Kaum ist die neueste Version des MacBooks auf dem
Markt, erwartet die Apple-Anhänger dieses Jahr vermutlich ein
weiteres Highlight. Zwei Jahre nach dem Launch des begehrten iPhone 4
wird der Nachfolger, das iPhone 5, bereits sehnsüchtig für den Herbst
2012 erwartet. Im Social Web kocht die Gerüchteküche über
Ausstattung, Design und Preis des vermeintlichen Kultobjekts. Allein
im Juni verzeichnete der Konzern mit dem Apfel-Logo rund 140.000
Social Media-Treffer
Der SB-Warenhausbetreiber Real zeigt Interesse an
der Übernahme von früheren Mitarbeitern der insolventen
Drogeriemarktkette Schlecker. "Wer bei Schlecker gearbeitet hat,
bringt in der Regel gute Voraussetzungen für einen Arbeitsplatz bei
Real mit", sagte Real-Personalchef Andreas Schrödinger den Zeitungen
der Essener WAZ-Gruppe (Freitagausgaben). "An der einen oder anderen
Stelle haben wir schon Schlecker-Frauen eingestellt", berichtete er.
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff
(CDU) erwartet, dass die im "Solar Valley" bei Bitterfeld-Wolfen
angesiedelten Solarfirmen auch künftig dort produzieren werden. "Ich
gehe davon aus, dass sich die Investoren für den Standort entschieden
haben, weil "Made in Germany" noch etwas gilt und Deutschland das
einzige Land ist, das die Energiewende realisiert", sagte der in
Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Freitagausgabe). Er
Der Volkswagenkonzern geht seinen Weg geradlinig voran. Ziel ist
es, 2018 der erfolgreichste Autobauer zu sein. Dieses ehrgeizige
Vorhaben kann gelingen, die komplette Übernahme von Porsche ist ein
wichtiges Teil im weltweiten Puzzle der Wolfsburger.
Konzernchef Martin Winterkorn strahlte gestern bei der Bekanntgabe
des Geschäftes, das sein Haus direkt knapp 4,5 Milliarden Euro
kostet. Aber dieses Geld geht ja nicht an einen Fremden,
Der Brief der Professoren ist unbequem. Sie sprechen Dinge aus,
die in der Politik kaum jemand hören will. Ob ihre Euro-Thesen
stimmen, weiß keiner, auch nicht sie selbst. Aber die Wissenschaftler
formulieren Risiken und Ängste, die bei Weitem nicht mehr nur in
national oder radikal gesinnten Kreisen zu Hause sind.
Vielleicht beruhen ihre Aussagen eher auf Gefühlen als auf
Tatsachen. Und doch: Wer gegen Gefühle angehen will, merkt rasch
Hans-Werner Sinn, dieser Thilo Sarrazin der
Wirtschaftswelt, hat einen Protestaufruf an die Bürger gegen die
Euro-Rettung anzettelt. Das verwundert nicht. Schließlich ist er als
vehementer Verfechter eines harten Kurses gegen schwächelnde
Euro-Länder bekannt. Die Kritik trägt er mit markigen Worten vor. An
den Stammtischen kommen die gut an. Deshalb trägt er auch den wenig
schmeichelnden Beinamen "Boulevard-Professor". Die Kampagne aber, die
er jetz
VW übernimmt Porsche steuerfrei. Daran ist
rechtlich nichts zu beanstanden. Der Fiskus hat diese Möglichkeit
gelassen – und zwar bewusst, um den Umbau von Unternehmen nicht zu
behindern. VW-Chef Winterkorn kann gar nicht anders, als dieses
Schlupfloch zu nutzen. Er ist seinen Aktionären verpflichtet, das
Beste herauszuholen, andernfalls würde er sich Klagen einhandeln.
Was juristisch wasserdicht ist, muss aber noch lange nicht gerecht
sein. Während das Finanzamt
Die Senkung der Leitzinsen durch die Europäische
Zentralbank (EZB) ist ein teures und überflüssiges Experiment. Mit
den Raten auf historischen Tiefs mag die Notenbank bei manchem
Institut oder Land der Währungsunion Erleichterung schaffen. Zu
befürchten ist aber, dass der geldpolitische Schritt an den
Finanzmärkten zu neuen Verwerfungen führt, welche die Bewältigung der
europäischen Schulden- und Vertrauenskrise zusätzlich erschweren
werden.
Ob man privat ein Auto kauft oder als
Unternehmer eine Maschine hängt kaum davon ab, ob der Zins für den
entsprechenden Kredit vielleicht 0,25 Prozentpunkte niedriger
ausfällt. Deshalb sind Wunderdinge nicht zu erwarten. Immerhin steigt
die Chance, dass die Banken das billige Geld schneller als in der
Vergangenheit weitergeben, weil sie von der Zentralbank noch weniger
Zinsen erhalten als bislang. Von nun an kann die EZB kaum noch
reagieren, so niedrig ist der Zins. Dass sie