Angst ist kein guter Ratgeber, heißt es. Dahin
gehend wäre der Ansturm vieler Anleger auf Gold und "Betongold" rein
aus Inflationsangst als übertrieben abzuhaken. "Wir haben noch eine
Inflation erlebt," sagen manche derer, die am Schalter für die
Edelmetalle stehen. Der Satz wirkt wie eine Drohung aus längst
vergangener Zeit, ist allerdings so aktuell wie eh und je. Klar droht
auf Sicht keine Geldentwertung. Doch wie schnell die Preise
galoppie
Für die Japaner ist die Deutsche Bank das wichtigste Geldhaus der
Welt. Was schmeichelnd klingt, könnte das rasante Wachstum von
Deutschlands größtem Kreditinstitut empfindlich stören. Sollte sich
nämlich Japan mit dieser Einstufung im internationalen
Finanzstabilitätsrat durchsetzen, wird die Deutsche Bank einen
erheblichen Teil ihres Kapitals auf die hohe Kante legen müssen, um
in Krisenzeiten nicht auf staatliche Hil
Bei der Fondsgesellschaft DWS dreht sich das
Personalkarussell inzwischen so schnell, dass Beobachtern schwindlig
werden kann. Der letzte größere Umbau der Führungsmannschaft liegt
gerade einmal anderthalb Jahre zurück, jetzt überrascht die
Deutsche-Bank-Tochter mit einem neuen Sprecher der Geschäftsführung
und Global CEO. Wolfgang Matis, der zuvor bei der Mutter im
Investment Banking in leitender Position tätig war, wird nach Udo
Behrenwaldt, Axel
Endlos, ergebnislos und meist substanzlos: So lässt sich die seit
Jahren wiederkehrende Strompreis-Diskussion auf den Punkt bringen.
Mit jeder Preiserhöhung geht ein Aufschrei durchs Land.
Verbraucherverbände fordern zum Anbieterwechsel auf, Politiker
versuchen, mit oft populistischen Forderungen beim Verbraucher zu
punkten. Ihr unausgesprochener Vorwurf: In den Konzernen sind
Abzocker am Werk.
Der Goldpreis steigt und steigt – wie lange noch? Die Antwort ist
einfach: Solange Tausende von Anlegern ihr Geld in dem funkelnden
Metall gut aufgehoben glauben. In den Tresoren der Welt sollen sich
die Milliarden Dollar, Yuan, Yen und Euro vermehren und ihren
Besitzern glänzende Goldaugen ins Gesicht zaubern.
Der Run auf Edelmetalle hat seinen Grund. In Zeiten unsicherer
Wirtschaftslage und nebulösen Stocherns in der Zukunft hat das Wissen
um eine sichere A
Wie zu jeder Ferien- und Feiertagssaison ertönt
auch in diesen Tagen das Klagelied über die fiesen Ölkonzerne, die
ihre Marktstellung missbrauchen und den armen Autofahrer an der
Zapfsäule schröpfen. Zumindest in diesem Winter ist der Vorwurf aber
nicht ganz fair. Es stimmt schlichtweg nicht, dass die
Kraftstoffpreise ohne nachvollziehbare Gründe anziehen.
Denn an den Weltmärkten verteuern sich die Notierungen für das
schwarze Gold merklich. Der
Strom muss durchsichtig werden – Preispolitik
der Energiekonzerne stößt auf wachsende Kritik
Kommentar von Stefan Wolff
Elektrischer Strom ist in unseren Breiten eine
Selbstverständlichkeit. Die angekündigten Preissteigerungen zeigen
aber, dass das nicht so bleiben muss. 66 Euro mehr pro
Durchschnittshaushalt und Jahr muten auf den ersten Blick nicht viel
an. Doch für die sozial Schwachen in diesem Land sind diese 66 Euro
essenziell. Wenn Strom immer teur
Soviel vorweg: Öl ist endlich, Alternativen wie der
Elektroantrieb sind noch nicht so weit, den Verbrennungsmotor als
treibende Kraft in Autos und Lastwagen zu verdrängen. Doch solange
nicht klar nachgewiesen ist, dass ein höherer Anteil Biosprit im
Benzin den Kohlendioxidausstoß verringert, solange macht eine
Erhöhung der Beimischquote wenig Sinn. Diesen Nachweis ist die
Europäische Union bislang schuldig geblieben. Fakt ist: Die
Untersuchung der EU ist noc
Die Überlebensstrategien für die WestLB sind
inzwischen arg überschaubar: Ein Verkauf als Ganzes an einen
Privatinvestor ist äußerst unwahrscheinlich geworden, seit die
EU-Kommission mögliche Käufer wissen ließ, dass sie die
milliardenschweren Beihilfen zurückzahlen müssten. Die zweite Chance,
die Fusion mit anderen Landesbanken, ist in zig Varianten
gescheitert. Es bleiben nur zwei Möglichkeiten: Die Schließung der
WestLB mit
Strom ist offenbar noch nicht teuer genug.
Anders lässt sich schließlich kaum erklären, warum jeder zweite
Haushalt noch nie den Anbieter gewechselt hat. Obwohl man
mittlerweile seit 1998 seinen Versorger selbst auswählen darf. ….
Wenn eine Studie jetzt beklagt, dass sich die Energiekonzerne zwei
Milliarden Euro unberechtigt unter den Nagel reißen, müssen sich die
Verbraucher auch an die eigene Nase fassen: Sie können wählen, sie
sind dem Anbiet