Schwache Zahlen trotz Aufschwungs: Was die Telekom gestern
ablieferte, überzeugt nicht. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen ist gesunken. In Deutschland läuft das Geschäft eher
mau. Auch auf dem US-Markt macht die Telekom zu wenige Stiche. Nun
ließe sich ewig debattieren, woran das liegt. Zwei Probleme sind aber
offensichtlich.
Erstens: Die Preise stimmen nicht. Kaum ein Markt ist derzeit
härter umkämpft a
So geht das häufig in der Politik: Der Eindruck muss stimmen,
nicht das Ergebnis. Beispielhaft steht dafür die Entscheidung der
US-Regierung Obama, Boeing und nicht die EADS-Tochter Airbus die neue
Tankerflotte für Amerikas Luftwaffe bauen zu lassen. Da konnte EADS
ihrem Angebot einen noch so amerikanischen Anstrich geben und mit
Zigtausenden Arbeitsplätzen in den USA locken.
Gefühlt ist dort Boeing der heimische Hersteller, EADS die b&oum
Seit Jahren ringen der europäische
Luftfahrtkonzern EADS und sein amerikanischer Konkurrent Boeing um
den Milliardenauftrag der US-Luftwaffe. Erst sollte Boeing den
Zuschlag erhalten, dann EADS, aber weil danach der Aufschrei im
US-Kongress groß war, wurde das Projekt erneut ausgeschrieben – jetzt
jubelt wieder Boeing. Die Vermutung liegt nahe, dass das Pentagon
nicht nur nach wirtschaftlichen Kriterien entschieden hat, sondern
auch nach politischen. Wo es um so viel Geld, Arbei
Eine ganze Woche lang schien die Welt im Bann
eines neuen Ölpreisschocks zu stehen. Kaum dass die Märkte die
Unsicherheit der politischen Wende in Ägypten verdaut hatten,
flammten in Libyen blutige Unruhen auf. Anders als in Ägypten gibt es
hier keinen friedlichen Übergang. Loyale Teile der Armee und
Söldnertruppen von Staatschef Muammar al-Gaddafi schießen Berichten
zufolge auf Gegner, die Opferzahl dürfte in die Tausende gehen. In
Libyen täti
EADS hat beim Tanker-Deal den Kürzeren gezogen. Es
gebe einen "klaren Sieger", ließ das US-Verteidigungsministerium
wissen. Berlin sprach von verpassten Möglichkeiten, das
transatlantische Bündnis zu vertiefen. Die Bundesregierung reagierte
verschnupft. Warum eigentlich? Die Entscheidung für Boeing ist aus
US-Sicht nur nachvollziehbar. Ein US-Konzern baut für die
US-Luftwaffe Flugzeuge in den USA. Hierzulande läuft das auch nicht
anders. Deuts
Die A 40 wird im Sommer 2012 im Essener
Innenstadtbereich für etwa drei Monate komplett gesperrt. Nach
Informationen der in Essen erscheinenden Neue Ruhr/Neue Rhein Zeitung
(Samstagausgabe) hat der Landesbetrieb Straßenbau.NRW die Stadt
darüber informiert, dass die zentrale Verkehrsader des Ruhrgebiets
dringend saniert werden muss. Vor allem der Beton der A40-Brücken am
Hauptbahnhof bereitet den Straßenbauern große Sorgen. Der Spannbeton
gilt als so marode
Die Hilfswerke terre des hommes und
Welthungerhilfe begrüßen ausdrücklich den Aufruf für einen
fraktionsübergreifenden entwicklungspolitischen Konsens, der heute in
Berlin von sechs Abgeordneten vorgestellt wird. "Das ist ein guter
und wichtiger Tag für die Entwicklungspolitik. Dieser Aufruf wird
hoffentlich dazu führen, dass Deutschland sein Versprechen einhält
und bis zum Jahr 2015 0,7 Prozent des Bruttonationaleinkommens für
Entwicklu
150 führende Mitarbeiter der teilweise
verstaatlichten Commerzbank sollen im vergangenen Jahr inklusive
Bonuszahlungen ein Jahreseinkommen von mehr als 500000 Euro gehabt
haben. Das erfuhr die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post"
(Freitagausgabe) aus Bankenkreisen. Mehr als 22 Millionen Euro seien
als "Erfolgsbeteiligungen" den Bankern versprochen worden, hieß es.
Die Mitarbeiter würden vorrangig in der Investmentsparte eingesetzt.
Der Bund
Das von Landesumweltminister Johannes Remmel
(Grüne) geplante Klimaschutz-Gesetz stößt auf breiten Widerstand.
"Gute Arbeitsplätze in NRW dürfen nicht dadurch in Gefahr kommen,
dass Klimaschutzziele zu Wettwerbsnachteilen werden", sagte der
NRW-Chef der IG Metall,Oliver Burkhard, der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitagausgabe).
Der Vize-Chef der CDU-Landtagsfraktion, Lutz Lienenkämper, nannte
Remmels Vorhaben e
Es wäre allerdings falsch, aus dem Absturz an
der Börse auf die Lage von Porsche zu schließen. Der Sportwagenbauer
ist der profitabelste Autohersteller der Welt und will es bleiben,
der von Wiedeking angehäufte Schuldenberg schmilzt planmäßig. Sein
Leipziger Werk will Porsche aufrüsten, laut dem Betriebsrat geht das
einher mit einem Ausbau des Ausbildungsbetriebs in Stuttgart. Für die
Beschäftigten zählen solche Nachrichten viel mehr als d