Für Banken und Sparkassen ist der ideale
Kontoinhaber: unsichtbar und lautlos. Überweisungen und Abbuchungen
finden vollautomatisch statt, Kontoauszüge holt er sich am so
genannten SB-Center. Betrachtet man den Begriff "Selbstbedienung"
näher, offenbart sich, dass er die sprachliche Kaschierung von
fehlendem Service ist. Dem steht ein Einfallsreichtum der Institute
beim Erheben von Gebühren gegenüber. Mal für Überweisungen, mal für
di
Der Bundesumweltminister kämpft an vielen
finanziellen Fronten. Er hat den – nicht gerade billigen –
Atomausstieg beschleunigt, steht hinter der Förderung erneuerbarer
Energien aus dem Steuertopf und der staatlichen Finanzierung von
Elektroautos. Doch gerade das Ziel einer feinstaubfreien Luft in den
Ballungsräumen lohnt die Auseinandersetzung mit dem Finanzminister.
Das ist Umweltpolitik zum Anfassen. Im Ruhrgebiet sind die
Regierungspräsidenten dabei, mit der "g
"Jetzt geht es in die Jubelphase. Schließlich
neigen sich die Macht-Tage des Diktators Muammar al-Gaddafi dem Ende
zu. Allerdings sieht alles danach aus, dass es auch in Libyen laufen
wird wie nach anderen Interventionen: blutige Abrechnung mit den
Stützen des alten Regimes, Instabilität bis hin zum Staatszerfall,
daher noch mehr militärisches und finanzielles Engagement aus dem
Westen. Die Vorhersage sei gewagt: Kurz wird der Jubel währen, lange
die Phase d
Seit Wochen protestieren in Spanien junge
Menschen für soziale und wirtschaftliche Reformen. Ein Treffen
zwischen den "Empörten", wie sich die Demonstranten nennen, und dem
Papst gab es beim Weltjugendtag in Madrid nicht – eine verpasste
Chance. Denn mit einem solchen Dialog hätte sich die katholische
Kirche vielen jungen Menschen, die sich von ihr abgewandt haben,
wieder annähern können. Tatsächlich haben gläubige Christen und die
Empörte
Soviel ist sicher: Der Aufstand gegen Libyens
Despoten Muammar Al Gaddafi hat die Hauptstadt Tripolis erreicht und
damit die entscheidende Phase. Wie lange der blutige Kampf noch
dauern wird, kann niemand sagen. Allein an Gaddafi selbst liegt es,
wie viele Opfer es noch geben wird. Das beste was er tun kann, ist
endlich aufzugeben. Der Westen sollte sich schleunigst Gedanken
darüber machen, wie es nach Gaddafi weitergehen kann. Ohne die
Luftangriffe der NATO hätten die Rebellen
Die Weltwirtschaft erleidet in diesen Tagen eine
Angstattacke. Die Aktienkurse an den Börsen sind innerhalb kurzer
Zeit um ein Fünftel oder mehr gesunken. Schon ist von einer neuen
Rezession die Rede – fälschlicherweise. Denn die Daten der 40
wichtigsten Volkswirtschaften der Erde zeigen nahezu ausschließlich
Pluszeichen. Überall wachsen Gewinne, Umsätze und
Bruttoinlandsprodukt – nicht nur in diesem Jahr, vermutlich auch
2012. Gerade Deutschland ist auf gute
Der ehemalige Risikovorstand der Commerzbank, Wolfgang Hartmann, hat heftige Kritik an Insidergeschäften geübt. Das eigentliche Problem an den internationalen Börsen seien die Insidergeschäfte, sagte Hartmann im Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" (Montagausgabe). "Es gibt da ein Netzwerk aus starken Marktpartnern, die gezielt Gerüchte streuen, um damit Geld zu verdienen." Sie spielen laut Hartmann mit dem Wohlstand von Milliarden Menschen.
In Zeiten zunehmender Unsicherheit und
Perspektivlosigkeit vor allem bei vielen jungen Menschen – allein in
Spanien ist fast die Hälfte aller unter 25-Jährigen arbeitslos –
scheint Benedikts Kritik an der globalen Profitsucht durchaus Halt
und Trost zu spenden. Vor dem Hintergrund der zahlreichen
Missbrauchsskandale kann der Heilige Vater das Madrider
Massenereignis deshalb durchaus als Erfolg für sich verbuchen. Die
spirituelle Glaubwürdigkeit scheint nicht vollends r
Dummheit ist nicht strafbewehrt. Bei uns nicht, das
macht das Land so sympathisch. Man darf dumm sein und gleichzeitig
Mitglied einer Partei. Und schließlich ist es auch erlaubt, dass
ausgewiesene Dösbaddel den Versuch unternehmen, eine Partei
anzuführen. Als da wären die Linken-Chefs Gesine Lötzsch und Klaus
Ernst. Die haben gerade Fidel Castro zum Geburtstag gratuliert und
ihn beglückwünscht zu einem "kampferfüllten Leben" und einem
Für die Arbeitgeber geht der Bürokratieabbau nicht schnell genug voran. "Das Volumen des bisherigen Bürokratieabbaus wird von der Bundesregierung schöngerechnet", heißt es in einer der Tageszeitung "Die Welt" (Montagausgabe) vorliegenden Bilanz der Bundesvereinigung deutscher Arbeitgeberverbände (BDA). Bislang seien nur etwa 5,5 Milliarden Euro bei den Betrieben über die Entlastung angekommen, kritisieren die Arbeitgeber. Das Bundeskanzlera