Eigentlich müsste er abtreten. Beim DGB ist für
die Chefs immer mit 65 Schluss. Und auch nach den Maßstäben einer
Gewerkschaft, die so erbittert wie Verdi gegen die Rente mit 67
kämpft, ist es ein Unding, was ihr Boss Frank Bsirske da vormacht:
Mit 63 hat er sich gerade von den Delegierten eine Verlängerung um
vier Jahre geben lassen. Bsirske trägt eine große
Mitverantwortung dafür, dass Verdi nicht wirklich gut dasteht.
Verdi ha
Wenn sich Männer und Frauen aus religiösen Gründen
weigern, zur Begrüßung dem jeweils anderen Geschlecht die Hand zu
reichen, gilt diese Weigerung hierzulande als Unhöflichkeit; wenn
Männer auf dieser Art Frauen "ignorieren" gelten sie als
frauenfeindlich. Das muss jedem streng gläubigen Muslim und auch
jedem orthodoxen Juden klar sein, der sich unbedingt an diese
religiöse Regel halten will. Der verweigerte Handschlag ist eines von
v
Angesichts der fehlenden Deutschlehrer und Gratis-Lehrmaterialien für Flüchtlinge hat sich der Goethe Verlag spontan dazu entschieden, alle Inhalte seiner erfolgreichen Android-App ?50 Languages? komplett freizuschalten. Damit werden auf einen Schlag alle 100 Lektionen gratis angeboten. Mit der App kann man nicht nur Deutsch, sondern auch über 50 andere Sprachen lernen ? und zwar durch die jeweilige Muttersprache. Man lernt das Alphabet, das Vokabular, ganze Sätze und man ka
Ausgabe vom 23.09.2015 Der VW-Skandal um manipulierte Abgaswerte
in den USA ist weitaus mehr als eine unangenehme PR-Geschichte für
den Wolfsburger Konzern. Diese Affäre trifft ihn finanziell bis ins
Mark, kostet Reputation und Vorstandschef Martin Winterkorn womöglich
den Posten. Doch abgesehen von den Wolfsburger Befindlichkeiten
bedeutet der Skandal einen gewaltigen Imageschaden für die gesamte
Autobranche – und das zu einer Zeit, in der
Frank Bsirske ist der Rambo unter den deutschen
Gewerkschaftsbossen. Sein Image als robuster und zuweilen
kompromissloser Kämpfer für die Arbeitnehmer im öffentlichen Dienst
hat der Verdi-Chef in seiner 14-jährigen Amtszeit sorgfältig
gepflegt. Nicht ganz ohne Eigennutz. Denn mit dem wachsenden Einfluss
kleiner Spartengewerkschaften musste er den Schrumpfungsprozess bei
Verdi bremsen. Dagegen versucht sich Bsirske mit einem harten
Konfrontationskurs zu stemmen. Das
Zu behaupten, der Volkswagen-Konzern sei eine
kriminelle Vereinigung, ginge zu weit. In erster Linie stellt das
Unternehmen Millionen solider Fahrzeuge her. Unsolide Praktiken und
Gesetzesbrüche sind jedoch immer mal wieder Bestandteile der
Geschäftspolitik. Das Problem liegt beim VW-Konzern in der
Führungskultur. Wegen des autokratischen Führungsstils funktioniert
die Kontrolle der Leitung durch das mittlere und höhere Management
nur schlecht. Da ist es kein Wund
Deutschland ist ein Einwanderungsland. Das ist eine
Binsenweisheit, die anzuerkennen sich nun auch die Union
bereitgefunden hat. Nicht nur die Union, sondern Deutschland wäre
heute bedeutend weiter, wenn der Bericht der vom damaligen
Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) eingesetzten
"Süssmuth-Kommission" im Jahr 2001 Gehör gefunden hätte. Auf 300
Seiten hatte die Kommission unter dem Vorsitz der langjährigen
Bundestags-Präsidentin Rita Süs
Atommächte sind Atommächte und wollen Atommächte
bleiben. Deshalb verfügen sie nicht nur über ein tödliches Arsenal.
Sie halten es auch im Wortsinne "in Schuss". Zwar stehen Atomwaffen
nicht mehr im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses. Aber das
Gleichgewicht des Schreckens zwischen den USA und Russland erhalten
sie diskret aufrecht. Gut so, denn es hält Verantwortliche von
unverantwortlichen Aktionen ab. Was aber Waffen dieser Art – au