Dow nach Fed-Entscheidung fast unverändert

Nach der mit Spannung erwarteten Sitzung der US-Notenbank ist der Dow-Jones-Index fast unverändert mit 13,245.45 Punkten aus dem Handel gegangen, ein marginales Minus von 0,02 Prozent. Die Fed hatte am Abend wie erwartet angekündigt, vom nächsten Jahr an langfristig Staatsanleihen in Höhe von monatlich umgerechnet rund 35 Milliarden Euro aufkaufen. Fed-Chef Ben Bernanke appellierte an Regierung und Opposition, sich im derzeitigen Haushaltsstreit schnell zu einigen. Sonst droh

Neue OZ: Kommentar zu Nordkorea

Nicht länger wegsehen

Es ist eine neue ernste Provokation: Ungeachtet aller Warnungen
testet Nordkorea weiter Raketen – ein klarer Verstoß gegen die
UN-Resolution 1874, die solche Starts verbietet. Zu Recht, denn es
liegt auf der Hand, dass Nordkorea nicht allein danach strebt,
Satelliten ins All zu schießen. Eindeutig geht es bei jedem
Raketentest auch darum, militärische Macht auszubauen. Und was wäre
da eindrucksvoller als ein System, das Atomwaffen tragen

Neue OZ: Kommentar zu Syrien

Endlich eine Alternative

Es klingt nach einem kleinen Schritt für Diplomaten, aber es
könnte ein großer Schritt für die Menschen in Syrien sein: Erstmals
hat das Ausland einen einzigen Ansprechpartner aufseiten der Gegner
von Baschar al-Assad. Durch die Anerkennung der Nationalen Koalition
als "legitime Vertretung des syrischen Volkes" legen mehr als 125
Staaten den Grundstein für den bitter nötigen Regimewechsel in
Damaskus. Eine politische Alt

Rheinische Post: Kommentar zu den Durchsuchungen: Deutsche Bank hat ein katastrophales Image

Als Josef Ackermann die Deutsche Bank verließ
und seine Nachfolger Anshu Jain und Jürgen Fitschen die Führung des
Unternehmens übernahmen, war vom großen Kulturwandel die Rede. Der
geht an der Öffentlichkeit vorbei. Der Name von Deutschlands größter
Bank steht für die Verwicklung in einen Zinsmanipulations-Skandal in
London, für jahrelangen Rechtsstreit mit Leo Kirch und jetzt auch für
die Beteiligung von Mitarbeitern an Steuerbetrug

Rheinische Post: Kommentar zur Spionage im Gesundheitsministerium: Apotheken-Krimi

In keiner anderen Branche wird mit derart
harten Bandagen gefochten wie im Gesundheitssystem. Im Kampf um
Milliarden von Euro gehen die Lobbyisten teils mit aggressiven
Methoden vor und setzen selbst viel Geld ein, um anschließend noch
mehr zu verdienen. Für die Pharmabranche gilt dies insbesondere.
Besonders wertvoll ist es für die Lobbyisten, möglichst früh von den
Plänen der Regierung zu erfahren. Umso früher und gezielter können
die Interessenv

Rheinische Post: Kommentar zum Raktentest in Nordkorea: Die atomare Bedrohung

Wenn in Nachbarländern Atomkraftwerke gebaut
werden, wächst auch in Deutschland die Sorge, von nuklearen
Zwischenfällen bedroht zu sein. Doch es gibt Anlass zu noch viel
größerer Sorge. Zwar soll mit großem Aufwand bei Kernkraftwerken
verhindert werden, dass Menschen von der verheerenden Energie in
Mitleidenschaft gezogen werden. Hingegen arbeitet das
steinzeitkommunistische Regime in Nordkorea mit großem Aufwand an der
Voraussetzung, möglichst vi

Catherine Ashton: EU-Ukraine-Gipfel findet 2013 statt

Die Hohe Vertreterin der EU für Aussen- und Sicherheitspolitik,
Catherine Ashton, gab die Bereitschaft Brüssels bekannt, den
EU-Ukraine-Gipfel Anfang 2013 stattfinden zu lassen. Dies wurde in
einem Telefongespräch zwischen Catherine Ashton und dem ukrainischen
Ministerpräsidenten Mykola Azarov erklärt, so der Pressedienst der
ukrainischen Regierung.

Ashton ist der Überzeugung, dass die Parteien im Rahmen des
Gipfeltreffens der Östlichen Partnersch

Schwäbische Zeitung: Im Stadion nichts Neues – Leitartikel

Der englische Fußballmanager Bill Shankley hat
einmal gesagt: "Es gibt Leute, die denken, Fußball ist eine Frage von
Leben und Tod. Ich kann ihnen versichern, dass es sehr viel ernster
ist." Glaubte man den Diskussionen der letzten Tage in Sachen
Sicherheit im Fußballstadion zwischen Vereinen, Fans und
Innenpolitikern, dann hat Mister Shankley noch untertrieben. Von der
Bezahlung der Polizeieinsätze bei Fußballspielen durch die Klubs bis
hin zum total

Schwäbische Zeitung: Alle Zahlen auf den Tisch! – Kommentar

Jetzt sind es also 1,1 Milliarden Euro mehr.
Oder gar 2,3 Milliarden? Bei Zahlen zum Bahnprojekt Stuttgart 21 ist
längst Vorsicht angebracht. Zu oft schon wurden Angaben korrigiert –
und immer nach oben. Darunter leidet längst nicht nur das Image des
Konzerns. Auch die Befürworter des Tiefbahnhofs müssen sich fragen
lassen, ob sie jahrelang nicht viel zu unkritisch agiert haben. Aber
alles wird ja gut. Plötzlich wird der Ruf nach völliger
Kostentransparenz la

Schwäbische Zeitung: Zu gut für den Markt – Kommentar

Hervorragende Papiermaschinen aus Deutschland
werden zu Ladenhütern, weil sich die Kunden mit anspruchsloseren
Anlagen aus Asien begnügen. Voith versucht nun, die Billigkonkurrenz
in Schach zu halten, indem das Unternehmen abgespeckte
Papiermaschinen anbietet, die in China gebaut werden. Das ist
konsequent. Die Manager müssen das Wohl des Konzerns im Blick haben.
Die Rechnung kann aufgehen. Das aber ist nur ein kleiner Trost für
frühverrentete Voithianer, die in R