Gaddafi und sein Clan können Libyen wenigstens
einen guten Dienst erweisen, in dem sie den Kampf bis zum letzten
Mann abkürzen und abhauen. Der Nero von Tripolis hat genug Feuer
gelegt. Am Sturz des skurrilen machtbesessenen Diktators führt kein
Weg mehr vorbei. Mancher Tyrann und manche Terroristengruppe müssen
nun ohne libysches Geld auskommen. Der Sieg der Aufständischen war
trotz Nato-Luftunterstützung erwartet schwer. Der Frieden wird noch
schwerer. Zwar
Der libysche Machthaber Muammar Gaddafi hat am Sonntag erklärt, dass er "bis zum Ende" in der libyschen Hauptstadt bleiben wolle. Dies sagte Gaddafi in einer am Sonntag im Staatsfernsehen ausgespielten Audio-Botschaft, in der er seine Anhänger dazu aufrief, die Hauptstadt zu befreien. Der seit 41 Jahren herrschende Machthaber wolle dazustoßende Unterstützer mit Waffen versorgen. Gaddafi habe überdies Sorge, "dass Tripolis brennen wird". In der Nacht
Der jüngste Terror militanter Palästinenser hat der Welt klar vor
Augen geführt, dass der jüdische Staat Israel hoch gefährdet bleibt.
Wer glaubte, der Arabische Frühling sei auch eine Chance für die
Sicherheit der bislang einzigen Demokratie im Nahen Osten, sieht sich
nun eines Besseren belehrt. Die Menschen in Israel haben das klar
verstanden. Die Proteste gegen die wachsende Ungleichheit im Lande
sind weitgehend abgeebbt. Wie das
Wie schön wäre es doch, wenn wir den Verfechtern der Eurobonds
Glauben schenken könnten. Wenn es stimmte, dass die Schuldenkrise im
Euro-Raum durch die Einführung gemeinsamer Staatsanleihen endgültig
beendet wäre und die volkswirtschaftlichen Kosten für Deutschland bei
allen anderen Lösungen größer wären. Allein, wir können es nicht
glauben. Aus rein ökonomischer Sicht freilich wären Eurobonds in
Der gesellschaftliche Wandel spiegelt sich auch in
jenen Demonstrationen wieder, welche die täglich das große päpstliche
Jugend-Glaubensfest begleiteten. Es waren Proteste gegen die sündhaft
hohen Kosten des Papstbesuches. Mehr als 50 Millionen Euro ließ sich
die Kirche diesen kosten. Dies kam in Spanien nicht durchweg gut an.
Zumal sich zur Glaubenskrise eine tiefe Finanz- und Wirtschaftskrise
gesellt, die das Land auf dem letzten Loch pfeifen lässt.
Eine Auseinandersetzung mit dem historischen Irrtum
der "Diktatur des Proletariats" drängt sich anhand der kubanischen
Revolutionsgeschichte geradezu auf. Sie bleibt aber aus. Damit belegt
die Linke ein weiteres Mal ihr rückwärts gewandtes Denken. Seit der
letzten Bundestagswahl haben prominente Linke den
Präsidentschaftskandidaten Joachim Gauck als Nestbeschmutzer
geschmäht, den Kommunismus als Wegweiser in die Zukunft beschrieben
und den Mauerbau gerech
So verwirrend die Nachrichten aus Libyen auch sind, jede noch so
dürre Meldung lässt die Hoffnung auf das politische Ende Muammar al
Gaddafis wachsen. Mit ihm verschwände einer der widerwärtigsten
Despoten der Neuzeit von der Bildfläche, ein Blutsäufer, der sich vor
seinen traurigen Vorfahren von Idi Amin bis Mubarak nicht verstecken
muss. Schon die Tatsache, dass wir über ein Libyen ohne Gaddafi oder
einen seiner Söhne an de
Die Deutsche Bahn floriert nur, wenn drei
Voraussetzungen stimmen: Sie braucht ein attraktives Streckennetz,
die Züge müssen pünktlich und die Serviceangebote überzeugend sein.
Dem Staatskonzern gelingt es aber immer wieder, an einem dieser
Eckpfeiler zu rütteln und sich damit zu schaden. Jüngstes Beispiel
ist die Ankündigung, die Stellen in den Reisezentren bis 2016 stark
zu reduzieren. Betriebswirtschaftlich mag dies nachvollziehbar sein.
Tatsächl
Respekt – Die große Frage des Managements lautet: Wie bringt man Mitarbeiter dazu, zu tun, was sie tun sollen? Mit Wertschätzung, so die aktuelle Antwort.