Allg. Zeitung Mainz: Hier und jetzt / Kommentar zum Klimaschutzbericht

Treffen sich zwei Planeten. Sagt der eine: "Na, wie
geht–s?" – "Gar nicht gut", antwortet der andere. "Ich glaub–, ich
hab– Homo sapiens." – Darauf der erste: "Hatte ich auch mal. Das geht
vorbei." Der Witz ist nicht mehr ganz neu, zugegeben, aber er bleibt
beklemmend aktuell. Aus dem neuesten Klimareport geht mit bisher
nicht gekannter Deutlichkeit hervor: Die menschliche Zivilisation ist
der maßgebliche Faktor bei der Klimaerwärmung. In

Mitteldeutsche Zeitung: zu Karstadt

Natürlich hat er mit seiner Salamitaktik einen
kurzfristigen Vorteil. Arbeitnehmervertreter und Gewerkschafter
können erst einmal nur mit Appellen reagieren. Doch dass Karstadt zu
einem Patienten geworden ist, der immer kränker wird, hängt auch
damit zusammen, dass nie ein ehrlicher Konsens zwischen Management
und Arbeitnehmervertretern gefunden wurde. Dauermurks war die Folge.
Will Fanderl langfristig erfolgreich sein, muss er mehr Transparenz
schaffen. Ein erster Sch

Mitteldeutsche Zeitung: zu Raumfahrt

Eigentlich ist der Mann mit dem Versprechen
angetreten, als Privatunternehmer die Weltraumfahrt nicht nur
billiger, sondern – für sein Geschäftsmodell zentral – auch sicherer
zu machen. Eben das stellt sich aber wie auch schon jüngst bei der
Explosion einer Trägerrakete der Firma Orbital Sciences als
gefährliche Illusion heraus. High-Tech ist nicht billig und sicher zu
haben. Doch wird es auf absehbare Zeit keine Alternative zur
Privatisierung geben. Die notorisch

Mitteldeutsche Zeitung: zu Gauck

Die Kommunikationsform in diesem Fall war Gaucks
Frage, ob die Linke schon so weit weg von den Vorstellungen der SED
sei, "dass wir ihr voll vertrauen können?" Er kann das offenkundig
nicht. Das ist menschlich verständlich, lässt aber Zweifel an seinem
politischen Urteilsvermögen aufkommen. Denn diese Linke, zumal Bodo
Ramelow, hat nichts mehr mit der SED zu tun. Gauck muss sich nun, um
es in seinen eigenen Worten zu sagen, "ganz schön anstrengen, u

25 Jahre Mauerfall: Europäer aus allen 28 EU-Staaten stellen in Berlin ihre Forderungen an Europa

Menschen aus allen 28 EU-Mitgliedstaaten sind heute
(Sonntag) in Berlin zu einer Generationenkonferenz anlässlich des 25.
Jahrestages des Mauerfalls zusammengekommen. Gemeinsam haben sie
diskutiert, welche Mauern in Europa noch eingerissen werden müssen.
Dabei erarbeiteten die Europäer ihre wichtigsten Forderungen in Form
eines "Berliner Manifests für Europa", das sie im Rahmen einer
Podiumsdiskussion der Öffentlichkeit und EU-Politikern vorstellten.

Si

Der Tagesspiegel: Denkfabrik Agora sieht Stromlücke nicht vor 2020

Anders als viele große Energieversorger sieht die
einflussreiche Berliner Denkfabrik Agora Energiewende die
Stromversorgungssicherheit in Deutschland nicht akut gefährdet.
"Viele Kraftwerke verdienen derzeit am Strommarkt zu wenig Geld,
deswegen geraten Kraftwerksbetreiber unter Druck. Das ist
verständlich, aber aus Sicht der Versorgungssicherheit wäre eine
Antwort erst zum Jahr 2020 fällig", sagte Agora-Direktor Patrick
Graichen dem "Tagesspiegel&

Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Gauck und Linkspartei

Die Frankfurter Rundschau kommentiert die
Äußerungen von Bundespräsident Gauck zur Linken:

Das Bundesverfassungsgericht entschied im Sommer, nachdem Gauck
NPD-Anhänger Spinner genannt hatte, der Bundespräsident könne den
Erwartungen nur gerecht werden, "wenn er … in der Wahl der Themen
ebenso frei ist wie in der Entscheidung über die …
Kommunikationsform". Die Kommunikationsform in diesem Fall war Gaucks
Frage, ob die Linke schon so wei

Sigmar Gabriel bei ZEIT MATINEE: Ohne Russland werden wir die Nahost-Konflikte nicht lösen

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat sich
bei der ZEIT MATINEE zu den Konflikten in Nahost geäußert: "Man kann
den Völkermord in Syrien und im Irak nicht allein durch militärische
Interventionen verhindern." Sicher sei: "Wir werden die Konflikte
nicht lösen, ohne dass Russland eine Rolle spielt." Daher sei es
entscheidend, eine Balance zwischen notwendigen Sanktionen und
Verhandlungen mit Russland zu finden.

Im Gespräch mit ZEI

Der Tagesspiegel: Ministerpräsident Sellering: Einmischung in Thüringer Regierungsbildung schadet Amt des Bundespräsidenten

Berlin – Als erster ostdeutscher Ministerpräsident
hat Mecklenburg-Vorpommerns Regierungschef Erwin Sellering (SPD) die
Kritik von Bundespräsident Joachim Gauck an einer möglichen
rot-rot-grünen Koalition in Thüringen zurückgewiesen. "Ich fürchte,
dass es dem Amt des Bundespräsidenten schadet, wenn sich dieser in
die Debatte um die Regierungsbildung in einem Bundesland
einschaltet", sagte Sellering dem Berliner "Tagesspiegel"
(M

KN: SPD-Vize Schneider: Bundespräsident soll Wahlergebnisse respektieren / CSU-Generalsekretär: Gauck verdiene Respekt für seine berechtigte Ermahnung

Der Vize-Vorsitzende der SPD in Thüringen und
stellvertretende SPD-Fraktionschef im Bundestag, Carsten Schneider,
forderte den Bundespräsidenten im Zusammenhang mit dessen Kritik an
der Koalitionsbildung in Thüringen auf, Wahlergebnisse zu
respektieren. "Mich verwundert Herrn Gaucks private Haltung nicht,
aber als Bundespräsident sollte er demokratische Wahlergebnisse
respektieren", sagte Schneider gegenüber den Kieler Nachrichten
(Montag-Ausgabe). Der G