Die Erwartungen der 200.000 angestellten
Lehrer, davon 40.000 allein in NRW, waren hoch. Vor den Verhandlungen
hatten alle Gewerkschaften sich betont solidarisch auf ihre Seite
gestellt. Nach langwierigen Vorbereitungen sollte es endlich etwas
werden mit der Eingruppierung analog zu den beamteten Kollegen.
Entsprechend angriffslustig trat die GEW auf. Doch während der
Verhandlungen kam es zu einem immer stärkeren verbalen Abrüsten. Am
Ende sprach Verdi-Chef Bsirske allenfall
Sigmund Freud nannte es die Schicksalsfrage der
Menschheit, ob wir es schaffen, dem menschlichen Aggressionstrieb
Herr zu werden. Der Zorn und die Verachtung, die den Medien wegen
ihrer Berichterstattung zum Todesflug 4U 9525 vor allem im Internet
entgegenschlagen, dürfte Freuds These stützen. Nur Stunden nach der
Tragödie in den Alpen schlug die Trauer über die Opfer in Hass gegen
Journalisten um. Ohnmacht und Wut sind Zwillinge. Machen wir weiter
wie bisher? Nein. Med
Das Schicksal der Menschen im ärmsten Land der
arabischen Welt ist der Arabischen Liga weiter herzlich egal. Was die
Organisation aufgeschreckt und ihre Absichtserklärung zur gemeinsamen
militärischen Eingreiftruppe ausgelöst hat, ist das Vordringen des
Iran auf die arabische Halbinsel – über die Unterstützung der
schiitischen Huthi-Rebellen im Jemen. Die Lage in dem 1990
vereinigten, doch weiter gespaltenen Land ist kompliziert. Es geht um
Stammeskonflikte und
Vier Tage Luftangriffe – und schon dämmert den
Kriegsparteien, dass blutige Zeiten vor ihnen liegen. Nicht nur für
Saudi-Arabien, auch für Ägypten könnte der Jemen zur Stunde der
Wahrheit werden. Denn ohne massive Bodentruppen werden die arabischen
Alliierten ihre hochfahrenden Kriegsziele gegen die Huthis nicht
erreichen. Wer aber in den unwirtlichen Bergen seine Soldaten
verheizen soll, darüber wird nun hart gerungen. Seit seinem Putsch
gegen den ägypti
Athen führt sich in den Gesprächen mit seinen
Geldgebern auf, als hätte man endlos Zeit und könne taktieren. Dabei
lautet die Botschaft dieses Wochenendes: Griechenlands Regierung hat
bereits viel zu viel Zeit verspielt. Die Herabstufung der
Kreditwürdigkeit Athens durch die US-Ratingagentur Fitch sagt das
deutlich: Noch Ende letzten Jahres gab es positive Signale. Die sind
verklungen. Das Land steht vor dem Bankrott. Warum man da noch die
letzten Sympathien der
Die wesentliche Ursache für die Personalknappheit
besteht doch wohl darin, dass eine Vollzeit-Altenpflegerin im Osten
im Schnitt 1 945 Euro brutto im Monat verdient, eine Krankenschwester
aber 2 568 Euro. Welche Ausbildung wählen wohl die jungen Frauen und
Männer? Sicher gibt es in der Qualifikation zwischen beiden Berufen
Unterschiede. Doch rechtfertigen die ein solches Lohngefälle? Wer
mehr Pfleger haben möchte, der muss sie am Ende einfach besser
bezahlen.
Im Himmel ist mehr Freude über einen reuigen Sünder
als über 99 Gerechte. Insofern: Schön, dass ein Rechtsextremer das
neue Aussteiger-Programm des Landes genutzt hat. Rein weltlich
gesehen ist ein Aussteiger keine glitzernde Erfolgsbilanz. In
Sachsen-Anhalt gibt es immerhin gut 1 400 Rechtsextremisten. Gerade
vor dem Hintergrund, dass das Vorläufer-Aussteigerprogramm gar nicht
angenommen wurde, sollte man der Beratungsstelle "Extra" beim
Verfassungssch
Für die angestellten Lehrer war aber nach dem
großen Schluck aus der Pulle nicht mehr genug übrig. In Sonntagsreden
betont jeder Politiker, wie wichtig Bildung ist. Wenn es aber darum
geht, den ohnehin schweren Beruf attraktiv zu halten, stehen die
Lehrer häufig ohne Unterstützung da. Verhandlungsführer Frank
Bsirske hat andere Prioritäten gesetzt. Ihm war augenscheinlich die
untere Lohngruppe wichtiger als die Gruppe der Lehrer. Unter den
Verdi-Mitgli
Bombardier Inc. /
Bombardier gibt Abstimmungsergebnis der außerordentlichen Aktionärsversammlung
und Freigabe der Treuhandmittel in Bezug auf Aktienemission in Höhe von 1,1 Mrd.
CAD bekannt
. Verarbeitet und übermittelt durch NASDAQ OMX Corporate Solutions.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
Source: Globenewswire
MONTREAL, QUEBEC–(Marketwired – Mar 28, 2015) – NICHT FÜR DIE WEITERLEITUNG AN
US-AMERIKANISCHE NACHRICHTENAGENTUREN ODE
Die mächtige Gewerkschaft Verdi hat die von der
kleinen GEW organisierten Streiks der angestellten Lehrer gern zur
Unterstützung ihrer Tarifforderungen im öffentlichen Dienst genutzt.
Aber als es dann an den Abschluss ging, haben sie und die Arbeitgeber
die Lehrer wieder im Regen stehen lassen. Diese Ausgrenzung der
angestellten Lehrer ist ein neuer Beweis dafür, dass alles Preisen
der Bildungsrepublik Deutschland hohles Gerede ist. Hier geht es
weniger um Tarifpoli