Es gibt einen Ruck in unserer Gesellschaft. Leider
geht er nach rechts. Was die Friedrich-Ebert-Stiftung herausgefunden
hat, ist erschreckend, aber nicht überraschend. Neun Prozent der
Deutschen haben ein rechtsextremes Weltbild, im Osten sind es sogar
fast 16 Prozent. Dahinter verbergen sich Fremdenfeindlichkeit,
Verharmlosung des Nationalsozialismus und – Grund zur Kollektivscham
– auch Antisemitismus. Es sind nicht mehr nur die "ollen Nazis" und
Ewiggestrige die heute de
Bundeskanzlerin Angela Merkel ist mit "Buh"-Rufen und Protestplakaten in Portugals Hauptstadt Lissabon empfangen worden. Aus vielen Fenstern wehten schwarze Trauerflaggen, zahlreiche Demonstranten hielten Hitler-Plakate hoch, als Merkels Wagenkolonne vorbeifuhr. Nach einem Gespräch mit Ministerpräsident Passos Coelho lobte die Kanzlerin, das Land setze sein Reformprogramm in herausragender Weise um. Sie sei sicher, dass die internationalen Gläubiger einen weiteren Teil d
Alle paar Monate wiederholt sich in Athen und in
Brüssel ein nervenaufreibendes Trauerspiel. Es wird Zeit, dass sich
das ändert. Um neue Notkredite aus dem europäischen Hilfspaket zu
erhalten, müssen die Griechen regelmäßig Bedingungen erfüllen. Sie
müssen wie vereinbart Geld sparen und die Wirtschaft umbauen. Doch
das klappt immer schlechter. Trotzdem machen alle weiter wie bisher.
Das kann nur schief gehen. Zugleich verschlimmert sich die
wirtsch
Die Mitleidsbekundungen kamen gut getarnt als
Solidaritätsadressen bei Claudia Roth an. Frei nach dem Motto:
»Bitte, bitte, liebe Claudia bleib bei uns, unsere Mitglieder haben
es doch nicht böse gemeint.« Fast hatte man den Eindruck, als wollten
sich die führenden Köpfe der Grünen für das eindeutige Votum ihrer
Basis entschuldigen. Immerhin, es hat gewirkt. Die Vorsitzende will
nun doch weitermachen. Damit hilft sie der Partei fürs Erste aus
Von einer "Schande für unser Land" sprach
Kanzlerin Angela Merkel Anfang des Jahres, als Deutschland in einer
Trauerfeier der Opfer der rechtsextremen Terrorzelle NSU gedachte.
Mit den gleichen Worten lassen sich auch die Ergebnisse der neuen
Studie zusammenfassen. Dass antidemokratische Positionen längst die
Mitte unserer Gesellschaft erreicht haben, wirft ein Schlaglicht auf
deren Zustand. In den ostdeutschen Ländern droht eine ganze
Generation im braunen Sumpf
Einer der Weltmarktführer im Bereich Außendienst-Lösungen tritt
dem KVD (Kundendienst-Verband Deutschland) bei und präsentierte auf
der Service World 2012 fortschrittliche mobile Technologien für
Mitarbeiter zur Verbesserung des Kundenerlebnisses
MÜNCHEN, 12. November 2012 /PRNewswire/ — Verbraucher auf der ganzen
Welt fordern besseren Kundendienst. Entsprechend implementieren
Unternehmen, vor allem solche mit Außendienst-Mitarbeitern,
CRM-Technologien (Kun
Claudia Roth wirft nicht hin. Alles andere wäre
etwa so überraschend gewesen wie eine politische Liebeserklärung
Roths an FDP-Generalsekretär Patrick Döring. Einen Tag vor der
Bekanntgabe des Urwahl-Ergebnisses hat die 57-Jährige, die das Herz
auf der Zunge trägt, gesagt: "Die Grünen sind mein Leben." Das weiß
auch ihre Partei. Die liebe Claudia ist und bleibt sowieso da, haben
die Grünen ihre schillernde Mutter Courage richtig e
Die Zeit der Illusionen ist vorbei. Zum
Jahresauftakt hatte sich Japan noch im Glanz einer Wachstumsrate von
1,3% zum Vorquartal gesonnt. Nun macht der Einbruch im dritten
Quartal um 0,9% deutlich, dass es sich nur um ein Strohfeuer
gehandelt hatte, das vom Wiederaufbauprogramm für die Tsunami-Gebiete
genährt worden war. Strukturell bleibt alles festgefahren. Trotz
Inflationsziel von 1% hält die Deflation die Wirtschaft im
Würgegriff. Über anderthalb Jahrzehnte Gel
Einmal arm, immer arm. Wenigstens im Falle des
Euro-Schuldenlandes Portugal scheint die Volksweisheit zu stimmen.
Portugal war und ist das Armenhaus des westlichen Europas. Ein Land
ohne industrielle Basis, mit dünnem sozialem Netz, aufgeblähtem
Beamtenapparat und korruptem politischem Überbau. Auch 26 Jahre
EU-Mitgliedschaft samt Milliardensubventionen haben daran leider
wenig geändert. Portugal ist so gesehen keine europäische
Erfolgsgeschichte. Bei Durchs
Der Paukenschlag kam plötzlich und unverhofft.
"Ergebnisoffen" wolle die Lippische Landeskirche ihre weitere
Eigenständigkeit prüfen, sagte deren oberster Repräsentant, Martin
Dutzmann. Der Landessuperintendent ist in der Sprache der Diplomatie
geübt, ist er doch zugleich Militärbischof der Evangelischen Kirche
in Deutschland. Deutlicher kann er nicht formulieren, schließlich ist
auch der Lipper den Gesetzen der evangelischen Kirche unterworfen.