Neue OZ: Kommentar zu Textil-Einzelhandel / C&A

Strategen gefragt

Sündhaft teuer oder extrem billig: Die Randsegmente im
Einzelhandel verspüren in Krisenzeiten eine besonders starke
Nachfrage. Deshalb lässt der Erfolg der Textilhandelskette C&A in
Europa im Jahr der Euro-Krise aufhorchen. Denn der Branchenriese mit
Wurzeln im Umland von Osnabrück hat zwar günstige Preise, ist aber
kein Billigheimer wie zum Beispiel die Discounter KiK und Takko.

In Deutschland ist der C&A-Erfolg allerdings so &uuml

Weser-Kurier: Hitzige Debatteüber A281

Bremen. Die Diskussion um die Mehrkosten beim
Bauabschnitt 2/2 der A281 hat gestern erneut die Bürgerschaft
erreicht – und zu einer teils hitzigen Debatte geführt. Hintergrund
ist, dass eine an einem Runden Tisch erzielte Einigung für das
Teilstück zwischen dem Neuenlander Ring und dem Autobahnzubringer
Arsten etwa 28 Millionen Euro mehr kostet als ursprünglich geplant.
Wer diese Kosten zu welchem Teil übernehmen soll – Bremen oder der
Bund – ist noch unklar.

Badische Neueste Nachrichten: Es wird einsam

Das Geschäft mit der Angst blüht auch in der
Politik. Nahezu jeder dritte Franzose hat am vergangenen Sonntag
anti-europäisch gewählt, in den Niederlanden ist die Regierung am
Rechtspopulisten Geert Wilders gescheitert, der ähnliche
Ressentiments schürt – und auch in Griechenland bestimmen
europafeindliche Töne den Wahlkampf, mit dem Unterschied, dass sie
hier vor allem von ganz links kommen. Ein überzeugter Europäer zu
sein: Das ist im Moment

Schwäbische Zeitung: Darüber sprechen reicht nicht – Kommentar

Wenn man sich die Demografiestrategie der
Bundesregierung zu Gemüte führt, wünscht man sich auf der Stelle Frau
von der Leyen als Demografieministerin. Was sie macht, gefällt selten
allen. Aber wenigstens macht sie immer etwas.

Die jetzt vorgelegte Demografiestrategie aber ist ein Ausweis des
Nichtstuns, sie ist eine Zumutung. Die Erkenntnis, dass Deutschland
rapide altert, ist selbst schon im besten Alter – 40 Jahre gereift.
Doch außer der Rente mit 67 und der

Schwäbische Zeitung: Beim Betreuungsgeld die Würde der Armen achten – Leitartikel

Die Diskussion um das Betreuungsgeld nimmt
bizarre Züge an. Nun werden die Armen diffamiert. "Herdprämie"
schimpfen die einen. Totalitäre Zwangserziehung wittern die anderen
in Kitas. Und jetzt die Schlagzeile: "Hartz-IV-Empfänger sollen kein
Betreuungsgeld bekommen." Die juristische Begründung ist noch die
stichhaltigste. Aber die Argumente mancher Familienpolitiker werfen
ein ganz anderes Licht auf die Angelegenheit: Die befürchten
&quot

Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Wachstumspakt

Wachstumspolitik nennt sich die Idee, Geld
auszugeben, das man nicht hat, um dieses Geld später wieder
einzunehmen. Diese Rechnung ist zwar seit Jahrzehnten noch nirgends
aufgegangen, dennoch ist es für Politiker reizvoll, eine goldene
Zukunft zu versprechen, die erst morgen bezahlt werden muss.
Mittlerweile sind für solche Versprechungen öffentliche Schulden von
zwei Billionen Euro aufgelaufen, und täglich werden es mehr; doch das
stört kaum noch jemanden.

Westdeutsche Zeitung: Razzia bei jungen Rechtsextremisten = Von Horst Kuhnes

Offenbar hatten sie sich stark und sicher
gefühlt, so offen hatten die jungen Neonazis in Radevormwald agiert.
Sie prügelten Migranten und Linke, schüchterten Bürger ein, die gegen
Rechtsextremismus Stellung bezogen. Ein Hauptschulleiter, der eine
Lehrerkonferenz gegen Rechts organisiert hatte, fand sein Foto auf
einem rund um die eigene Schule plakatierten Fahndungsplakat wieder:
"Wanted!" Die unmissverständliche Drohung war sogar unterzeichnet –
mit &qu

Kölner Stadt-Anzeiger: ACHTUNG SPERRFRIST Donnerstagmorgen 01.00 Uhr 75 Jahre nach Guernica – Auswärtiges Amt lässt Erinnerungstafel der Legion Condor in Madrid ändern

Köln. Auf dem Madrider Almudena-Friedhof ist die
Inschrift über den Gräber der acht gefallenen deutschen Soldaten der
Legion Condor entfernt worden, die im spanischen Bürgerkrieg
(1936-1939) auf Seiten des späteren spanischen Diktators Francisco
Franco gekämpft hatte. Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Donnerstag-Ausgabe) berichtet, wurde die Grabstätte nach dem
Bürgerkrieg zur Verherrlichung der von Hitler entsand-ten
Kampfpiloten ang