Fast hätte der Dax am Freitag die nächste
Tausendermarke geknackt. Mit in der Spitze 6980 Zählern blieb er
jedoch kurz davor stecken. Ein schlechter als erwartet ausgefallener
Monatsbericht vom amerikanischen Arbeitsmarkt hatte den Anlegern die
Sektlaune ein wenig verdorben. Der deutsche Leitindex beendete den
Handel mit einem kleinen Verlust von 0,1% bei 6948 Punkten. Dennoch
besteht für Anleger kein Grund zur Sorge: Was vor dem Wochenende
misslang, dürfte vielle
Als Microsoft-Gründer Bill Gates und der US-Investor
Warren Buffett vor einigen Monaten versprachen, mindestens die Hälfte
ihres Vermögens für wohltätige Zwecke zu spenden, sorgten sie
weltweit für Furore. Es war eine bislang beispiellose Kampagne: Eine
Gruppe von insgesamt rund 40 Mega-Reichen rief die Milliardäre des
Landes dazu auf, ihre Vermögen zu Lebzeiten oder im Todesfall für
gute Zwecke zu stiften. Typisch Amerika? Einerseits ja, anderers
Der Geschäftsführer der Deutschen Energieagentur
(dena), Stephan Kohler, hat Umweltverbände, Umweltbundesamt und
Bürgerbewegungen für den schleppenden Ausbau des Stromnetzes für
erneuerbare Energien verantwortlich gemacht. "Das Hauptproblem ist
der massive Widerstand in der Bevölkerung. Da gibt es eben viele –
was man ja auch verstehen kann -, die die Masten und Leitungen nicht
vor der Nase haben wollen. Deshalb ziehen sich die
Genehmigungsverfahren
Köln. Hans-Olaf Henkel bedauert, in seinem Leben zu
wenig Lob verteilt zu haben. "Mir ist aufgefallen, dass ich zu wenig
gelobt und zu viel getadelt habe, egal ob es meine Kinder oder meine
Mitarbeiter waren. Ich sehe heute, dass das wirklich ein Fehler war",
sagte er im Magazin des "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagausgabe).
Bei beruflichen Entscheidungen verlässt sich der ehemalige Präsident
des Bundesverbandes der Deutschen Industrie eher auf seinen
Im Tarifkonflikt bei dem Solarmodul-Hersteller
Solibro aus Bitterfeld-Wolfen gehen Belegschaft und Geschäftsführung
aufeinander zu. Die geplanten Warnstreiks sind vorerst ausgesetzt,
sagte Betriebsratschef Christian Kostyra der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Freitagausgabe). Der Betriebsrat werde
zunächst innerbetrieblich Gespräche über Lohnerhöhungen mit der
Solibro-Führung aufnehmen. Bisher lehnte der Betriebsrat der
Q-Cells-Tochter di
Deutschlands oberster Automobil-Repräsentant, VDA-Chef Matthias
Wissmann, atmet auf: Die schlimmste Krise seiner Branche seit
Jahrzehnten scheint überwunden. Die Bänder laufen auf Hochtouren,
viele Hersteller fahren Sonderschichten, um die teils langen
Lieferzeiten zu verkürzen.
Das ist grundsätzlich gut. Die deutschen Autohersteller haben das
für 2010 prophezeite Krisenjahr besser überstanden als erwartet.
Produk
Klappern gehört zum Handwerk. Doch wenn es um
die Sicherheit von Menschen geht, sollte man nicht zu laut tönen.
Fest steht, dass zumindest eine Serie der von Rolls-Royce gelieferten
Triebwerke für den Airbus A 380 ein Problem hat. Das hat das
britische Unternehmen nach Analysen auch eingestanden. Grund für die
Untersuchungen war der schwere Zwischenfall mit einer Maschine der
australischen Fluggesellschaft Qantas. Die Piloten konnten die A 380
trotz des Triebwerksbrand
Man kann Jean-Claude Trichet und die Europäische
Zentralbank (EZB) loben: Die Frankfurter Währungshüter widerstehen
dem Druck von Politik und Märkten, das Programm zum Aufkauf von
Staatsanleihen massiv auszuweiten. Die Folgen wären langfristig
verheerend, und zwar allein deshalb, weil sie den Druck von den
Regierungen nehmen, ihre Hausaufgaben zu machen und ihre
Staatsfinanzen in Ordnung zu bringen.
Man kann die EZB und ihren Präsidenten aber auch kritisier
Der Wunsch überrascht wenig: Die deutschen
Bergbauzulieferer hätten gerne ein so genanntes Forschungsbergwerk.
Die Begründung überrascht ebenso wenig: Man will Spitze bleiben im
Weltmarkt und Arbeitsplätze sichern.
Doch welchen Sinn soll so eine Zeche haben?
Schon jetzt bezeichnet die Branche den deutschen Steinkohlebergbau
als Testfeld, um ihre Produkte anschließend auf dem Weltmarkt zu
verkaufen. Mit großem Erfolg, die Firmen können vor Kr
Die Deutschen sind einen großen Schritt in ihrem
Bestreben vorangekommen, die Steinkohlesubventionen bis zum Jahr 2018
zu erhalten. Die belgische Ratspräsidentschaft der Europäischen Union
hat einen Kompromissvorschlag erarbeitet, der das Datum 2018
aufnimmt. Das Papier, das unter Beteiligung des Generalsekretariats
der EU-Kommission entstanden ist, liegt den Zeitungen der
WAZ-Mediengruppe (Freitagausgaben) vor.
Die Kommission hatte im Sommer sehr zur Mißbilligung d