Nun ist wohl alles wieder gut – "alles tutti",
wie mancher Deutsche zu sagen pflegt – korrekt gesprochen: tutto
bene. Mit den deutsch-italienischen Konsultationen in Rom haben sich
die Wogen geglättet, nachdem es erst so aussah, als habe Italiens
Regierungschef Mario Monti Bundeskanzlerin Angela Merkel auf dem
EU-Gipfel Ende vergangener Woche komplett ausmanövriert. Von
politischer Erpressung war in Berlin die Rede. Monti und Spaniens
Regierungschef Mariano Rajoy hatte
Misstrauische Kunden, geschröpfte Mitarbeiter, horrende Defizite ,
Großaktionäre im Clinch mit dem Vorstand, der mit Insolvenz droht –
der Praktiker-Konzern befindet sich im Überlebenskampf. Nicht nur,
dass in diesem Ausnahmezustand Investoren Mangelware sind, der Clinch
gefährdet auch den Rettungsplan – die Umwandlung in Max Bahr, um mit
"Qualität und Service" die von den 20-Prozent-auf-alles-Orgien
abgeschreckten Heimwerker
Die Lage beim Thyssen-Krupp-Konzern ist mit
ungemütlich nur unzulänglich beschrieben. Wenn nun, und dafür gibt es
deutliche Anzeichen, die Stahlkonjunktur in die Knie geht, trifft das
den Konzern hart. Gewiss, wer Stahl kocht, der muss die üblichen
Tiefs und Hochs in dem schwankungsanfälligen Geschäft aushalten.
Damit können die Essener traditionell umgehen. Darum steht der
Konzern auf mehreren Beinen und kann sich auf die Technologiesparte
stützen. J
Der Flughafen Cochstedt stellt vorläufig die
Fluglinie nach München ein. "Wir werden vom 18. Juli bis Ende August
keine Flüge anbieten", sagte Unternehmenssprecher Jens Galkow der in
Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Mittwochausgabe). Als
Grund nannte er schwache Buchungszahlen in den Sommermonaten. Nach
Angaben von Galkow geht der Flughafen fest davon aus, dass die
Verbindung im September wieder aufgenommen wird. Die Fluglinie wird
vom Airport übe
PHOENIX überträgt am heutigen Mittwoch, 4. Juli 2012,
ab 16.30 Uhr LIVE die Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Angela
Merkel und Italiens Ministerpräsident Mario Monti nach dem Treffen in
Rom. Weitere Teilnehmer sind Außenminister Guido Westerwelle,
Wirtschaftsminister Philipp Rösler, Finanzminister Wolfgang Schäuble,
Arbeitsministerin Ursula von der Leyen und Verkehrsminister Peter
Ramsauer.
Die Deutschen sind zwar prinzipiell
europafreundlich, eine Abtretung weiterer Souveränitätsrechte
zugunsten der Europäischen Union lehnen sie jedoch ab. 74 Prozent der
Bundesbürger wollen nach einer Umfrage für die am Donnerstag
erscheinende Ausgabe des Hamburger Magazin stern nicht, dass sich die
EU langfristig zu einem einheitlichen Bundesstaat nach dem Vorbild
der USA entwickelt. Lediglich 22 Prozent befürworten eine Aufgabe des
Nationalstaats zugunsten einer
Lange Zeit hatte man sich in Berlin damit
abgefunden. Gut, Hartz-IV-Hauptstadt war kein so schönes Attribut,
aber im Großen und Ganzen hatten sich viele in der Stadt damit
arrangiert. Berlin musste nach der Wende nun mal den Zusammenbruch
der Industrie verkraften, einen harten Strukturwandel im
Zeitraffertempo. Was will man da schon machen, außer das Heer der
Beschäftigungslosen zu verwalten? Mit dem Verwalten dieses Zustandes
konnten viele gut leben, im wortwör
CSU-Chef Horst Seehofer droht der Kanzlerin
indirekt mit dem Bruch der Koalition, wenn sie bei der Euro-Rettung
weitere Zugeständnisse macht. Das wird Angela Merkel kaum
beeindrucken. Zu oft schon hat der bayerische Löwe gebrüllt, ohne je
gebissen zu haben. Und zu durchsichtig ist auch das Manöver. Wenn
Seehofer tatsächlich Merkels Euro-Kurs hätte ändern wollen, hätte er
am Freitag im Bundesrat gegen den Rettungsschirm stimmen müssen. Da
aber h
Es ist der Traum vieler Internetfirmen: einfach eine gute Idee
umsetzen und dann warten, bis die diskreten Herren von Microsoft,
Google, Facebook und Co. auf einer ihrer Einkaufstouren
vorbeischauen. Und dann kassieren. Dabei gleicht die Übernahme von
Internetfirmen oft einer Wette auf eine ungewisse Zukunft, oder dem
Blick in die Glaskugel. Wenn der Kandidat sich entwickelt wie
erhofft: prima! Wenn nicht: schade! Und wenn die Mitbewerber
schneller w