Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Erdogan in Deutschland

In Ankara ist schon von einer Falle die Rede.
Eine Falle, die dem türkischen Ministerpräsidenten in Köln gestellt
werden könnte. Dass die deutschen Behörden anlässlich des Auftritts
Erdogans acht offizielle Demonstrationen genehmigt haben, kommt bei
der türkischen Regierung nicht gut an. Man vermutet, dass
Ausschreitungen außerhalb des Stadions Erdogan direkt als Person
angelastet werden könnten. Wenn Erdogan spricht, sind Widerworte
unerw&uum

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur NRW-Kommunalwahl und zur Europawahl

Ostwestfalen hat an diesem Sonntag die Wahl und
die parlamentarische Demokratie nimmt ihre maximale Spannweite an.
Ganz nah bei den Menschen und ihrem Alltag mit den Kommunalwahlen:
Hier geht–s um die Politik vor der eigenen Haustür. Ganz
international bei der Wahl zum Europäischen Parlament – dem Plenum
der Europäischen Union mit ihren 28 Mitgliedsstaaten und mehr als 500
Millionen Bürgern. So wird der 25. Mai 2014 zum Super-Wahlsonntag für
uns. Brakel, Bielefeld,

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zur Ukraine: Ein Sieg der Demokratie, von Ulrich Krökel

Wenn die Ukrainer am Sonntag über ihren
Präsidenten entscheiden, hat diese Abstimmung viele Defizite. Im
umkämpften Osten des Landes werden Millionen Ukrainer nicht an die
Urnen gehen können. Das ist ein dauerhafter Makel für den neuen
Präsidenten. Ähnlich fatal ist, dass die alten Eliten das Rennen
unter sich ausmachen. Die drei Favoriten – der "Schokoladenzar" Petro
Poroschenko, die "Gasprinzessin" Julia Timoschenko und der
Finanzmag

Börsen-Zeitung: Hoffnungswerte, Marktkommentar von Christopher Kalbhenn

Den europäischen Finanzmärkten steht eine
spannende Phase bevor. Wenn die Signale nicht völlig täuschen, wird
die Europäische Zentralbank Anfang Juni weitere geldpolitische
Lockerungsmaßnahmen verkünden. Neben der Senkung des
Refinanzierungssatzes sowie des Einlagensatzes, der dann den
negativen Bereich erreichen würde, gehören auch Anleihekäufe der
Währungshüter zu den diskutierten Maßnahmen. An den Märkten werden
di

Mittelbayerische Zeitung: Ab an die Urnen, Europa! Ein Blick nach Osten genügt, um zu erkennen, was die Bürger von der EU haben: in erster Linie Frieden. Von Hanna Vauchelle

Morgen ist es soweit. Dann sind deutschlandweit
alle Bürger aufgerufen, ihre Stimme bei der Europawahl abzugeben.
Damit wird ein Wahlkampf zu Ende gehen, den es so in Europa noch nie
gegeben hat. Zum ersten Mal schickten die Parteien paneuropäische
Spitzenkandidaten ins Rennen, die sich mit Verve ins Zeug gelegt
haben. Doch leider hat das bisher kaum jemanden interessiert.
TV-Sendungen zur Wahl waren wieder einmal der Quotenkiller. Man muss
die EU nicht bis ins kleinste Detail f&

Lausitzer Rundschau: Augen zu und durch -Über das verabschiedete Rentenpaket der Bundesregierung

Das nach langen Geburtswehen unter Dach und Fach
gebrachte Rentenpaket ist kein politisches Ruhmesblatt. Daran ändert
auch die Tatsache nichts, dass man den Widerstand in den Reihen der
Union bei der gestrigen Schlussabstimmung nur noch mit der Lupe
finden konnte. Augen zu und durch, dürften sich die allermeisten
Kritiker am Ende gesagt haben. Natürlich sei es jedem gegönnt, der
künftig von der abschlagsfreien Rente mit 63 oder der Mütterrente
profitiert. Do

Westfalenpost: Lorenz Redicker zum Rentenpakt

Überraschend geschlossen hat die große Koalition dem
Rentenpakt der Regierung zugestimmt. Aus den vielen kritischen
Stimmen in der Union insbesondere zur abschlagsfreien früheren Rente
sind am Ende nur wenige parlamentarische Gegenstimmen geworden. Nun
erhalten also ältere Mütter mehr Rente, wer 45 Jahre gearbeitet hat,
kann früher ohne Abzüge in den Ruhestand. Dass jeder einzelne sich
diese Ansprüche durchaus verdient haben mag, steht außer Zw

Westfalenpost: Stefan Hans Kläsener dem Grundgesetz zum 65. Geburtstag

Die wenigen Mütter und zahlreichen Väter des
Grundgesetzes hätten sich vor 65 Jahren nicht träumen lassen, was
gestern geschah: Ein 46-jähriger Mann aus Siegen mit iranischen
Eltern hält die Gedenkrede zum Geburtstag des Grundgesetzes, unserer
Verfassung, im Deutschen Bundestag. Und zum Schluss seiner Rede, die
viel Kritik am Asylrecht und an mancher unsensibler politischer
Bemerkung enthält, verbeugt er sich und sagt den schönen, schlichten
Satz: &

Rheinische Post: Kommentar / Das 160-Milliarden-Ding = Von Birgit Marschall

In Umfragen befürworten 80 Prozent der Bürger
das Rentenpaket der großen Koalition, darunter auch auffallend viele
jüngere Leute. Warum? Weil sie ihren Müttern und Vätern von Herzen
bessere Renten gönnen. Aber dass sie selbst dafür im Rest ihres noch
langen Erwerbslebens spürbar höhere Rentenbeiträge bezahlen müssen
und ihre eigene Rente noch viel geringer ausfallen wird als ohnehin
vorgesehen, wollen viele nicht sehen. Andere sc

Rheinische Post: Kommentar / Vertrauen für die EU = Von Anja Ingenrieth

Für Europa geht es bei dieser Wahl darum,
Vertrauen zurückzugewinnen. Auch deshalb wurden erstmals EU-weite
Spitzenkandidaten benannt. Auch wenn das Duell zwischen
Sozialdemokrat Martin Schulz und dem konservativen Jean-Claude
Juncker mangels programmatischer Unterschiede eher wie ein Duett
wirkte: der Wahlkampf war diesmal kein rein nationaler wie sonst bei
Europawahlen üblich – dies ist ein Fortschritt. Umso wichtiger, dass
die EU ihre Vertrauens-Gewinn-Mission nun nicht