Die Kooperation zwischen BMW und Toyota geht tiefer als viele
andere in der Automobilindustrie. In erster Linie ist nicht wie so
oft die gemeinsame Produktion von technisch gleichen Fahrzeugen
angedacht, sondern die Entwicklung auf Feldern, die in der Branche
mehr und mehr an Bedeutung gewinnen: effiziente Motoren,
Elektroantrieb und Leichtbau.
Ein Schmankerl kam gestern für die Öffentlichkeit überraschend:
Die beiden Firmen planen Sportwagen
Bonn/Berlin, 29. Juni 2012 – Klaus-Peter Willsch
(CDU) hat am Rande der heutigen Abstimmung zum europäischen
Fiskalpakt die Wichtigkeit des Euros relativiert: "Wenn in einem Jahr
nur noch 13 oder 14 Staaten im Euro sind, ist das auch kein
Weltuntergang." Kritik übte er an häufigen Debatten über
EU-Vertragsänderungen: "Wie soll irgendjemand in den Euro-Raum
Zutrauen gewinnen, wenn bei dem Rat wieder irgendetwas Neues
gefummelt wird, und dann das, was
Die Art und Weise, wie die Investoren in diesem
Jahr disponieren, erinnert stark an eine Achterbahnfahrt. War der
Risikoregler zum Auftakt auf nahezu null gestellt, wurde er in den
ersten drei Monaten – getragen von beruhigenden Effekten der
Dreijahrestender der Europäischen Zentralbank und positiv
überraschenden Konjunkturdaten – energisch nach oben geschoben. Mit
Beginn des zweiten Quartals zeigte sich jedoch, dass die zum
Jahresbeginn vorherrschende Vorsicht richtig war: Die
Nach dem EU-Gipfel mag sich der Eindruck
einstellen, die Südländer – und allen voran die Italiener – hätten
beim nächtlichen Poker in Brüssel einen Kantersieg gegen Deutschland
eingefahren. Direkthilfen für Banken, einfacherer Zugang zum
Rettungsschirm, Abschied vom bevorzugten Gläubigerstatus des ESM –
das klingt gerade so, als habe sich der "Club Med" auf ganzer Linie
durchgesetzt.
Diese Beurteilung ist freilich kurzsichtig – genau so wie
Nicht nur Metalldiebe, auch Eisenbahnfans gehen
bei der Deutschen Bahn auf Beutezug. In Nordrhein-Westfalen hat die
Staatsanwaltschaft Köln Ermittlungen gegen mehr als zehn Beschuldigte
eingeleitet. Das berichtet das Bielefelder Westfalen-Blatt
(Samstags-Ausgabe).
Bei dem Kreis der mutmaßlichen Täter handele es sich um
Heranwachsende und junge Erwachsene, sagte Oberstaatsanwalt Ulrich
Bremer der Zeitung. Geführt werden die Ermittlungen von der
Inspektion Kriminalit
Die Finanzmärkte jubeln über Angela Merkel und
die Ergebnisse des Brüsseler EU-Gipfels. Kein Wunder: Sie sind an
kurzfristigen Gewinnen interessiert. Wenn die Zeche bezahlt werden
soll, grasen sie schon längst auf dem nächsten fruchtbringenden Feld.
Kurzfristig befreien die Brüsseler Beschlüsse die Volkswirtschaften
Spanien und Italiens aus einer verhängnisvollen Spirale. Weil die
Staatsanleihen dieser Länder ständig schlechter geredet und g
Horrende Handy-Rechnungen nach Urlaubsende in
drei- oder gar vierstelliger Höhe haben in der Vergangenheit so
manchen Kunden eiskalt erwischt. Mit der Deckelung der
Auslandsgebühren für Telefon- und Datendienste hat die EU-Kommission
einen wichtigen Schritt gemacht, der in den kommenden Jahren
stufenweise weiter Wirkung entfalten wird. Einige Schwächen aber
bleiben, die die Ferienfreude verspätet trüben können. Dass die
Netzbetreiber die verordneten Prei
Die letzte Schicht ist gefahren. Tränen flossen
gestern im Saarland über harte Gesichtszüge. Bergleute, längst im
Ruhestand, legten noch einmal ihre Uniform an und ertrugen stumm, was
die Politiker zum "Festakt" zu sagen wussten. Wie sie die Förder- zu
Leuchttürmen adelten und Traditionen wach riefen. Viele werden sich
gefragt haben: "Warum macht Ihr uns denn dann dicht?" Das Ruhrgebiet
wird 2018 ähnlich wehmütige Festakte erleben.
Die Eigendynamik der Krise hat das
Einlenken Deutschlands erzwungen; zu groß wäre ansonsten der Schaden
für das deutsche Auslandsvermögen und die Exporte der heimischen
Industrie. Auch eine "wirksame einheitliche" Bankenaufsicht,
angedockt bei der EZB, kann nichts daran ändern: Italiens Banken sind
bankrott, weil sie das Geld der Sparer in Anleihen eines bankrotten
Staates gesteckt haben. Künftig kann der Rettungsschirm ESM
ermöglichen, dass di
Bonn/Berlin, 29. Juni 2012 –
EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen hat den EU-Gipfel nicht als
Showdown zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem Rest Europas
empfunden. "Ich glaube, die Kanzlerin war nicht isoliert. Eine ganze
Reihe von Ländern teilen ihre Position, Kontrolle und Stabilität
durchzusetzen", sagte er in der PHOENIX-Sendung IM DIALOG
(Ausstrahlung heute, Freitag, 29. Juni 2012, 24.00 Uhr). Das betreffe
Finnland, die Niederlande, Österreic