesten Skandal ist nun selbst diese laxe
Vorschrift nicht

Westfalenpost: Außenhandel / Handelsabkommen / EU und USA

Jetzt also doch die Wirtschafts-Nato? Vorsicht.
Obamas "Ja" zur Vorbereitung einer Freihandelszone vom Hudson River
bis an den Rhein ist bei Licht betrachtet nicht mehr als der
Startschuss zu einem Marathon-Lauf mit ungewissem Ausgang.Über den
Abbau von nationalen Handelsschranken zum Wohle des Wachstums auf
beiden Seiten des Atlantiks wird seit Ende des Kalten Krieges
debattiert. Interessenverbände hüben wie drüben haben noch stets für
Blockade gesorgt.