Westdeutsche Zeitung: Die deutsche Sympathie für Obama hat wenig Berechtigung = von Martin Vogler

Dass Barack Obama feiert und den aus deutscher
Sicht irritierend großen Jubel entgegennimmt, ist ihm zu gönnen. Er
kann in Ruhe weiterarbeiten. Besonders in Deutschland klatschen wir
Beifall. Wobei hinter dieser Freude weniger politisches Kalkül als
menschliche Sympathie für den ersten farbigen Präsidenten der USA
steht. Denn, ob Obamas Wiederwahl sich aus deutscher und europäischer
Sicht langfristig als positiv erweist, muss sich zeigen. Immerhin ist
seine Po

Mittelbayerische Zeitung: Eine weise Watschn

Von Bernhard Fleischmann

Plus 0,8 Prozent – immerhin. Im Vergleich zum Rest Europas steht
Deutschland mit dieser Prognose für 2013 bestens da. Doch die Weisen
machen auch klar: Eine schnelle Rückkehr zu den famosen
Wachstumsraten der vergangenen Jahre können wir uns abschminken. Die
Mahnung fällt deutlich aus: Das internationale Umfeld verheißt wenig
Gutes. Die Krise in Europa ist längst nicht ausgestanden. Nachbar
Frankreich leidet enorm unter der Schw&a

Südwest Presse: LEITARTIKEL · OBAMA

Vor hohen Hürden

Amerikas Wähler haben gesprochen und ihrem Präsidenten Barack
Obama ein klares Vertrauensvotum ausgesprochen. Trotz hoher
Arbeitslosigkeit, steigender Staatsschulden und einer ganzen Palette
ungelöster Probleme an der außenpolitischen Front wagten sie den
Blick nach vorn. Sie wollen den Kurs der vergangenen vier Jahre
fortsetzen. Die Frage lautet nun, ob es Obama gelingen kann, eine
tief gespaltene Nation, die sich durch wachsende politische

Mittelbayerische Zeitung: Der Parteiadelübernimmt

Von Till Lorenz

Der Beginn des 18. Parteitags ist das Ende einer Dekade: Aus der
Werkbank der Welt haben Chinas Staatspräsident Hu Jintao und
Ministerpräsident Wen Jiabao in den vergangenen zehn Jahren die
mächtige China Inc. geformt. Sie haben einen potenten
staatskapitalistischen Betrieb aufgebaut, der weltweit auf
Einkaufstour geht und dessen politisches Gewicht von Tag zu Tag
wächst. Und so sehr ein wirtschaftlich starkes China als
Konjunkturlokomotive jeden fr

Mittelbayerische Zeitung: Die richtige Wahl

Von Christian Kucznierz

Deutschland hat seinen Wunschpräsidenten bekommen – und die USA
den richtigen Mann, der das Land aus der Krise führen kann. Aber es
gibt auch eine andere Gruppe, die dem Sieg des Präsidenten etwas
Positives abgewinnen sollte: die Republikaner. Mitt Romney war ihr
Kandidat, aber er war nicht ihr Herzenswunsch. Es war eher so, dass
er alleine aus einer Gruppe nur wenig geeigneter Kandidaten als
einzig repräsentierbarer übrig geblieben war.

Börsen-Zeitung: Die Probleme bleiben, Kommentar zu den Auswirkungen des Wahlausgangs in den USA auf die Finanzmärkte, von Thorsten Kramer.

Einen Pluspunkt für die Finanzmärkte hat die
erneute Wahl von Barack Obama zum US-Präsidenten in jedem Fall: Es
gibt klare Verhältnisse, und damit bleibt Investoren eine an den
Nerven zehrende Phase der Unsicherheit erspart. Die davon ausgehende
Erleichterung hielt jedoch nur sehr kurz, weil sich das global sehr
herausfordernde fundamentale Bild nun nicht mit einem Schlag
aufhellen wird. Dazu sind die bestehenden Probleme viel zu groß. Die
enttäuschenden Dat

DGAP-News: All for One Steeb AG: Aktienkaufvertragüber den Erwerb der OSC Gruppe unterzeichnet

DGAP-News: All for One Steeb AG / Schlagwort(e):
Firmenübernahme/Vertrag
All for One Steeb AG: Aktienkaufvertragüber den Erwerb der OSC Gruppe
unterzeichnet

07.11.2012 / 19:14

———————————————————————

All for One Steeb AG – Aktienkaufvertragüber den Erwerb der OSC Gruppe
unterzeichnet

Kaufvertrag abgeschlossen / All for One Steebübernimmt zunächst 60% der
Anteile an der myOSC.com AG / Präsenz in Norddeutschland wird k

WAZ: Weniger USA, mehr Europa. Kommentar von Ulrich Reitz

Eigentlich schade, dass das Duell Merkel/Steinbrück
an einem Sonntag um 18 Uhr schon zu Ende ist. So werden wir leider
nie erfahren, ob für diesen Zweikampf ebenso viele Deutsche mitten in
der Nacht aufstehen und ans Fernsehen/Internet gehen würden wie für
das ferne Duell Obama/Romney. Viele Deutsche finden so einen
archaischen Kampf faszinierend, weil er nicht von ihrer Welt ist.
Viele mögen diese glanzvolle Emotion, lieben die rhetorische Kraft
und schönen A

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Amerika nach der Wahl Vier neue Jahre für Obama THOMAS SEIM

Deutschland freut sich. Der Sympathieträger des
amerikanischen Wahlkampfs, Barack Obama, bleibt vier weitere Jahre im
Amt. Das entspricht dem Wunsch von fast 90 Prozent der Deutschen.
Alles gut gelaufen also? Für Deutschland? Für Europa? Für den Frieden
und die Entwicklung der Welt? Sicher ist: Wir müssen uns nicht groß
umgewöhnen – zunächst. Jedenfalls nicht bei dem wichtigsten
politischen Gestalter und mächtigsten Mann der westlichen Hemisph&au